Samstag, 07. Oktober 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Tobias Nordmann und Judith Günther

20:08 Uhr

Teenager stirbt nach Hit mit dem Cricketball

Cricketbälle können Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h erreichen.
Cricketbälle können Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h erreichen.(Foto: imago sportfotodienst)

Ein Jugendlicher aus Bangladesh ist nach einem tragischen Unfall während eines Cricketspiels gestorben. Wie die Polizei in Dhaka mitteilt, sei der 17-Jährige bei einem Match, in dem er als Schiedsrichter fungierte, von einem Ball an der Brust getroffen worden. Wenig später erlag er in einem Krankenhaus seinen Verletzungen.

Im November 2014 hatte der Tod des australischen Nationalspielers Phillip Hughes die Cricket-Welt geschockt. Der 25-Jährige war während eines Spiels seitlich am Kopf getroffen worden und trotz des Tragens eines Helms an den Verletzungen verstorben.

18:48 Uhr

Löw und Grindel präsentieren deutsches EM-Logo

Ob Löw 2024 noch Bundestrainer ist? Naja, anderes Thema.
Ob Löw 2024 noch Bundestrainer ist? Naja, anderes Thema.(Foto: imago/Jan Huebner)

… und das ist eine ziemlich herzliche Angelegenheit. Vielleicht klappt's ja so mit dem Zuschlag? Wer weiß – Bundestrainer Joachim Löw würde sich jedenfalls freuen. "Für uns alle wäre es eine tolle Geschichte", so Löw in Mainz zu dem erhofften Zuschlag durch die Europäische Fußball-Union (Uefa) im September 2018. Einziger DFB-Konkurrent ist die Türkei.

In einem offenen Design-Wettbewerb waren mehr als 2000 Entwürfe eingereicht worden. Die über 50.000 Umfrageteilnehmer votierten mehrheitlich für den Entwurf von Igor Petrovic aus Serbien.

Das Logo in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold zeigt zwei Herzen und eine 24. "Die EM 2024 soll ein Turnier sein für alle Menschen in Europa in einer Zeit, wo zu sehr auf das Nationale geschaut wird", erklärt Grindel. "Ein Turnier im eigenen Land elektrisiert alle", schwärmt Löw in Erinnerung an das sogenannte WM-Sommermärchen 2006 in Deutschland.

18:00 Uhr

VfL Bochum gliedert Profi-Abteilung aus

(Foto: picture alliance / Axel Heimken/)

Der Fußball-Zweitligist VfL Bochum gliedert seine Profi-Abteilung aus. Bei der Versammlung in der Jahrhunderthalle stimmen 80,19 Prozent der anwesenden Mitglieder für die Umstrukturierung in eine aktienbasierte Kapitalgesellschaft, die sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat angestrebt hatte. 75 Prozent waren nötig.

  • Der VfL will durch die Ausgliederung frisches Geld von Investoren erlösen. Für 20 Prozent seiner Anteile erhofft sich der Klub in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro, die vor allem in den Profikader fließen sollen. Einige VfL-Fans fürchten, dass mögliche Investoren zu viel Einfluss auf den Klub nehmen könnten.
  • Die Klubführung hält die Bedenken für unbegründet, weil eine Investition an strikte Bedingungen geknüpft wäre. So darf nicht wie im Fall 1860 München ein Darlehen aufgenommen werden.
  • Vor der Abstimmung gab es lebhafte Diskussionen, es flogen Stühle, auch ein Böller wurde gezündet. "Der VfL wird weiterhin das gallische Dorf bleiben. Wir werden Identität und Kontrolle nicht verlieren. Wir suchen nur etwas Zaubertrank, denn für den VfL wären 20 Millionen Euro viel Geld", hatte Finanzvorstand Wilken Engelbracht vor der Mitgliederversammlung gesagt.
17:21 Uhr

Bayern-Star Thiago fällt erneut verletzt aus

(Foto: imago/Focus Images)

Das Verletzungspech bleibt Thiago treu. Der Mittelfeldspieler, der schon in der Saisonvorbereitung zweimal verletzt ausgefallen war, verletzt sich bei der spanischen Fußball-Nationalmannschaft am Knöchel und wird dem deutschen Rekordmeister Bayern München womöglich zunächst fehlen. Der 26-Jährige reist nach der gelungenen Qualifikation für die WM 2018 in Russland nicht mit zum sportlich unbedeutenden Auswärtsspiel nach Israel (Montag, 20.45 Uhr).

Thiago hatte am Freitagabend beim 3:0 (3:0) gegen Albanien über 90 Minuten gespielt und zum zwischenzeitlichen 2:0 getroffen. Um welchen Knöchel es sich handelt und wie lange Thiago voraussichtlich ausfallen wird, ist noch unklar.

16:28 Uhr

Rooney leistet erste Sozialstunde ab - im Gartencenter

(Foto: Action Images via Reuters)

Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Während die englische Nationalmannschaft die Qualifikation zur Weltmeisterschaft perfekt macht, leistet der ehemalige Kapitän der Three Lions, Wayne Rooney, seine erste Sozialstunde ab. 99 weitere hat er noch vor sich.

Wie mehrere britische Medien berichten, habe Rooney in einem Gartencenter Bänke gestrichen. Dort sollen auch körperbehinderte Erwachsene arbeiten. Praktisch: Die Anlage ist nicht mehr als fünf Kilometer von Rooneys Sechs-Millionen-Pfund-Anwesen entfernt – zur Arbeit hat ihn nach Informationen der "Daily Mail" dennoch sein Chauffeur gefahren.

Und falls Sie sich jetzt fragen, warum Rooney das macht: Er war wegen Trunkenheit am Steuer (deswegen vielleicht auch der Chauffeur) von einem Gericht in Stockport zu 100 Sozialstunden verurteilt worden. Der britischen Presse zufolge soll er in besagter Nacht mit dem britischen Party-Girl Laura Simpson gefeiert und sie anschließend mit dem Auto nach Hause gebracht haben. Nachzulesen ist das hier.

15:52 Uhr

Renault schmeißt Palmer schon nach Japan-GP raus

Palmer (2.v.l.) konnte zu keinem Zeitpunkt der Saison mit Leistung überzeugen.
Palmer (2.v.l.) konnte zu keinem Zeitpunkt der Saison mit Leistung überzeugen.(Foto: imago/LAT Photographic)

Formel-1-Rennstall Renault gibt dem britischen Fahrer Jolyon Palmer schon während der aktuellen Saison den Laufpass. Der 26-Jährige wird am Sonntag beim Großen Preis von Japan (7.00 Uhr MESZ/RTL und im Liveticker bei n-tv.de) sein letztes Rennen für die Franzosen bestreiten. Ab dem folgenden Rennen in den USA (22. Oktober) wird Carlos Sainz jr. den Platz als Teamkollege von Nico Hülkenberg einnehmen.

Sainz war bereits für die kommende Saison verpflichtet worden, nun wird der Wechsel früher vollzogen. Die enttäuschenden Leistungen von Palmer dürften der Hauptgrund sein. Zuletzt war schon über einen vorzeitigen Wechsel sogar vor dem Malaysia-Rennen am vergangenen Wochenende spekuliert worden.

Sainz kommt von Toro Rosso zu Renault, seinen freien Platz wird dort wieder Daniil Kwjat einnehmen. Der Russe hatte das Team zuletzt zugunsten des jungen Franzosen Pierre Gasly verlassen müssen.

15:09 Uhr

Rosbergs erster Einsatz als TV-Experte erntet Kritik - "for sure"

Gerne zeigt sich Rosberg hinter den Kulissen der Formel 1 - wie hier in Silverstone.
Gerne zeigt sich Rosberg hinter den Kulissen der Formel 1 - wie hier in Silverstone.(Foto: imago/Eibner)

Aller Anfang ist schwer - das musste Nico Rosberg ja bereits beim Besuch in Wimbledon feststellen. Der zurückgetretene Formel-1-Weltmeister lernt gleich bei seinen ersten Gehversuchen als TV-Experte die Tücken des Jobs kennen. Beim Großen Preis von Japan (Sonntag 7 Uhr/RTL und im Liveticker bei n-tv.de) steht der 32-Jährige an diesem Wochenende für Sky vor der Kamera, und die Social-Media-Gemeinde nimmt seinen Auftritt genau unter die Lupe. "Es gab direkt Kritik über Twitter", sagt Rosberg am Samstag in Suzuka schmunzelnd.

"Mein Spitzname ist jetzt Nico 'for sure' Rosberg, anscheinend sage ich das die ganze Zeit", berichtet der frühere Mercedes-Pilot: "Versuch mal, sowas vor laufender Kamera abzustellen! Das wird jetzt eine Herausforderung." Der Job für das Fernsehen sei eine von verschiedenen Möglichkeiten. "Ich schaue es mir an, und wenn es mir hier gefällt, mache ich mehr davon", so Rosberg, der in Japan zum dritten Mal in diesem Jahr selbst bei einem Formel-1-Rennen vor Ort ist. Der Rennsport gefalle ihm weiterhin sehr, Wehmut verspüre er aber "überhaupt nicht". Naja, mit der Geburt des zweiten Töchterchen Vivian hat der ehemalige Formel-1-Star schließlich zuhause auch allerhand zu tun.

 

14:39 Uhr

Quali-Blamage kostet Kroatiens Coach den Job

Im entscheidenden Spiel wird Ancic seine Elf nicht coachen.
Im entscheidenden Spiel wird Ancic seine Elf nicht coachen.(Foto: imago/Pixsell)

Ante Cacic ist nicht mehr Trainer der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft. Das bestätigt Kroatiens Verbandspräsident Davor Suker dem nationalen Fernsehsender HRT. Der Verband sieht nach dem 1:1 gegen Finnland in Rijeka die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland in Gefahr und trennt sich mit sofortiger Wirkung von dem 64-Jährigen. Nachfolger wird von sofort an der 50-jährige Zdravko Dalic.

Durch das Remis fielen die Kroaten in der Gruppe I mit 17 Punkten hinter dem neuen Tabellenführer Island (19 Punkte) zurück. Die Isländer hatten in der Türkei mit 3:0 gewonnen und sich auf Rang eins geschoben. Am Montag muss Kroatien beim punktgleichen Tabellendritten Ukraine in Kiew antreten und fürchtet, auch den zweiten Platz noch zu verlieren und damit die Playoffs zu verpassen. Island empfängt den sieglosen Letzten Kosovo.

Na gut, überragend war der Auftritt der Kroaten nicht – der Rauswurf kommt in meinen Augen allerdings zu einem ziemlich heiklen Zeitpunkt.

13:56 Uhr

Bürgermeister Klitschko kokettiert mit Box-Comeback

Ein Comeback wird's wohl definitiv nicht geben - schließlich ist Klitschko, höflich formuliert, mit 46 Jahren auch nicht mehr der jüngste.
Ein Comeback wird's wohl definitiv nicht geben - schließlich ist Klitschko, höflich formuliert, mit 46 Jahren auch nicht mehr der jüngste.(Foto: imago/Ukrinform)

Kein Klitschko mehr im Boxsport – dass die Zeit mal kommen würde, war klar – fehlen tun die beiden Brüder nichtsdestotrotz. Umso mehr horchen wir auf, wenn Vitali Klitschko - Bürgermeister von Kiew - von einem möglichen Comeback redet. Zumindest einem potentielles Comeback.

Klitschko, der seinen Bruder bei der folgenreichen Niederlage gegen Anthony Joshua im April in der Ringecke betreute, sagt: "Ich fühle mich schuldig. Ich habe ihm aus der Ecke zugerufen, dass er sich nach dem Niederschlag in der sechsten Runde zurückhalten soll. Ich hatte nicht erwartet, dass sich so ein muskulöser Boxer wie Joshua so gut davon erholt. Joshua hat mich überrascht. Er war schnell wieder fit und hat Wladimir gestoppt. Hätte ich das nicht getan, hätte ihn Wladimir in der sechsten oder siebten Runde ausgeknockt."

Nun, gibt Klitschko zu bedenken, müsse er seinen Bruder eigentlich rächen: "Ein Fight gegen Joshua - mein größter Wunsch! Ich habe das Gefühl, ich kann es besser machen, ich muss gegen Joshua kämpfen und die Gürtel zurück in die Familie holen." Dann wiegelt er jedoch sofort ab: Er habe mit seinem Job als Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt leider genug zu tun – die Rache an Joshua bleibt also eine Phantasie.

13:40 Uhr

Halep wird als erste Rumänin nummer eins der Tennis-Welt

(Foto: imago/Xinhua)

Simona Halep wird nach ihrem Final-Einzug beim Turnier in Peking am Montag die neue Nummer eins der Tennis-Welt sein. Die 26-Jährige löst die spanische Wimbledonsiegerin Garbiñe Muguruza an der Spitze des Rankings ab, teilt die WTA mit. Halep ist die erste Spielerin aus Rumänien, die den Sprung auf Position eins schafft.

Bei den China Open besiegt Halep im Halbfinale die French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland mit 6:2, 6:4. Im Finale trifft die 15-malige Siegerin der Damen-Tour auf die Tschechin Petra Kvitova oder Caroline Garcia aus Frankreich.

Damit geht die Rochade an der Spitze des Rankings munter weiter: In dieser Saison ist Halep nach Serena Williams, Angelique Kerber, Karolina Pliskova und Muguruza bereits die fünfte Nummer eins.

13:15 Uhr

Hamiltons Gala-Pole wirft Fragen auf

Die gute Laune will Sebastian Vettel sich noch nicht verderben lassen - schließlich sollte das Ferrari-Pech langsam aufgebraucht sein.
Die gute Laune will Sebastian Vettel sich noch nicht verderben lassen - schließlich sollte das Ferrari-Pech langsam aufgebraucht sein.(Foto: AP)

Lewis Hamilton und der Kurs von Suzuka – bisher war das eher eine Formel fürs sichere Versagen. Nie zuvor hatte der Pole-Champion hier den besten Startplatz geholt, nun legt er im Qualifying eine phänomenale Streckenzeit hin. Kann das mit rechten Dingen zugehen?

Die Antwort lautet: ja. Denn die Mercedes-Techniker haben in der vergangen Woche Überstunden geschoben, um die schlechte Performance bei hohen Temperaturen in den Griff zu kriegen. "Die Leute in der Fabrik haben Tag und Nacht gearbeitet, von Montag an, um gewisse Dinge herauszufinden. Ein paar Sachen, die man entdeckt hat, wurden heute schon ausprobiert - wie man sieht, geht es in die richtige Richtung", erklärt Team-Aufsichtsrat Niki Lauda die Fortschritte, die auch auf wärmere Bedingungen abzielen. Zu häufig droht im restlichen Saisonverlauf noch Hitze, zum Beispiel in Mexiko oder in Abu Dhabi.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff sieht das ähnlich: "Es zeigt, dass die Streckenprofile unterschiedlich sind und dass unser Auto hier schnell ist. Der Reifen hat viel Grip, aber wenn man ihn nicht auf die richtige Temperatur bekommt, ist gleich mal eine Sekunde weg", erklärte Teamchef Toto Wolff. "Longruns sind noch ein ganz anderes Thema. Da waren wir schlecht heute, es bleibt spannend für das Rennen." Und das hoffen wir – ganz im Sinne Sebastian Vettels – auch.

12:26 Uhr

WM-Auslosung: Deutscher Elf droht Hammergruppe

Bei der WM 2018 droht ein frühes Duell mit Frankreich.
Bei der WM 2018 droht ein frühes Duell mit Frankreich.(Foto: imago/PanoramiC)

Die DFB-Elf qualifiziert sich maximal souverän für die Weltmeisterschaft in Russland – kaufen kann sie sich davon trotzdem nix (hihi das Thema ist spätestens seit dem Sommermärchen durch). So droht den deutschen Fußball-Weltmeistern bei ihrer Mission Titelverteidigung eine Hammergruppe mit einem früheren Champion wie Frankreich, Spanien oder Italien.

  • Was ist da schief gelaufen? Nun, anders als die DFB-Elf wäre dieses Trio (wie auch andere Top-Mannschaften wie Chile, England oder Uruguay) bei der Auslosung am 1. Dezember im Moskauer Kreml nach aktuellem Stand nicht als einer der acht Gruppenköpfe gesetzt.
  • Der Weltverband Fifa wird die vier Lostöpfe einzig auf Grundlage der Oktober-Weltrangliste einteilen. In der derzeitigen September-Rangliste, die von Deutschland angeführt wird, belegt Frankreich Rang acht, Spanien ist Elfter, Italien folgt auf Platz 17.
  • Weil Gastgeber Russland (Rang 64) einer der Gruppenköpfe sein wird, müssten die Franzosen in Topf zwei, in dem neben Chile (9.) und Spanien auch England (15.) landen würde. Uruguay (16.) und Italien bliebe Topf drei im 32er-Feld, das auf acht Gruppen zu je vier Mannschaften verteilt wird.
  • Derzeit wären neben Gastgeber Russland im Falle einer erfolgreichen Qualifikation Deutschland, Brasilien, Portugal, Argentinien, Belgien, Polen und die Schweiz in Topf eins. Damit ist eine Vorrunde mit der DFB-Elf, Frankreich, Uruguay und Nigeria denkbar. Auch eine deutsche Gruppe mit Chile, England oder Italien und Nigeria wäre möglich.
11:52 Uhr

Neuer spricht über Reha: Längerer Ausfall möglich

(Foto: dpa)

Nicht immer hat der Ersatzmann von Manuel Neuer im Tor von Bayern München Bestleistungen gezeigt (wobei betont sei, dass die bajuwarische Hängepartie nicht an Sven Ulreich lag) – und auch als Führungsspieler fehlt der deutsche Nationaltorhüter dem deutschen Rekordmeister immens.

Neuer wird wegen eines Haarrisses im linken Fuß allerdings in diesem Jahr kein Spiel mehr bestreiten, der Plan ist jedoch, zum Rückrundenauftakt im Januar ein Comeback zu wagen. Der Keeper selbst deutet nun aber an, dass es im schlimmsten Fall sogar noch länger dauern könnte. Beim klubeigenen FC Bayern.tv sagte er: "Die Wunde muss sauber bleiben und von alleine zuheilen. Dann findet noch eine Wundheilung innerhalb des Fußes statt. Die kann sogar bis zu einem halben Jahr dauern." Damit käme Neuer schlimmstenfalls erst im April 2018 wieder zum Einsatz – vielleicht wäre damit sogar die WM-Teilnahme gefährdet. Fest dürfte in jedem Fall stehen, dass der FC Bayern in Zukunft kein Risiko mehr geht - das hatte die Misere ja erst herbeigeführt.

11:30 Uhr

Auswechslung

Günther, übernehmen Sie: Mach' ich doch gerne und der Kollege Nordmann widmet sich jetzt anderen sportlichen Themen. Somit also von mir auch nochmal ein hallo und willkommen zum Sport-Tag! Das soll nicht heißen, dass ich vorher Däumchen gedreht hab': Ich hab' mir mal angeschaut, wer das Schicksal der Niederlande teilt und womöglich nicht zur WM in Russland fährt. Meine Analyse gibt's hier - ansonsten weiter im Text!

10:34 Uhr

Manfred Drexler ist tot

Manfred Drexler stirbt im Alter von 66 Jahren.
Manfred Drexler stirbt im Alter von 66 Jahren.(Foto: imago sportfotodienst)

Der Deutsche Fußball-Bund trauert um Manfred Drexler. Der Ex-Bundesligaprofi und langjährige Servicemann des Nationalmannschaftsausrüsters ist im Alter von 66 Jahren gestorben.

  • "Manni hat mit seiner warmherzigen und hilfsbereiten Art über Jahre hinweg die Stimmung rund um die Nationalmannschaft entscheidend mitgeprägt. Er hat den Fußball geliebt und gelebt, deshalb haben sich Spieler, Trainer und Betreuer gleichermaßen immer in seiner Gesellschaft wohlgefühlt", sagte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff.
  • Drexler spielte nach seinem Wechsel 1973 vom 1. FC Nürnberg zum SV Darmstadt 98 sechs Jahre für die Lilien. Anschließend war er ebenso lange für Schalke 04 in Bundesliga und 2. Liga im Einsatz. Insgesamt spielte der Defensivexperte 89 Mal in der Bundesliga.
  • Als Betreuer der Nationalmannschaft war er unter anderem beim WM-Triumph 1990 dabei und beim EM-Sieg 1996. Nach der EM 2012 ging er in den Ruhestand.
10:02 Uhr

Tuchel wünscht Bayern-Coach Heynckes "alles Gute"

Thomas Tuchel wurde heiß gehandelt, geworden ist es Jupp Heynckes. Für den Ex-Borussen ist das aber kein Grund zum Schmollen. Via Twitter gratuliert er dem neuen Trainer des FC Bayern zu dessen Rückkehr. "Ich wünsche dir alles Gute, lieber Jupp #Heynckes! #Legende", schrieb Tuchel und postete dazu ein gemeinsames Foto aus der Münchner Allianz-Arena. Auch Weltmeister Bastian Schweinsteiger grüßt Heynckes per Tweet. "Ich freue mich sehr, dass mein ehemaliger Coach zurück beim FC Bayern ist. Ich wünsche dir eine großartige und erfolgreiche Zeit."

09:20 Uhr

Die Formel 1 verteilt tüchtig Startplatz-Strafen

Nach seinem Crash im Formel-1-Abschlusstraining zum Grand Prix von Japan muss das Getriebe am Ferrari von Kimi Räikkönen gewechselt werden. Da es sich um einen regelwidrigen Austausch handelt, muss der Finne im Rennen am Sonntag in Suzuka fünf Plätze weiter hinten starten (7 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de). Auch Fernando Alonso wird bestraft. In seinem McLaren musste vor dem Start die komplette Antriebseinheit ausgetauscht werden, Grund war ein Hydraulik-Leck. Bereits gestern hatte sich Bottas eine Startplatz-Strafe für das Rennen eingehandelt. Ebenfalls wegen Getriebeproblemen.

Das Qualifying in Suzuka ist gerade beendet, mit einem historischen Pole-Erfolg und einer historischen Rundenzeit von Lewis Hamilton. Den Bericht finden Sie hier!

08:43 Uhr

Die Niederlande zittert, die Formel 1 verteilt Strafen

Servus (ein kleiner Gruß an Jupp Heynckes),

der FC Bayern hat's endlich geschafft und einen neuen Trainer gefunden. Das ist gut. Weil wir uns nun anderen Themen widmen können. Wobei sich der Jupp auch in unserer beliebten Serie "55 Jahre Bundesliga" gleich prominent wiederfinden wird. Wenn Sie vom "heiligen Josef" nicht genug bekommen können, dann lesen Sie bei (1) weiter, wenn nicht, springen Sie direkt zu (2).

(1) Das komplette Heynckes-Paket

(2) Was heute wichtig wird:

  • In Suzuka läuft gerade das Qualifying in der Formel 1. Und wieder einmal hagelt es vor einem Rennen Startplatz-Strafen. Mehr dazu gleich bei uns.
  • Bundestrainer Joachim Löw äußert sich ab 12.30 Uhr zum letzten WM-Quali-Spiel der Deutschen gegen Aserbaidschan am Sonntagabend.
  • Die Niederländer kämpfen in der WM-Quali in Weißrussland (Anpfiff 20.45 Uhr) verbissen um ihre Chance.
  • Ansonsten: Tennis, Eishockey, Basketball.

Kaffee. Glück auf.