Sport
Donnerstag, 22. Juni 2017

Der Sport-Tag: Mutmaßlicher BVB-Attentäter wollte ins Ausland

Der Anschlag auf den Mannschaftsbus ging einigermaßen glimpflich aus.
Der Anschlag auf den Mannschaftsbus ging einigermaßen glimpflich aus.(Foto: Ina Fassbender/dpa)

Erst den Sprengstoff-Anschlag auf Borussia Dortmund verüben, sich dann an den sinkenden BVB-Aktienkursen bereichern und ins Ausland absetzen - so könnte der Plan des mutmaßlichen Attentäters ausgesehen haben. "Der Spiegel" berichtet, dass die Ermittler auch Spuren ins Ausland nachgehen.

  • Sergej W. hatte wenige Tage nach dem Attentat am 11. April einen Flug von Frankfurt/Main über die moldawische Hauptstadt Chisinau ins russische St. Petersburg gebucht, den er Mitte Mai antreten wollte.
  • Zudem suchte der in Russland geborene W. über ein Internetportal dort nach einer Unterkunft. Der Rückflug sollte eine gute Woche später erfolgen.
  • Die Beamten konnten gleichwohl nicht ausschließen, dass sich W. absetzen wollte - und nahmen ihn zwei Tage nach der Flugbuchung fest.
  • Sergej W. bestreitet die Tat vom 11. April, bei der mehrere Sprengsätze am Mannschaftsbus des Bundesligisten explodierten. Verteidiger Marc Bartra wurde dabei schwer am Arm und der Hand verletzt.

Quelle: n-tv.de