Dienstag, 14. November 2017: Der Sport-Tag bei n-tv.de

Heute mit Anja Rau

21:27 Uhr

DFB stellt Slogan der EM-Bewerbung vor

Die Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes um die Ausrichtung der EM 2024 steht unter dem Motto "United by Football - Vereint im Herzen Europas". Das gaben DFB-Präsident Reinhard Grindel und Generalsekretär Friedrich Curtius vor dem Länderspiel-Klassiker am Dienstagabend gegen Frankreich in Köln bekannt.

Der Slogan wird neben dem offiziellen Logo sämtliche kommunikativen Maßnahmen des DFB rund um die Bewerbungskampagne sowie das bei der UEFA bis zum 27. April 2018 zu hinterlegende "Bid Book" prägen.

20:50 Uhr

Verhaftete US-Basketballer kehren aus China zurück

LiAngelo Ball.
LiAngelo Ball.(Foto: imago/ZUMA Press)

Die drei in China verhafteten College-Basketballer LiAngelo Ball, jüngerer Bruder von LA-Lakers-Spieler Lonzo Ball, sowie Cody Riley und Jalen Hill sind nach Los Angeles zurückgeflogen. Das teilte ein Offizieller der College-Liga mit. US-Präsident Donald Trump hatte sich am vergangenen Samstag bei seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping für Freilassung der drei verhafteten Basketballer eingesetzt.

Ball, Riley und Hill wurden Anfang vergangener Woche in Hangzhou wegen Ladendiebstahls festgenommen. Sie sollen drei Sonnenbrillen gestohlen haben. Das Team der Universität UCLA aus Los Angeles hatte in Shanghai das Saison-Auftaktspiel gegen die Uni Georgia Tech bestritten. Ladendiebstahl wird in China mit Haftstrafen von möglicherweise mehreren Jahren geahndet. Der Rest des UCLA-Teams war am vergangenen Samstag in die USA zurückgekehrt.

20:06 Uhr

Nigerias Premier-League-Stars schießen Argentinien ab

Doppelpack gegen Argentinien - Alex Iwobi vom FC Arsenal.
Doppelpack gegen Argentinien - Alex Iwobi vom FC Arsenal.(Foto: imago/ZUMA Press)

Für die WM in Russland qualifiziert sind Argentinien und Nigeria bereits. Und im russischen Krasnodar fand auch der Test-Kick beider Teams statt. Und Vizeweltmeister Argentinien kassierte trotz einer 2:0-Führung überraschend eine Niederlage gegen Nigeria.

Die Südamerikaner mussten sich mit 2:4 (2:1) geschlagen geben. Ever Banega (27.) und Sergio Agüero (36.) hatten für den Zwei-Tore-Vorsprung der Argentinier gesorgt. Doch drehten die Super Eagles in Person zweier Premier-League-Legionäre richtig auf. Den Anschluss besorgte Kelechi Iheanacho von Leicester City kurz vor der Pause, Arsenals Alex Iwobi (52./73.) und Brian Idowu (54.) drehten die Partie noch. Lionel Messi kam gegen die Afrikaner allerdings nicht zum Einsatz.

19:32 Uhr

Höwedes und Ex-Trainer Tedesco beenden Eiszeit

(Foto: imago/Jan Huebner)

Sie gehen getrennte Wege, reden aber wieder miteinander: Schalke-Trainer Domenico Tedesco und Weltmeister Benedikt Höwedes haben ihre Unstimmigkeiten aus dem Sommer ad acta gelegt.

  • "Wir haben uns im Oktober SMS geschrieben, ich habe den Kontakt zu ihm gesucht", sagt Tedesco der "Sport Bild" und betont: "Die Vergangenheit ist abgehakt, wir blicken beide nach vorne."
  • Tedesco hatte Höwedes im Sommer als Schalke-Kapitän abgesetzt und später Wechsel-Spekulationen um den Abwehrspieler unter anderem mit dem Satz "Reisende soll man nicht aufhalten" kommentiert.
  • "Im Zusammenhang mit Benedikt Höwedes war meine Formulierung zugegebenermaßen unglücklich, weil ich hätte wissen müssen, dass sie verkürzt dargestellt wird. Das habe ich ja auch gleich eingeräumt. Es ist kein Problem für mich, Fehler zuzugeben", so Tedesco.
  • Höwedes hatte den Klub im Sommer nach 16 Jahren in Richtung Juventus Turin verlassen. Dort wartet der 29-Jährige wegen einer Oberschenkelverletzung noch immer auf sein Debüt, saß zuletzt aber wieder auf der Bank.
18:43 Uhr

England spielt Duelle mit den Enttäuschten

England gegen die Enttäuschten: Die Fußball-Nationalmannschaft bereitet sich mit Spielen gegen die Niederlande und Italien auf die WM-Endrunde in Russland vor. Die Three Lions spielen Ende März gegen die beiden Enttäuschten - die beiden großen Fußball-Nationen waren in der Qualifikation gescheitert. Gegen Gastgeber Niederlande spielt England am 23. März in Amsterdam. Am 27. März kommen die Italiener nach Wembley. Das gab der englische Fußball-Verband FA bekannt.

18:02 Uhr

Viermaliger Olympiasieger wird zum Ritter geschlagen

Der "Mobot" - die weltberühmte Geste von Mo Farah.
Der "Mobot" - die weltberühmte Geste von Mo Farah.(Foto: REUTERS)

Eine besondere Ehre: Der viermalige Olympiasieger Mo Farah ist für seine sportlichen Verdienste zum Ritter geschlagen worden. Der 34 Jahre alte Leichtathlet, der im Sommer seine Karriere beendet hatte, empfing die Ehrung am Donnerstag im Buckingham Palast durch die britische Königin Elizabeth II.

  • "Ich bin so glücklich, diese unglaubliche Ehre aus dem Land zu bekommen, das meine Heimat ist, seit ich im Alter von acht Jahren hierher gezogen bin", sagte der gebürtige Somalier nach der feierlichen Zeremonie und zeigte seine berühmte "Mobot"-Geste.
  • Der Langstreckenläufer verriet zudem, dass er im kommenden Jahr aus seiner derzeitigen Wahlheimat USA zurück nach London ziehen wolle.
  • Er habe sich sogar schon eine Dauerkarte für den Fußballclub FC Arsenal gesichert. "Wenn ich wiederkomme, werde ich es genießen und voll ins Londoner Leben eintauchen", sagte Farah der Zeitung "Daily Mail".
17:22 Uhr
16:45 Uhr

Gündogan verrät: BVB-Stars trainierten angetrunken

Jürgen Klopp und sein Spieler Ilkay Gündogan
Jürgen Klopp und sein Spieler Ilkay Gündogan(Foto: imago sportfotodienst)

Am Freitag erscheint das Buch "Ich mag, wenn's kracht": kein Krimi, kein Buch über einen Hooligan, sondern eine neue Biographie über Fußball-Trainer Jürgen Klopp. Der Autor und Journalist Raphael Honigstein sprach dafür mit Verwandten, Freunden und Spielern.

Die "Bild"-Zeitung berichtet vorab, dass auch Nationalspieler Ilkay Gündogan zu Wort kommt. Der berichtet von seiner Zeit bei Borussia Dortmund unter Trainer Klopp. Nicht immer verliefen die Trainings nüchtern: "Nach den Spielen sind wir damals öfter noch mit acht bis zehn Spielern abends weggegangen, viele waren ja auch noch Singles. Meistens kamen dann alle relativ angetrunken am nächsten Morgen zum Training, was man auch gesehen hat, aber das hat uns noch enger zusammengeschweißt. Wir haben es, glaube ich, auch im richtigen Maß gemacht, und das hat alle noch mal richtig zusammengebracht."

Seine Essenz stimmt: Die Mannschaft wurde in der betreffenden Saison 2011/12 Deutscher Meister.

16:26 Uhr
15:43 Uhr

Basketball-Bundestrainer bangt um fünf Profis

Rödl war bereits als Co-Trainer der Nationalmannschaft tätig.
Rödl war bereits als Co-Trainer der Nationalmannschaft tätig.(Foto: imago/Camera 4)

Henrik Rödl wird schon bei seinem Debüt vor Probleme gestellt: Der neue Basketball-Bundestrainer muss womöglich auf die fünf Nationalspieler von den EuroLeague-Klubs verzichten.

  • "Wir sind momentan noch nicht sicher, ob sie spielen können", sagt der 48-Jährige der "Frankfurter Rundschau".
  • Die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Georgien (24. November) und in Österreich (27.) im ersten der neu geschaffenen Länderspielfenster überschneiden sich mit der EuroLeague.
  • Grund: Im seit langer Zeit bestehenden Terminstreit zwischen der Europokal-Königsklasse und dem Weltverband Fiba gibt es weiterhin keine Lösung.
  • "Wir werden am Montag mit 14 Spielern beginnen", sagt Rödl, der insgesamt 19 Akteure nominiert hat. Maodo Lo, Patrick Heckmann, Lucca Staiger (alle Brose Bamberg), Tibor Pleiß (Valencia Basket/Spanien) und Johannes Voigtmann (Saski Baskonia/Spanien) werden aber bei ihren Vereinen gebraucht. Ob sie die Freigabe erhalten, ist äußerst fraglich.
  • Rödl, der den Bundestrainerposten nach der EM als Nachfolger des Amerikaners Chris Fleming übernommen hatte, findet den neuen Kalender mit Länderspielen während der Klubsaison gut. "Generell ist das eine super Idee", sagte der Europameister von 1993: "Die anderen großen Sportarten machen es auch, und die Nationalteams haben immer eine hohe Wertigkeit."
15:23 Uhr

VfB-Kapitän vor Überraschungscomeback gegen BVB

Seit Ende Oktober trainiert Christian Gentner wieder mit dem Team.
Seit Ende Oktober trainiert Christian Gentner wieder mit dem Team.(Foto: imago/Sportfoto Rudel)

Das Gesicht so kaputt, dass er sich vor den Operationen nur von einer Seite fotografieren lässt - und nun schon das Comeback: Kapitän Christian Gentner könnte überraschenderweise schon am Freitag (20.30 Uhr im n-tv.de Liveticker sowie bei Eurosport) gegen Borussia Dortmund wieder im Kader des VfB Stuttgart stehen.

  • "Wir haben noch ein paar Mal Training. Aber wenn bis dahin alles normal läuft, kann er dabei sein", sagt VfB-Trainer Hannes Wolf.
  • Er hat viel trainiert, mit dem Team trainiert, nicht mehr nur neutral, er hat auch Kopfbälle gemacht. Dann müssen wir es auch nicht hinaus zögern."
  • Auch medizinisch sei es okay mit der Gesichtsmaske, die Gentner mittlerweile im Training trägt.
  • Der 32-Jährige hatte sich Mitte September gegen den VfL Wolfsburg (1:0) mehrere Frakturen im Gesicht sowie eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen. Er war vom herauslaufenden Wolfsburger Torhüter Koen Casteels mit dem Knie schwer am Kopf getroffen und anschließend zweimal operiert worden.
15:04 Uhr
15:03 Uhr

Skispringer Freund denkt nicht ans Karriereende

(Foto: dpa)

Auf geht's in die Skisprung-Saison - allerdings ohne Severin Freund. Der ehemalige Weltmeister muss seinen wiederholten Kreuzbandriss auskurieren. Ans Karriereende verschwendet er allerdings keinen Gedanken.

  •  "Ich weiß, dass noch genug Potenzial da ist. Ich kann körperlich auf jeden Fall auf das Niveau kommen, dass ich wieder konkurrenzfähig werde. Und die Technik verlernt man nicht", sagt der 29-Jährige beim ARD Forum Sport.
  • Am Wochenende beginnt im polnischen Wisla die Olympiasaison, die Freund komplett verpasst.
  • Freund war im Juli in seinem zweiten Sprungtraining erneut das Kreuzband gerissen.
  • "Klar: Im Nachhinein könnte man sagen, man hätte langer warten können, es war vielleicht zu früh und noch nicht stabil genug. Aber es hat sich gut angefühlt, und es ist eine Olympiasaison, wo man nicht bis Oktober warten will", sagt Freund.
  • Er verteidigt daher seine Entscheidung. "Es war in dem Moment scheinbar der richtige Zeitpunkt. Im Nachhinein ist es blöd gelaufen."
14:56 Uhr

Professor Löw rotiert zum Desinteresse

Was passiert da eigentlich heute Abend in Köln? Wer von Ihnen weiß, dass Deutschland gegen Frankreich Fußball spielt, aber mehr auch nicht, dem sei der Artikel meiner Kollegen Tobias Nordmann und Stefan Giannakoulis empfohlen. Lohnt sich aber auch für alle, die mehr Ahnung haben. Also LESEN!

Professor Löw rotiert zum Desinteresse

14:36 Uhr

Großer Andrang bei Beerdigung von Köln-Ikone Schäfer

Am 7. November starb Hans Schäfer, heute wurde er beigesetzt.
Am 7. November starb Hans Schäfer, heute wurde er beigesetzt.(Foto: dpa)

Große Anteilnahme: Hans Schäfer ist in seiner Heimatstadt Köln beigesetzt worden. Die Trauerfeier für den vor einer Woche im Alter von 90 Jahren gestorbenen Fußball-Weltmeister von 1954 in der St. Albertus-Magnus-Kirche im Stadtteil Lindenthal war geladenen Gästen vorbehalten.

  • BAP-Frontsänger Wolfgang Niedecken sang gemeinsam mit der Kölner Mundartband Bläck Fööss die Titel "En unsrem Veedel" und "Ne Kölsche Jung".
  • Anschließend erfolgte die Beisetzung mit mehreren Hundert Trauergästen auf dem Kölner Südfriedhof. Zahlreiche Prominente, Freunde und Weggefährten gaben Schäfer das letzte Geleit, darunter die DFB-Spitze mit Präsident Reinhard Grindel, Kölns Präsident Werner Spinner, die Ex-Manager Michael Meier und Andreas Rettig sowie FC-Vizepräsident Toni Schumacher.
  • "Hans Schäfer war ein sehr ehrgeiziger, willensstarker und bodenständiger Mensch", würdigte Schumacher die Klublegende in seiner Trauerrede. "Wir haben eine große Persönlichkeit und besonderen Menschen verloren."
  • Zum Andenken an Schäfer soll die Kölner Südtribüne umbenannt werden.
Bilderserie

 

14:03 Uhr
13:34 Uhr

Kehrt Ibrahimovic für WM ins Nationalteam zurück?

Schweden fährt also zur Fußball-WM. Sicherlich dabei: Emil Forsberg, Mikael Lustig, Markus Berg - und Zlatan Ibrahimovic? Unmittelbar nach dem Erfolg in den Playoffs gegen Italien kommen Spekulationen um ein Nationalmannschafts-Comeback des Superstars auf.

  • "Wenn es nach mir geht, würde ich ihn persönlich dort abliefern", zitiert die schwedische Zeitung "Expressen" Ibrahimovics Berater Mino Raiola aus einer SMS.
  • Lars Richt, Sportdirektor im schwedischen Verband, will eine Rückkehr des Stürmers nicht komplett ausschließen. "Es ist klar, dass ich darüber nichts sagen kann. Heute feiern wir und reden nicht über das nächste Jahr", sagt Richt nach dem Triumph.
  • Auch Ibrahimovic selbst gibt dem Gerücht Nahrung. Auf Twitter postet er ein Bild der Sieger mit dem Text: "Wir sind Schweden" - wobei er "Schweden" mit Z wie "Zlatan" schreibt.
  • Für dieses Wortspiel muss der 36-Jährige, der seine Karriere im Nationaltrikot nach der EM 2016 in Frankreich beendet hatte, im Internet viel Kritik einstecken. "Wie peinlich ist dieser Tweet von Ibrahimovic. Er hat nichts zu Schwedens Erfolg beigetragen, und jetzt stiehlt er ihnen ein gutes Stück des Ruhms mit einem schlimmen Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen", twittert zum Beispiel Fußball-Journalist Ben Wills.

Mehr zu Zlatan Ibrahimovic lesen Sie hier.

12:51 Uhr

Bierflaschen-Skandal erschüttert Sumo-Szene

Der vermeintliche Übeltäter Harumafuji Kohei.
Der vermeintliche Übeltäter Harumafuji Kohei.(Foto: imago/AFLOSPORT)

Dickes Ding: Das in Japan ungemein populäre Sumo-Ringen wird von einem handfesten Skandal erschüttert.

  • Harumafuji Kohei, Großmeister aus der Mongolei, soll seinem Gegner und Landsmann Takanoiwa Yoshimori eine Bierflasche über den Kopf gezogen haben.
  • Harumafuji bestätigte den Vorfall nicht, bat aber um Verzeihung: "Ich entschuldige mich in aller Form dafür, dass Takanoiwa verletzt wurde."
  • Zum Streit zwischen dem 33 Jahre alten Yokozuna, höchste Kategorie des traditionsreichen Sumo-Ringens, und dem sechs Jahre jüngeren Takanoiwa soll es im vergangenen Monat gekommen sein.
  • Sumo-Ringer müssen strenge Regeln beachten. So ist es dem Sieger nach einem Kampf nicht erlaubt, Emotionen zu zeigen, da dies dem Verlierer gegenüber als respektlos gelten würde.
  • Zahlreiche Skandale um Gewaltexzesse in den strengen Regimen der Ställe, Korruption und abgesprochene Kämpfe hatten zuletzt für sinkendes Interesse und schwächelnde Einschaltquoten gesorgt.
12:13 Uhr

WM-Quali: Honduras beschuldigt Australien der Spionage

Jorge Luis Pinto sorgt sich um seine gemeihme Spielvorbereitung.
Jorge Luis Pinto sorgt sich um seine gemeihme Spielvorbereitung.(Foto: REUTERS)

Der Kampf geht schon vor dem Anpfiff los: Honduras erhebt vor dem entscheidenden Play-off-Rückspiel (morgen, 10 Uhr MEZ) gegen Australien Spionage-Vorwürfe gegen die Socceroos.

  • Angeblich sei ein Training der Südamerikaner mit einer Drohne gefilmt worden, sagt Trainer Jorge Luis Pinto.
  • Der Vorfall sei "peinlich" für ein Land wie Australien, so der 64-Jährige: "Ich finde es schade."
  • Zudem fordert Pinto mehr Kontrollen für Fälle dieser Art. "Seien wir nicht naiv. Mit dieser Technologie beginnt Spionage im Fußball."
  • In australischen Medienberichten heißt es, Kinder hätten die Drohne gesteuert.
  • Im Hinspiel trennten sich Honduras und Australien torlos.
11:12 Uhr

Schwacher Schröder kassiert mit Hawks erneute Pleite

So langsam wird es arg bitter: Der erneut schwache Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder kassiert mit seinen Atlanta Hawks in der nordamerikanischen Profiliga NBA die vierte Niederlage in Serie.

  • Bei den New Orleans Pelicans verliert die Mannschaft des 24-Jährigen mit 105:106 und ist nach der zwölften Niederlage im 14. Saisonspiel gemeinsam mit den Dallas Mavericks das schlechteste Team der Liga.
  • Schröder trifft nur fünf seiner insgesamt 18 Wurfversuche aus dem Feld, elf Punkte stehen letztlich für den gebürtigen Braunschweiger zu Buche.
10:44 Uhr

Zverev setzt weiter auf Erfolgscoach

Alexander Zverev versteht sich bestens mit seinem Trainer Juan Carlos Ferrero.
Alexander Zverev versteht sich bestens mit seinem Trainer Juan Carlos Ferrero.(Foto: imago/ActionPictures)

Der Erfolg stimmt, die Sympathie offenbar auch: Tennisprofi Alexander Zverev wird auch im kommenden Jahr vom früheren Weltranglisten-Ersten Juan Carlos Ferrero trainiert.

  • "Ich werde bei den Grand Slams, den Masters und einigen anderen Turnieren dabei sein", sagt Ferrero.
  • Vereinbart sei zunächst, zwanzig Wochen im Jahr zusammen zu arbeiten.
  • "Vielleicht wird es auch mehr", sagt Ferrero.
  • Der 20-jährige Zverev wird auch von seinem Vater trainiert. Seit dem Auftakt der Hartplatz-Saison in Nordamerika unterstützt zudem der Spanier Ferrero den Hamburger.
  • Zunächst war nur eine Zusammenarbeit bis zum Ende dieser Saison vereinbart gewesen.
10:08 Uhr

Siegtaumelnde Schweden crashen Interview

Augen auf bei der Berufswahl: Auch Sportjournalisten leben durchaus gefährlich. Vor allem, wenn man einen siegreichen Trainer interviewt und dann dessen Mannschaft die Interviewzone stürmt. Gut, das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, denn solche Bilder sind doch toll oder? Pure Freude.

09:34 Uhr
09:12 Uhr

Skirennfahrer stirbt nach Sturz im Training

Das ist eine Nachricht, die ich nur ungern verkünde: Der französische Skirennfahrer David Poisson ist nach einem Trainingssturz in Kanada gestorben. Dies teilte der französische Skiverband FFS mit.

  • Der 35 Jahre alte Poisson wollte sich im kanadischen Skiressort Nakiska auf die Weltcuprennen in Nordamerika vorbereiten.
  • Bei der Ski-Weltmeisterschaft 2013 in Schladming gewann der Franzose Bronze in der Abfahrt. 2010 wurde er bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver in der gleichen Disziplin Siebter.
  • Poisson ist der vierte französische Skirennfahrer der Nachkriegszeit, der auf der Piste tödlich verunglückte. Er war Vater eines eineinhalbjährigen Sohnes; sein eigener Vater war erst vor 15 Tagen gestorben.

Mehr zum tragischen Unglück lesen Sie hier.

08:51 Uhr

DFB-Rotation und Italien-Apokalypse - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Joachim Löw wird heute eine andere Mannschaft als gegen England auf den Platz stellen.
Joachim Löw wird heute eine andere Mannschaft als gegen England auf den Platz stellen.(Foto: dpa)

Puh, also ich musste da gestern schon erstmal etwas schlucken: Italien nimmt nicht an der kommenden Fußball-WM teil. Erstmals seit 60 Jahren. Besonders traurig verlief der Abend für Torhüter Gianluigi Buffon. Der Rekordnationalspieler beendet seine Karriere in der Nationalmannschaft. Mein Kollege Michael Bauer hat sich den Italienern gewidmet - und hofft, dass die Fußball-Dinos Platz machen für eine neue Generation.

Herzlichen Glückwunsch allerdings an Schweden! Die Skandinavier dürfen ihre Reise nach Russland buchen.

Heute Abend wird dann das letzte europäische Ticket nach Russland vergeben: Irland oder Dänemark? Diese Frage wird in Dublin ab 20.45 Uhr beantwortet. Das Hinspiel endete 0:0 - dieses Ergebnis kann es nun nicht mehr geben.

Ebenfalls heute Abend: Der zweite Länderspielklassiker in Folge. Deutschland trifft in Köln auf Frankreich (20.45 Uhr im n-tv.de Liveticker sowie in der ARD). Meine Kollegen Tobias Nordmann und Stefan Giannakoulis spitzen die Federn - mehr von ihnen zum Jahresabschluss des DFB gibt es später.

Was wird noch wichtig?

Mein Name ist Anja Rau, lassen Sie uns gemeinsam in den Tag starten. Auf die Plätze, fertig, los!