Sport
Sonntag, 24. September 2017

Der Sport-Tag: Schiri Krug nennt Videobeweis-Kritik "Unsinn"

Hellmut Krug lässt die Kritik nicht gelten.
Hellmut Krug lässt die Kritik nicht gelten.(Foto: imago/ActionPictures)

Juhu, hier mal wieder eine unvermeidbare Nachricht zum Videobeweis: Hellmut Krug, beim Deutschen Fußball-Bund Chef-Instruktor und Projektleiter Video, hat kein Verständnis für die teils harsche Kritik am Videobeweis in der Bundesliga.

  • "Erst ist man nicht bereit, Fehler der Schiedsrichter zu akzeptieren, und schreit jahrelang nach technischer Hilfe", sagt der 61-Jährige der "Welt am Sonntag".
  • Nun gebe es ein Werkzeug, das helfe, grobe Fehler zu verhindern, "und nun wird so getan, als wäre alles noch viel schlimmer als zuvor. Mit Verlaub: Das ist doch Unsinn".
  • Krug betonte mehrfach, dass diese Saison ein Testlauf für die neue Technik sei. "Und diesem Test müssen alle Beteiligten, auch die Öffentlichkeit, Zeit und eine faire Chance geben", forderte der ehemalige Fifa-Schiedsrichter.
  • "Sicher wäre es wünschenswert, eine 100-prozentige Gerechtigkeit zu erzielen. Aber das ist unmöglich, es wird auch mit dem Videobeweis nie eine 100-prozentige Gerechtigkeit geben, weil Menschen am Werk sind und keine Roboter."

Quelle: n-tv.de