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Vier Springen, drei Siege: Peter Prevc gewinnt die Vierschanzentournee 2015/16.
Vier Springen, drei Siege: Peter Prevc gewinnt die Vierschanzentournee 2015/16.(Foto: AP)

RE-LIVE: Das Tournee-Finale: Wie Prevc Freunds Wunder verhinderte

Severin Freund oder Peter Prevc: Im Duell um den Tournee-Gesamtsieg präsentiert sich Freund in Bischofshofen in Topform. An Dominator Prevc kommt er dennoch nicht heran. Der Slowene segelt mit seinem dritten Tagessieg zum Tournee-Triumph.

19:07 Uhr: Mit dem strahlenden Sieger Peter Prevc, dem glücklichen Zweiten Severin Freund und einem wiedererstarken Dritten Michael Hayböck aus Östereich geht die Tournee 2016 zu Ende. Wir verabschieden uns an dieser Stelle aus dem Liveticker. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. Alle Infos zum Abschluss der Vierschanzentournee mit Ergebnis und Stimmen finden Sie hier!

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19:03 Uhr: Was willst du als Severin Freund da machen? Vier Springen, einmal Erster, zweimal Zweiter, einmal Dritter - wenn du mit so einer Bilanz nur Zweiter der Gesamtwertung wirst, dann muss einer überragend sein. Und so ist es: Peter Prevc räumt alles ab, nur in Oberstdorf zum Auftakt reicht es nicht zum Sieg. Glückwunsch an den sympathischen Dominator aus Slowenien.

18:59 Uhr: Was für eine Maschine! Prevc springt nochmal weiter, 142,5 Meter. Unfassbar, unschlagbar! Das sind Tages- und Gesamtsieg für den 23-jährigen Slowenen.

18:57 Uhr: ... und was für ein Hammer des deutschen Überfliegers! 141 Meter! Mehr kann er nicht machen, Mindestens Rang zwei - heute und in der Gesamtwertung. Was macht nun Prevc?

18:57 Uhr: Nun Freund ...

18:56 Uhr: Klassesprung auch von Michael Hayböck, der nochmal einen Meter weiter fliegt als Landsmann Kraft. Das ist der Sprung aufs Tournee-Podest! Der ÖSV in der Krise? Heute ganz sicher nicht!

18:55 Uhr: Die nächste "Bombe": Stefan Kraft fliegt auf 138 Meter, wackelt kurz bei der Landung. Die Kampfrichter nehmen ihm das nicht übel - vorbei an Gangnes auf Rang eins.

18:53 Uhr: Auch Coach Alex Stöckel geht eine Luke nach unten. Eine gute Entscheidung, denn Schützling Kenneth Gangnes setzt bei 137 Metern (!) auf, klare Führung und eine Kampfansage an Michi Hayböck, der sich nach Durchgang eins in der Tournee-Gesamtwertung an dem Norweger vorbei auf Rang drei geschoben hatte.

18:52 Uhr: Johann Andre Forfang springt 129,5 Meter, Rang zwei für den Norweger. Prevc schiebt sich Platz um Platz nach vorne.

18:50 Uhr: Fliegen kann der "Simmi" - Ammanns Trainer weiß das und lässt den Anlauf für seinen Schützling verkürzen. Der liefert trotzdem 132 Meter ab, kachelt aber wieder beim Aufsprung und kann Domen Prevc damit nicht verdrängen.

18:48 Uhr: Der Schanzenrekordhalter macht einen ordentlichen Sprung. Daiki Ito landet bei 130 Metern, fällt damit aber auf Rang drei zurück - noch hinter seinen Landsmann, den Skisprung-Opa Noriaki Kasai. Der ist damit mal wieder bester Japaner, verrückt.

18:47 Uhr: Und "Nori" darf direkt wieder packen, denn der kleine Prevc haut einen raus: 135,5 Meter, dazu eine blitzsaubere Telemark-Landung - Führung, natürlich.

18:45 Uhr: Das war's für Freitag. Den Platz in der Leaders Box nimmt Noriaki Kasai ein. Der 43-Jährige bietet ganz starke 131 Meter an. Der alte Mann, einfach eine coole Geschichte!

18:43 Uhr: Auch Joachim Hauer (Norwegen) beißt sich an Freitags Vorgabe die Zähne aus. 125,5 Meter bedeuten für Hauer nur Rang neun. Die Bedingungen sind derzeit aber auch ganz schön zäh.

Wie das Abschneiden der Deutschen zu bewerten ist? Bundestrainer Werner Schuster ist sich noch nicht sicher.
Wie das Abschneiden der Deutschen zu bewerten ist? Bundestrainer Werner Schuster ist sich noch nicht sicher.(Foto: imago/Eibner Europa)

18:42 Uhr: Freitag bleibt Erster, weil weder der Tscheche Roman Koudelka (127,5 m), noch der Norweger Anders Stjernen (128 m) auf große Weiten kommen.

18:40 Uhr: Schwacher Sprung von Daniel Andre Tande, 124,5 Meter werfen ihn auf Rang acht zurück. Nach gutem Saisonstart steckt der norwegische Youngster in einer kleinen Krise.

18:39 Uhr: Schlechte Bedingungen, aber gute Windpunkte: Richard Freitags 129,5 Meter reichen, um Jakub Janda aus der Leaders-Box zu werfen.

18:38 Uhr: Andreas Wank bietet 128 Meter an, auch er hatte Rückenluft. Zwischenrang drei. Seine Tournee war trotzdem wirklich gut! Selbst wenn es heute nicht weit nach vorne geht.

18:37 Uhr: Andreas Wellinger hat ein bisschen Pech mit dem Wind, der auf Rückenluft dreht. Trotzdem schafft er solide 129 Meter und reiht sich auf Rang zwei ein.

18:36 Uhr: Jurij Tepes aus Slowenien schwächelt bei guten Bedingungen: 125,5 Meter werfen ihn aktuell auf Rang fünf zurück.

18:34 Uhr: Gut, aber nicht sehr gut ist auch Vincent Descombes Sevoie unterwegs. Der Franzose landet bei 132 Metern und ist Zweiter. Tournee-Fazit: bon travail, Vincent!

18:33 Uhr: Der Wind dreht auf Aufwind und plötzlich geht's richtig gut: Jakub Janda springt 134,5 Meter und darf sich über die zwischenzeitliche Führung freuen.

Knackt in Durchgang zwei als Erstes die 130-Meter-Marke: Anders Fannemel.
Knackt in Durchgang zwei als Erstes die 130-Meter-Marke: Anders Fannemel.(Foto: imago/GEPA pictures)

18:30 Uhr: Der erste, der die 130-Meter-Marke im zweiten Durchgang knackt, ist der Norweger Anders Fannemel. Bei 131 Metern setzt er die Ski auf - Führung.

18:29 Uhr: Stark, Anze Lanisek! Der Slowene segelt bis auf 129 Meter und schiebt sich damit an die Spitze.

18:28 Uhr: Zielspringen bei 126 Meter, dort landet auch Jan Matura. In der Wertung sortiert sich der routinierte Tscheche hinter Fettner und Hula ein.

18:26 Uhr: 126 Meter für Andreas Kofler. Das ist okay, mehr aber nicht. Zwischenrang drei. Der "Kofi" schüttelt den Kopf. Das reicht ihm, dem ehemaligen Topspringer, natürlich nicht.

18:25 Uhr: Und direkt noch ein Pole: Stefan Hula schafft 124,5 Meter, Rang zwei.

18:24 Uhr: Manuel Fettner ist der nächste ÖSV-Adler, er landet bei starken 127 Metern und geht damit ganz knapp an Poppinger vorbei in Führung. Der Pole Maciej Kot schafft zuvor nur 123 Meter und sortiert sich zwischen Poppinger und Aschenwald auf Rang drei ein.

18:21 Uhr: Manuel Poppinger legt nach: 126,5 Meter setzt der Österreicher butterweich in den Schnee. Eine Weite, die sein Landsmann Philipp Aschenwald, der über die Loser-Regelung hier mitspringen darf, nicht knackt. Seine 123 Meter reichen aber zu Rang zwei - zwischenzeitlich versteht sich.

18:20 Uhr: Andrzej Stekala eröffnet Durchgang zwei mit 122 Metern. Damit holt der junge Pole zum ersten Mal in seinem Springerleben Weltcup-Punkte!

18:16 Uhr: Damit Sie im zweiten Durchgang direkt erkennen können, ob Severin Freund das Ding hier in Bischofshofen noch dreht, folgendes Rechenspiel: Umgerechnet 14,5 Meter muss der 27-Jährige auf den Slowenen aufholen. Damit das Wunder jetzt noch gelingt, muss bei Prevc allerdings einiges schieflaufen...

Alles läuft nach Plan für Peter Prevc.
Alles läuft nach Plan für Peter Prevc.(Foto: REUTERS)

18:09 Uhr: Die Springer haben nur eine sehr kurze Pause, bereits um 18.20 Uhr soll es weitergehen. Schauen wir uns daher schnell das Zwischenergebnis an: 1. Peter Prevc (147,9 Punkte, Slowenien), 2. Severin Freund (141,4), Michael Hayböck (137,2, Österreich), 4. Stefan Kraft (136,9, Österreich), 5. Kenneth Gangnes (131,4, Norwegen), [...], 15. Richard Freitag (120,7), 16. Andreas Wank (119,0), 17. Andreas Wellinger (118,2).

18:03 Uhr: Kenneth Gangnes, Freunds Gegner, kann nicht mithalten. Er springt 131,5 Meter und reiht sich damit als bester Lucky Loser nach Durchgang eins auf Rang fünf ein. Die weiteren Verlierer, die nochmal von der Schanze springen dürfen: Jurij Tepes (Slowenien), Maciej Kot (Polen), Andreas Kofler und Philipp Aschenwald (beide Österreich).

18:01 Uhr: Ganz stark, Severin Freund! Der 27-Jährige springt 136 Meter, landet blitzsauber. An dem Sprung gibt es rein gar nichts auszusetzen - außer, dass er drei Meter auf Tournee-Spitzenreiter Prevc verliert. Das bedeutet weitere 6,5 Punkte auf die 19,7 oben drauf. Jetzt wird's ganz schwer!

18:00 Uhr: Wie soll Severin Freund das bitte schaffen? Peter Prevc landet bei der Tagesbestweite 139 Meter! Unglaublich. Führung, na klar, zehn Punkte vor Michi Hayböck. Zur Chronistenpflicht: Gegner Anze Semenic hüpft nur 100 Meter und ist Letzter.

17:58 Uhr: Der "Hay" lässt Bischofshofen jubeln. Bei schlechten Rückenwindbedingungen landet Michael Hayböck bei 134,5 Metern. Eine ganz starke Leistung, die ihn an die Spitze der Gesamtwertung hievt. Gegner und Landsmann Elias Tollinger hat keine Chance, jetzt kommt Peter Prevc...

124,5 Meter in Durchgang eins: Andreas Wellinger.
124,5 Meter in Durchgang eins: Andreas Wellinger.(Foto: imago/GEPA pictures)

17:56 Uhr: Wladimir Zografski ist keine Herausforderung für den jungen Deutschen Andreas Wellinger. Die 114,5 Meter des Bulgaren überspringt er lässig, aber für seine Ansprüche sind 124,5 Meter viel zu wenig - nur Zwischenrang 13!

17:53 Uhr: Auch der ewige "Nori" ist gleich noch ein zweites Mal zu sehen. Kasai springt 129 Meter und hat damit keine Mühe die Vorgabe des jungen Österreichers Florian Altenburger zu knacken.

17:50 Uhr: Das Finalticket kann auch der Tscheche Roman Koudelka buchen. Seine 127 Meter reichen locker, um den talentierten Österreicher Clemens Aigner (117 m) zu besiegen.

17:48 Uhr: Andreas Kofler ist ein großer Name. Doch seine großen Tage sind vorbei. Ein Beleg: Mit seinen 125 Metern ist er zufrieden. Doch was die wert sind, zeigt Kontrahent Johann Andre Forfang aus Norwegen. Der segelt bis auf 135,5 Meter, ist aber unsicher bei der Landung. Für den Duell-Sieg reicht es. In der Zwischenwertung ist er Zweiter. Kofler steht mit seiner Leistung übrigens auf Rang zwei der Looer-Wertung. Das riecht zumindest nach Durchgang zwei!

17:45 Uhr: Der nächste lockere Duell-Erfolg: Joachim Hauer aus Norwegen schmeißt den Japaner Shohei Tochimoto raus. Die Weiten: 130 Meter vs. 115 Meter.

17:43 Uhr: Jakub Janda gegen den jungen Österreicher Markus Schiffner. Der Routinier aus Tschechien macht das ganz souverän und zieht mit 126 Metern ins Finale ein.

Schock in der Probe: Stefan Kraft kann einen Sturz gerade so verhindern.
Schock in der Probe: Stefan Kraft kann einen Sturz gerade so verhindern.(Foto: AP)

17:41 Uhr: Stefan Kraft verhindert in der Probe mit aller Körperbeherrschung einen schweren Sturz. Diesen Schock hat er aber offensichtlich sehr, sehr gut verdaut, landet bei der Ammann-Weite von 136 Metern, bekommt tolle Haltungsnoten und geht in Führung. Landsmann Philipp Aschenwald hat keine Chance und kann seine Sachen packen.

17:37 Uhr: Eigentlich hat der Willinger Stephan Leyhe leichtes Spiel. Sein Gegner Andrzej Stekala (Polen) landet bei nur 119 Metern. Doch der Deutsche verbockt seinen Sprung total, bei 118,5 Metern ist Schluss. Schluss ist damit auch im Wettkampf. Der nächste Dämpfer für den DSV...

17:35 Uhr: Das erste Mal Prevc: Domen, der 16 Jahre junge Bruder von Peter, knallt ein Ausrufezeichen in den Schnee. Der aggressive Abspringer landet bei 132 Metern und reiht sich auf Zwischenrang drei ein. Gegner Kento Sakuyama (Japan, 121 Meter) hat keine Chance und muss die Segel streichen.

17:33 Uhr: Jetzt aber Richard Freitag! Er muss 123,5 Meter seines Kontrahenten Maciej Kot (Polen) knacken. Das gelingt souverän. Der "Rich" landet bei 129 Metern, zufrieden ist er damit aber offenbar nicht. In der Gesamtwertung reiht er sich auf Rang fünf ein, direkt vor Teamkollege Wank.

Starker erster Durchgang von Simon Ammann.
Starker erster Durchgang von Simon Ammann.(Foto: imago/GEPA pictures)

17:29 Uhr: Lukas Hlava (Tschechien) legt 121 Meter vor. Für Simon Ammann, der im vergangenen Jahr hier fürchterlich gestürzt war, ist das aber so was von kein Problem. Der Schweizer segelt auf 136 Meter, landet aber unsauber und verschenkt damit wertvolle Punkte. Für die Führung reicht es natürlich trotzdem!

17:27 Uhr: Der Schanzenrekordhalter, Daiki Ito, knackt als erster Springer des Wettkampfs die 130 Meter. Er segelt einen halben Meter über diese Marke und schmeißt den Russen Denis Kornilov aus dem Wettbewerb. Ito übernimmt damit selbstverständlich die Führung.

17:25 Uhr: Der einzige Kanadier im Feld, Mackenzie Boyd-Clowes, muss auf die Verlierer-Regel hoffen. Seine 121,5 Meter reichen nicht, um den Norweger Anders Stjernen unter Druck zu setzen. Der landet bei 128 Metern und setzt sich an die Spitze des Feldes.

17:22 Uhr: Im französischen Duell setzt sich Vincent Descombes-Sevoie (125,5 m) deutlich gegen Ronan Lamy Chappuis (122 m) durch.

17:20 Uhr: Der Schweizer Gregor Deschwanden landet ganz früh, bereits nach 108 Metern. Für seinen Duell-Gegner, den norwegischen Flieger Daniel-André Tande, ist das überhaupt kein Problem. Er landet bei 127 Metern und geht damit in Führung.

17:15 Uhr: Die Österreicher dürfen sich weiter freuen, Manuel Poppinger (120 Meter) bezwingt den Polen David Kubacki souverän. Kurzer Blick aufs Zwischenklassement: Andreas Wank führt vor Anders Fannemel und Anze Lanisek.

Guter erster Sprung: Andreas Wank führt das Zwischenklassement an.
Guter erster Sprung: Andreas Wank führt das Zwischenklassement an.(Foto: imago/Newspix)

17:13 Uhr: Na, bitte: Der erste Deutsche ist sicher im Finale. Andreas Wank springt zwar genauso weit, wie sein Gegner Jurij Tepes (126 Meter) - übrigens ebenfalls ein Slowene - bekommt aber die besseren Haltungsnoten und zieht ins Finale ein.

17:11 Uhr: Jan Matura aus Tschechien bucht das Finalticket - 123 Meter reichen, um den kriselnden Kamil Stoch zu bezwingen. Das ist die erste Überraschung.

17:09 Uhr: Der nächste Deutsche verliert sein Duell: Routinier Michael Neumayer hat mit 120,5 Metern keine Chance gegen seinen slowenischen Konkurrenten Anze Lanisek (124 Meter) - hoffentlich kein Omen für später, für das (Fern)-Duell Freund gegen Prevc.

17:06 Uhr: Anders Fannemel gegen Tom Hilde, Norwegen gegen Norwegen also. Fannemel legt 125,5 Meter vor, eine Weite, die Hilde (119 m) nicht kontern kann.

17:03 Uhr: Gute Nachrichten gibt's dagegen für die Österreicher. Ihr erster Adler, Manuel Fettner (123 m), setzt sich knapp gegen den Japaner Taku Takeuchi (122 m) durch.

17:00 Uhr: Los geht's, direkt mit einem Duell mit deutscher Beteiligung. Und es gibt die erste Ernüchterung aus DSV-Sicht. Karl Geiger springt 3,5 Meter kürzer als Konkurrent Stefan Hula (124,5 Meter). Jetzt muss der junge Deutsche ganz lange auf die Lucky-Loser-Regelung hoffen.

16:59 Uhr: Sieben deutsche Springer werden übrigens gleich an den Start gehen. Blicken wir kurz auf die Duelle mit Beteiligung der DSV-Adler:

Richard Freitag trifft in seinem K.O.-Duell auf Maciej Kot.
Richard Freitag trifft in seinem K.O.-Duell auf Maciej Kot.(Foto: dpa)

Karl Geiger (25.) - Stefan Hula (Polen/26.)

Michael Neumayer (29.) - Anze Lanisek (Slowenien/22.)

Andreas Wank (20.) - Jurij Tepes (Slowenien/31.)

Richard Freitag (13.) - Maciej Kot (Polen/38.);

Stephan Leyhe (11.) - Andrzej Stekala (Polen/40.);

Andreas Wellinger (4.) - Wladimir Zografski (Bulgarien/47.);

Severin Freund (50.) – Kenneth Gangnes (Norwegen/1.);

Tournee-Spitzenreiter Prevc (2.) muss im vorletzten, im rein slowenischen Duell gegen Anze Semenic antreten. Österreichs letzte Hoffnung Michael Hayböck (3.) trifft in Elias Tollinger ebenfalls auf einen Landsmann.

16:57 Uhr: Zum Wettbewerb: Gesprungen wird wie immer in zwei Durchgängen. Und wie nur bei der Tournee üblich, müssen sich die Springer im ersten Durchlauf über ihr K.O.-Duell qualifizieren. 25 Duelle gibt es. Die Sieger sind sicher im zweiten Durchgang dabei, zusätzlich gibt es fünf Lucky Loser. Das bedeutet die fünf bestplatzierten Verlierer komplettieren das Feld der besten 30 für zweiten Durchgang.

Tournee-Gesamtwertung
PlatzNamePunkte
1Peter Prevc1139,4
2Severin Freund1112,9
3Michael Hayböck1081,6
4Kenneth Gangnes1073,5
5Stefan Kraft1036,2
6Johann Andre Forfang1035,5
7Noriaki Kasai1013,2
8Anders Fannemel1010,1
9Richard Freitag1001,4
10Andreas Wank974,4

 

16:55 Uhr: Freunds Teamkollege Andreas Wank erklärt in der ARD, wie das Wunder vom Tournee-Triumph noch möglich ist: "19,7 Punkte, was ist das, vielleicht zehn Meter? Dazu ein paar Windpunkte oder schlechtere Haltungsnoten. Da kann der Vorsprung ganz schnell weg sein." Klingt ganz, woll?

16:51 Uhr: In der ARD erklärt Severin Freund zu den Nachwirkungen seines Sturzes: "Ein bisschen was merke ich schon noch. Aber ich fühle mich gut." Im Probedurchgang am Mittag gab es für diese Aussage direkt die Bestätigung: Freund landete bei 136 Metern - bitter nur, Konkurrent Prevc sprang anderthalb Meter weiter…

16:47 Uhr: Severin Freund hat die Qualifikation gestern ausgelassen. Grund dafür waren die Folgen seines Sturzes in Innsbruck am 3. Januar. Als Zweiter der Weltcup-Gesamtwertung ist der 27-Jährige aber ohnehin vorqualifiziert. Allerdings reiht er sich als Letzter in den Wettbewerb ein und trifft daher in seinem Duell auf den Besten der Quali, Kenneth Gangnes. Der Norweger liegt in der Gesamtwertung der Tournee übrigens direkt hinter Freund, hat aber bereits 22 Punkte Rückstand auf den Deutschen. Auf Prevc fehlen dem Skandinavier sogar 42 Zähler.

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Vierschanzentournee: Finale der Vierschanzentournee

Schafft Severin Freund beim Finale der Vierschanzentournee das Skisprung-Wunder und holt noch den Gesamtsieg?

16:43 Uhr: Mindestens 19,8 Punkte mehr als Peter Prevc - um nichts anderes geht es gleich für Severin Freund. Will Deutschlands derzeit bester Skispringer die Vierschanzentournee noch gewinnen, muss er den bislang so souveränen Slowenen deutlich distanzieren. Zwei Durchgänge hat er dazu Gelegenheit. Zwei Durchgänge auf der Paul-Außerleitner-Schanze, die Weiten deutlich über 140 Meter zulässt.

Der offizielle Schanzenrekord liegt bei 143 Metern. Aufgestellt hat ihn der Japaner Daiki Ito bereits am 6. Januar 2005. Zwei Meter weiter flog einst Gregor Schlierenzauer in einem Trainingsdurchgang. Doch von dieser Form ist der Österreicher derzeit meilenweit entfernt. Wegen anhaltender Formschwäche wurde er von seinem Trainer Heinz Kuttin nach Innsbruck aus dem Wettbewerb genommen. Mit diesem geballten Info-Pakt heißen wir Sie herzlich willkommen in unserem Live-Ticker zum finalen Showdown in Bischofshofen.

Quelle: n-tv.de

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