Ex-Radsport-Star im juristischen Fokus: Wusch Rominger Geld?
Der Dopingfall Lance Armstrong zieht immer weitere Kreise. Nun wird in Italien gegen den Schweizer Tony Rominger ermittelt. Der Zweite der Tour de France von 1993 soll nicht nur gedopt haben. Gegen ihn besteht auch der Verdacht der Geldwäsche und Steuerhinterziehung.
Im Zuge des gerätein weiterer früherer Radsport-Star in Bedrängnis. Die Staatsanwaltschaft in deritalienischen Stadt Padua hat Ermittlungen gegen den Schweizer Tony Rominger wegendes Kontakts zum berüchtigten Sportarzt Michele Ferrari aufgenommen. Dies berichtetdie schweizerische Tageszeitung "Blick".
Demnach steht Rominger, Giro-Sieger von 1995 und Tour-Zweitervon 1993, unter dem Verdacht, nicht nur gedopt, sondern sich auch der Geldwäscheund der Steuerhinterziehung schuldig gemacht zu haben. Der frühere Kletterkönigsoll größere Geldsummen zwischen seiner Firma "Tony Rominger Management GmbH"und Ferrari verschoben haben. In einer SMS an "Blick" schrieb der 51-Jährige:"Ich bestreite vehement jegliche Vorwürfe, die gegen mich erhoben werden."
Rominger hatte Kontakte zu Ferrari, der viele italienischeRadprofis und auch Lance Armstrong mit unerlaubten Mitteln versorgt haben soll,in seiner aktiven Zeit zugegeben, Doping aber bestritten. Vielmehr haben ihm Ferrarinur Trainingspläne angefertigt.
Als Manager hatte Rominger die als Dopingsünder überführtenAlberto Contador und Alexander Winokurow betreut.
Quelle: n-tv.de

