Ex-Radsport-Star im juristischen Fokus

Wusch Rominger Geld?

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29.10.2012 | 10:54 Uhr
Der Dopingfall Lance Armstrong zieht immer weitere Kreise. Nun wird in Italien gegen den Schweizer Tony Rominger ermittelt. Der Zweite der Tour de France von 1993 soll nicht nur gedopt haben. Gegen ihn besteht auch der Verdacht der Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Im Zuge des gerät

ein weiterer früherer Radsport-Star in Bedrängnis. Die Staatsanwaltschaft in der

italienischen Stadt Padua hat Ermittlungen gegen den Schweizer Tony Rominger wegen

des Kontakts zum berüchtigten Sportarzt Michele Ferrari aufgenommen. Dies berichtet

die schweizerische Tageszeitung "Blick".

Demnach steht Rominger, Giro-Sieger von 1995 und Tour-Zweiter

von 1993, unter dem Verdacht, nicht nur gedopt, sondern sich auch der Geldwäsche

und der Steuerhinterziehung schuldig gemacht zu haben. Der frühere Kletterkönig

soll größere Geldsummen zwischen seiner Firma "Tony Rominger Management GmbH"

und Ferrari verschoben haben. In einer SMS an "Blick" schrieb der 51-Jährige:

"Ich bestreite vehement jegliche Vorwürfe, die gegen mich erhoben werden."

Rominger hatte Kontakte zu Ferrari, der viele italienische

Radprofis und auch Lance Armstrong mit unerlaubten Mitteln versorgt haben soll,

in seiner aktiven Zeit zugegeben, Doping aber bestritten. Vielmehr haben ihm Ferrari

nur Trainingspläne angefertigt.

Als Manager hatte Rominger die als Dopingsünder überführten

Alberto Contador und Alexander Winokurow betreut.

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Verwendete Quellen: ntv.de, sid