Dienstag, 17. Oktober 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Christoph Wolf

21:50 Uhr

42 Länder, fünf Deutsche - NBA startet mit Rekorden

Deutscher Dauerbrenner: Dirk Nowitzki geht in Dallas in seine 20. NBA-Saison.
Deutscher Dauerbrenner: Dirk Nowitzki geht in Dallas in seine 20. NBA-Saison.(Foto: dpa)

Die neue Saison der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA startet mit der Rekordzahl von Profis aus  42 Ländern. 2017/18 sind insgesamt 108 Spieler dabei, die nicht aus den USA stammen. Der Bestwert in dieser Statistik (113) stammt aus der vergangenen Spielzeit.

In Dirk Nowitzki, Maximilian Kleber (beide Dallas Mavericks),  Dennis Schröder (Atlanta Hawks), Paul Zipser (Chicago Bulls) und Daniel Theis (Boston Celtics) stehen fünf Deutsche in der Liste der internationalen Spieler - ebenfalls ein Rekord.

Falls Sie sich zum NBA-Start noch belesen wollen, hier entlang:

20:56 Uhr

Warum Darts begeistert? Darum!

 

19:57 Uhr

Dortmunds Piszczek rechnet mit langem Ausfall

(Foto: imago/MIS)

Bittere Nachricht für Borussia Dortmund: Lukasz Piszczek rechnet nach seinem Außenbandanriss im rechten Knie bis zur Winterpause nicht mehr mit einem Einsatz. "Mit einer Rückkehr in diesem Jahr könnte es schwierig werden", sagte der polnische Abwehrspieler dem Web-Portal Laczy nas pilka. "Wir werden sehen, wie die Reha verläuft, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es keinen Sinn macht, das zu beschleunigen. Ich werde zurückkommen, wenn die Zeit dafür reif ist. Ich hoffe, gleich nach Neujahr."

Piszczek hatte sich die Verletzung in Polens Länderspiel gegen Montenegro (4:2) zugezogen. Bei seinem Verein hatte die Blessur für großen Ärger gesorgt.

19:06 Uhr

Kein Happy End: Leicester City feuert Shakespeare

Der frühere englische Fußball-Meister Leicester City hat sich laut britischen Medien von seinem Trainer Craig Shakespeare getrennt. Wie unter anderem der Sender BBC berichtete, wurde der 53-Jährige von seinen Aufgaben entbunden, nachdem Leicester am Montag im Heimspiel gegen West Bromwich Albion nur zu einem 1:1 gekommen war. Von Seiten des Vereins gab es zunächst keine offizielle Mitteilung.

Die Foxes, die in der Saison 2015/16 die englische Meisterschaft gewonnen haben, stehen in der Tabelle der Premier League derzeit auf einem Abstiegsplatz. Von acht Spielen hat der Verein nur eins gewonnen und vier verloren.

  • Shakespeare hatte das Amt im Februar zunächst übergangsweise von Vorgänger und Meistermacher Claudio Ranieri übernommen, unter dem er vorher als Assistenzcoach gearbeitet hatte.
  • Shakespeare führte den Club aus dem Abstiegskampf auf Platz zwölf und ins Viertelfinale der Champions League.
  • Daraufhin war er im Sommer vom Interims- zum Cheftrainer befördert worden. Erst vor vier Monaten hatte er einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.
18:21 Uhr

Ex-Bundesliga-Kicker verstolpert Mega-Chance

Knallharte Kunstschüsse und granatenmäßige Grätschen: Immer wieder liefert der Fußball schier atemberaubende Momente für die Dauerschleifen-Galerie. Doch mit dieser famosen Slapstick-Nummer stolpert der Ex-Hannoveraner Jimmy Briand vom Rasen direkt auf einen sicheren Platz in jedem Saisonrückblick der französischen Ligue 1. Aber staunen (und stolpern) Sie selbst:

 

17:56 Uhr

"Seelenloser Feigling": NBA-Starcoach attackiert Donald Trump

Gregg Popovich ist kein großer Fan von US-Präsident Donald Trump.
Gregg Popovich ist kein großer Fan von US-Präsident Donald Trump.(Foto: AP)

Mit deutlichen Worten hat Basketball-Coach Gregg Popovich vom fünfmaligen NBA-Champion San Antonio Spurs den US-Präsidenten Donald Trump attackiert. "Dieser Mann ist ein seelenloser Feigling", sagte Popovich der US-Wochenzeitschrift "The Nation".

"Wir haben einen pathologischen Lügner im Weißen Haus. Intellektuell, emotional und psychologisch ungeeignet für dieses Amt. Die ganze Welt weiß es", sagte Popovich: "Wer mit ihm zusammen - oder für ihn arbeitet, soll sich schämen." Anlass der Schimpftirade waren Trumps jüngste Äußerungen zum angeblichen Umgang seiner Amtsvorgänger mit Familienangehörigen von gefallenen US-Soldaten. Trump hatte behauptet, Barack Obama und George W. Bush hätten die Angehörigen nicht oder nur selten kontaktiert. Trumps Behauptung stellte sich als falsch heraus.

Das Verhältnis zwischen Politik und Sport hat sich in Trumps Amtszeit verschlechtert. Seit Wochen liefert sich der Präsident eine Fehde mit der Football-Profiliga NFL, in der Spieler immer wieder während der Nationalhymne gegen Rassismus und Diskriminierung protestieren.

Auch Popovich hatte sich Ende September mit einem beeindruckenden Statement in die Debatte eingemischt. Unter sprach der 68-Jährige über die enormen Vorteile, die Weiße in den USA allein durch ihre Hautfarbe hätten: "Es ist, als ob Du in einem 100-Meter-Rennen an der 50-Meter-Marke starten dürftest. Und ja, Du hast diesen Vorsprung, weil Du weiß geboren wurdest." Mit Blick auf die rassistischen Ausschreitungen und Aufmärsche in Charlottesvilles, die Trump verteidigt hatte, sagte Popovich: "Unser Land ist eine Schande in der ganzen Welt."

 

17:22 Uhr

KFC Uerdingen bietet absoluten Traumjob

Obacht, liebe Leser: Beim Regionalligisten KFC Uerdingen ist ein echter Fußball-Traumjob zu vergeben. Gesucht wird jemand, der das legendäre Vereinsmaskottchen "Grotifant" mit Leben erfüllt, mit den Spielern jubelt, das Publikum anfeuert - und der dabei nicht seine gute Kinderstube vergisst.

Das nämlich war dem vorherigen "Grotifanten", Andreas Bosheck, nicht immer gelungen. Nach diversen Verfehlungen, unter anderem dieser, wurde Bosheck im Juni seines Amtes enthoben, indem er, natürlich, zum Mannschaftsbetreuer befördert wurde.

Falls Sie also eigentlich Uerdinger Mannschaftsbetreuer werden wollen, können Sie sich ebenfalls bewerben - und nach Ihrer Ernennung zum neuen "Grotifanten" einfach wiederholt ausrasten.

Interessenten werden gebeten, diesen Bewerbungsbogen auszufüllen und ihn dann per Post an die KFC-Geschäftsstelle oder digital an jan.filipzik@kfc-uerdingen.de zu schicken. Der Sport-Tag wünscht viel Erfolg!

16:33 Uhr

"Charismatischer, lustiger Loser": Journalistenfrage reizt Klopp

Für Jürgen Klopp und den FC Liverpool lief es schon einmal besser.
Für Jürgen Klopp und den FC Liverpool lief es schon einmal besser.(Foto: imago/Sportimage)

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat sich vor der Champions-League-Partie seiner "Reds" bei NK Maribor (ab 20.45 Uhr im n-tv.de Liveticker) in bester Laune gezeigt. "Fabio Capello und José Mourinho in einer Frage. Ich bin gespannt", kommentierte Klopp in der Pressekonferenz die Frage eines slowenischen Reporters, bevor ein Dolmetscher für ihn übersetzte. Ob er ein Coach sei, "den die Fans lieben", der es aber im Gegensatz zu Trainerkollegen wie Capello und Mourinho "nicht schafft, große Titel zu gewinnen", wollte der Reporter wissen.

"Ich darf mal kurz zusammenfassen, ja?", scherzte Klopp daraufhin und fügte unter dem Gelächter der Journalisten hinzu: "Es klingt, als wäre ich ein charismatischer, lustiger Loser." Sein Kommentar dazu: "Kein Kommentar."

Der FC Liverpool wartet in der Champions League noch auf einen Sieg. Bei Spartak Moskau (1:1) und gegen den FC Sevilla (2:2) spielten die Reds jeweils unentschieden und belegen Platz zwei in der Tabelle der Gruppe E. In der englischen Premier League ist Liverpool derzeit nur Achter mit neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Manchester City.

15:53 Uhr

WM-Aus für Toptalent Sancho - England giftet gegen BVB

Jadon Sancho überzeugte in der WM-Vorrunde mit fünf Scorerpunkten in drei Partien.
Jadon Sancho überzeugte in der WM-Vorrunde mit fünf Scorerpunkten in drei Partien.(Foto: AP)

In Indien findet gerade die WM der U17-Fußballer statt. Nach der Gruppenphase wie Deutschland weiter mit dabei: die englischen Nachwuchskicker, die ja zuletzt ebenfalls für einige internationale Furore gesorgt hatten.

Allerdings kommt den Engländern vor den K.-o.-Spielen einer ihrer Stars abhanden: Jadon Sancho, im Sommer ein Last-Minute-Neuzugang bei Borussia Dortmund, muss nach der Gruppenphase wie vorab mit dem BVB vereinbart aus Indien abreisen und auf Zypern in der Uefa Youth League antreten.

Englands Nationaltrainer Steve Cooper gefällt das gar nicht, schließlich war Sancho mit drei Toren und zwei Vorlagen in den drei Gruppenspielen der gefährlichste englische Spieler. Auf der Verbandswebsite klagte Cooper deshalb: "Jadon liebt es für England zu spielen und ganz besonders für dieses Team, von daher ist es traurig, dass er nun gehen muss." Gleichtzeitig übte er subtilen Druck auf den BVB aus, indem er anfügte: "Ich kann mir nur vorstellen, dass Dortmund ihn für die erste Mannschaft zurückhaben will und er am Wochenende in der Startelf steht - denn ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen, einen Spieler von der WM abzuziehen." Dortmunder Gegner ist am Samstag Eintracht Frankfurt.

15:02 Uhr

Crash, Prügelei, Taser - Rennunfall eskaliert auf bizarre Weise

Ein Autorennen in den USA endet in einer veritablen Schlägerei: Erst drängt ein Teilnehmer einen anderen von der Piste, der so sauer ist, dass er seinen Wagen auf die Motorhaube des Unfallverursachers setzt. Der Gegenschlag lässt nicht lange auf sich warten. Erst ein Polizist kann die Kontrahenten stoppen - mit einem Taser-Einsatz. Aber sehen Sie selbst:

Video

 

14:44 Uhr

Stuttgarts Aogo will Videobeweis wieder abschaffen

Der umstrittene Videobeweis in der Fußball-Bundesliga sollte nach Meinung von Ex-Nationalspieler Dennis Aogo am besten wieder abgeschafft werden. "Mittlerweile tendiere ich dazu, das Ganze wieder abzuschaffen - dass man den Sport Sport sein lässt und in Kauf nimmt, dass Menschen am Werk sind, die auch mal Fehler machen", sagte der Linksverteidiger des VfB Stuttgart im Podcast "Zweierkette" von Amazon Music.

Dabei sei er zunächst ein "großer Befürworter des Videobeweises" gewesen, sagte der 30-Jährige. "Wenn aber trotz Videoassistent noch Fehlentscheidungen getroffen werden, kann ich nicht so richtig damit leben".

14:06 Uhr

WM-Playoffs: Italien vs Schweden, Griechen haben's schwer

14:18 Uhr: Hiermit beenden wir den kurzen Ticker und drehen den Spannungsregler wieder runter. Alles Wichtige zu den vier Partien haben wir hier in einer eigenen Meldung für Sie aufbereitet.

Bei Interesse können Sie hier auch noch einmal nachlesen, warum der DFB-Elf trotz Qualifikationsrekord eine Hammergruppe bei der WM 2018 droht.

14:16 Uhr: Griechenlands Coach Michael Skibbe ist übrigens "sehr glücklich" über die Auslosung - einfach, weil man überhaupt die Playoffs erreicht habe. Das Heimrecht im Rückspiel könnte laut Skibbe vielleicht ein kleiner Vorteil sein.

14:12 Uhr: Gespielt wird übrigens im Zeitraum vom 9. bis zum 14. November. Die Sieger aus Hin- und Rückspiel erhalten das Ticket für die WM.

Noch einmal alle europäischen Playoff-Paarungen im Überblick:

  • Kroatien - Griechenland
  • Schweden - Italien
  • Nordirland - Schweiz
  • Dänemark - Irland

Außerhalb Europas gibt es noch diese beiden Duelle:

  • Honduras - Australien
  • Neuseeland - Peru

14:11 Uhr: And finally, so schnell kann es gehen, wenn nicht in der ARD gelost wird, gibt es das Duell zwischen dem vierfachen Weltmeister Italien und Schweden. Hierro wünscht allen acht Teams auf jeden Fall viel Glück. Das ist nett von ihm.

14:10 Uhr: Als dritte Partie lost Hierro unter Aufsicht von Vanessa Huppenkothen die Paarung Dänemark gegen Irland aus.

14:08 Uhr: Für Michael Skibbe und seine Griechen wird es richtig schwer. Denn: Der Gegner ist Kroatien, neben Italien wohl das beste Team in den Playoffs. Entsprechend traurig schaut Skibbe auch. Immerhin hat er mit seinen Griechen im Rückspiel Heimrecht.

14:07 Uhr: Nordirland - Schweiz ist die erste Partie, die Fernando Hierro in Zürich ausgelost hat. Klingt machbar für die Nordiren, oder?

Vorschau

Hochspannung hatten wir Ihnen zum Tagesstart versprochen mit Blick auf die WM 2018, denn vier europäische Startplätze müssen in den Playoffs ja erst noch vergeben werden.

Das steigern wir jetzt noch einmal auf "Höchstspannung", denn zumindest in der Schweiz, Italien, Kroatien, Dänemark, Nordirland, Schweden, Irland und Griechenland wird die herrschen. Diese acht Teams dürfen - anders als zum Beispiel Österreich oder die Niederlande - noch vom Sprung zur WM träumen.

13:46 Uhr

Werder Bremen: Kein Endspiel für Trainer Nouri

Auch nach dem achten Bundesliga-Spieltag ist Werder Bremen in der Liga noch ohne Sieg, saisonübergreifend sind es bereits elf Partien ohne Bremer Sieg. Dennoch hat sich nach der Mannschaft nun erneut auch Werder-Manager Frank Baumann demonstrativ vor Trainer Alexander Nouri gestellt. "Wir sind überzeugt von der Arbeit von Alex und seinem Trainerteam", sagte Baumann in Bremen. Er sei sich sicher, "dass wir uns in dieser Konstellation aus der Situation befreien können".

Am Samstag gastiert Werder beim ebenfalls noch sieglosen Schlusslicht 1. FC Köln. Eine Schicksalspartie sei das für Nouri aber nicht, sagte Baumann. "Ich weiß nicht, was am Sonntag passieren könnte, dass sich das ändert", sagte Baumann mit Blick auf sein Vertrauen in Nouri.

Werder ist nach der 0:2-Niederlage gegen Mönchengladbach am vergangenen Sonntag mit nur vier Punkten Vorletzter der Fußball-Bundesliga. Als möglicher Nachfolger für Nouri wird in diversen Medien bereits über Bruno Labbadia spekuliert.

13:21 Uhr

Merke: Freistoßspray lieber nicht am Schiri abwischen

Was tun, wenn einem der Schiedsrichter vor einem Freistoß die knallbunten Fußballschuhe mit Schaum verunziert? Nun, den Schuh einfach am Schiedsrichter abzuwischen, ist jedenfalls keine so gute Idee, wie Twitter-User Ronny Kraak dokumentiert:

 

12:32 Uhr

FC Bayern muss Ancelotti überkleben lassen

(Foto: FC Bayern)

Es kriselte ja schon länger zwischen dem FC Bayern und Carlo Ancelotti. Der Rauswurf Ende September kam dennoch überraschend fix, auch für den Fußball-Rekordmeister. Denn der verkauft bereits Adventskalender, bei dem auf Türchen Nr. 19, richtig, Carlo Ancelotti prangt: Am Tisch sitzend, Gabel in der Hand, vor sich der Weihnachtsbraten, die linke Augenbraue erwartungsfroh hochgezogen.

Was also tun? Die bayerische Lösung heißt laut "Bild"-Zeitung: überkleben. In den kommenden Tagen sollen Aufkleber erscheinen, die Trainer-Rückkehrer Jupp Heynckes als Comicfigur zeigen. Damit könnten Fans dessen Vorgänger dann eigenständig überkleben.

12:03 Uhr

Der Bohnenball soll Bundesliga-Schlusslicht Köln retten

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Vor dem Gastspiel in der Europa League bei BATE Borissow am Donnerstag in Weißrussland (19 Uhr/im n-tv.de Liveticker) hat Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln mit einem Dreiecksball und einem Bohnenball trainiert. Laut FC-Trainer Peter Stöger sollte mit dieser Maßnahme "ein bisschen Abwechslung, ein bisschen Spaß und ein bisschen Konzentration" in den Arbeitsalltag gebracht werden.

Ein Spielgerät war leicht dreieckig, das andere hatte die Form einer Bohne. Die unförmigen Bälle sollen die Konzentration der Spieler fördern und dabei helfen, das Unwahrscheinliche zu erwarten. Im Fall der Kölner wären das aktuell: ein Tor und ein Sieg.

In der Bundesliga hat Köln aus acht Spielen gerade mal einen Punkt geholt und dabei nur drei Tore erzielt. Zudem verlor der FC seine bisherigen beiden Spiele in der Gruppenphase der Europa League. Nach der Aufgabe im Europacup spielt Köln am Sonntag (13.30  Uhr/Eurosport) gegen den ebenfalls sieglosen Vorletzten Werder Bremen.

11:27 Uhr

Daumen-"Tragödie": BVB-Boss Watzke verpasst CL-Spiel

Der Daumen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke spielt nicht mit.
Der Daumen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke spielt nicht mit.(Foto: imago/DeFodi)

Wenn Borussia Dortmund ab 20.45 Uhr gegen APOEL Nikosia um die ersten Punkte in der laufenden Champions-League-Saison kämpft, wird ein wichtiger Borusse fehlen: Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Erstmals seit 13 Jahren verpasst der BVB-Boss ein Dortmunder Champions-League-Spiel. Der Grund: Eine Operation, bei der Watzke ein Daumengelenk entfernt wurde.

Mehr als die OP schmerzt Watzke aber offenbar das Verpassen des Spiels, sagte er gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Eine Tra­gö­die für mich, aber nicht zu ver­hin­dern: Die Ärzte haben mir drin­gend vom 4-Stun­den-Flug nach Zypern ab­ge­ra­ten."

09:30 Uhr
10:17 Uhr

Coach wechselt drei Spieler aus - und keinen ein

Paul Scharner ist ein österreichischer Fußballquergeist.
Paul Scharner ist ein österreichischer Fußballquergeist.(Foto: picture alliance / dpa)

Der Dienstag ist ja noch jung, da passt ein Nachtrag noch fix rein. Worum es geht? Um den österreichischen Ex-Nationalspieler Paul Scharner, der inzwischen als Spielertrainer des unterklassigen FK Hagenbrunn arbeitet - und dort für Schlagzeilen sorgt. Scharner wechselte nämlich unlängst im Heimspiel gegen die SV Stetteldorf beim Stand von 0:2 kurz vor Schluss drei Spieler aus. Das Ungewöhnliche daran war: Er wechselte keinen Spieler ein.

Sein Team musste die Partie Ende September zu acht beenden, denn Scharner wollte seine "Mannschaft herausfordern", erklärte er nun in einem Interview mit dem "Standard". Sein Ansatz: "Im modernen Fußball geht die Entwicklung dahin, dass wir auf dem Platz immer mehr Indianer ausbilden und immer weniger Häuptlinge. Es fehlen die Persönlichkeiten, die auch mit schwierigen Situationen im Spiel umgehen können."

Die fehlten allerdings trotz der Auswechslungs-Aufrüttelung auch den Hagenbrunnern, das Spiel ging mit 0:2 verloren. Und Scharner klagte: "Ich wollte eine Meuterei der Mannschaft gegen ihren Trainer provozieren. Aber es gab keine große Reaktion. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll."

Im nächsten Heimspiel am Samstag ließ Scharner sein Team die Partie mit elf Spielern beenden. Endstand gegen die SV Göllersdorf: wieder 0:2.

09:43 Uhr

Der FC Barcelona tanzt wieder Bayerns Thiago an

Thiago is going home? Na, mal abwarten.
Thiago is going home? Na, mal abwarten.(Foto: imago/Ulmer)

Nach dem Neymar-Schock im Sommer hat sich der FC Barcelona sehr bemüht, als Nachfolger Philippe Coutinho vom FC Liverpool zu verpflichten. Anders als Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé konnte der seinen Wechsel nach Barcelona aber nicht per Streik erzwingen und es sieht weiterhin nicht so aus, als ob Liverpool seinen brasilianischen Star freizugeben gedenkt.

Deshalb soll sich Barcelona nach Alternativen umschauen - und dabei einen alten Bekannten im Visier haben. Thiago Alcantara, einst beim FC Barcelona ausgebildet und inzwischen beim FC Bayern der kreative Chef im Mittelfeld. Die Zeitung "Don Balon" meldet nun aber, dass Barcelona den Spanier zurückholen möchte, falls Coutinho tatsächlich nicht zu bekommen ist. Weitere Details gibt es nicht.

Die liefern wir gerne: Thiagos Vertrag in München läuft bis 2021. Über eine Ausstiegsklausel ist nichts bekannt.

09:28 Uhr

Malmö FF macht 20. Meistertitel perfekt

Jubel und Trubel nach der Meisterschaft.
Jubel und Trubel nach der Meisterschaft.(Foto: imago/Bildbyran)

Drei Spieltage stehen noch aus in der schwedischen Fußball-Liga, die Meisterschaft ist aber schon entschieden: Malmö FF hat sich zum 20. Mal den Titel gesichert. Durch ein 3:1 bei IFK  Norrköping machte der Rekordchampion vorzeitig seine erfolgreiche Titelverteidigung perfekt. Malmö, mit dem früheren Bremer Profi Markus Rosenberg als Kapitän, liegt drei Spieltage vor Schluss uneinholbar zehn Punkte vor Verfolger AIK Stockholm.  

09:09 Uhr

CL-Endspiel für BVB, WM-Hochspannung - das wird wichtig

Guten Morgen, liebe Leser,

nach Bundesliga-Fußball ist in dieser Woche wieder vor internationalem Fußball. Am letzten Spieltag in Champions und Europa League ging das bekanntlich bei sechs Pleiten in sechs Spielen nicht besonders gut aus und besonders schlecht für Carlo Ancelotti. Vor dem Königsklassen-Comeback von Bayern-Retter Jupp Heynckes sind aber erstmal ...

  • ... die CL-Nullinger von Borussia Dortmund und CL-Debütant RB Leipzig gefordert. Für beide Teams gilt: Ein Sieg ist Pflicht. Der BVB gastiert ab 20.45 Uhr bei APOEL Nikosia, die Leipziger empfangen zeitgleich den portugiesischen Traditionsklub FC Porto. Was Sie über beide Partien wissen müssen, erfahren Sie in unserer CL-Vorschau.
  • In Zürich drücken sich ab 14 Uhr acht Länder die Daumen, dass sie in den WM-Playoffs gute Gegner erwischen. Gesetzt sind in Topf eins neben der Schweiz und Italien auch Kroatien und Dänemark. Zugeordnet werden aus Topf zwei Nordirland, Schweden, Irland und Griechenland. Wir tickern das Losspektakel hier im Sport-Tag.
  • Unser Kolumnist Ben Redelings widmet sich in dieser Woche dem Thema Fan-Banner. Kleiner Appetizer, wie man in Bochum nicht sagt: "Früher durfte Reiner Calmund in Fußballstadien auf Plakaten noch ungestraft platzen gelassen und Franz Beckenbauer an seine außerehelichen Liebschaften erinnert werden. Heute sorgen Banner für Stadionverbote. Ist das gut so?"
  • Nach der Pleite in Watford wird die ohnehin nie leise Kritik am FC Arsenal und seinem Dauertrainer Arsene Wenger wieder lauter. Kollege Buchheister widmet sich deshalb der Frage: Was hat euch bloß so ruiniert?

In diesem Sinne: Anpfiff!

Lob? Kritik? Her damit!

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