Sport
Donnerstag, 21. September 2017

Der Sport-Tag: "Unmöglich": Augsburg wirf RB-Coach Doppelmoral vor

Außer sich: Leipzigs Ralph Hasenhüttl (l.).
Außer sich: Leipzigs Ralph Hasenhüttl (l.).(Foto: dpa)

In der Causa/Posse/Petitesse um Augsburgs Luft-Masturbator Daniel Baier hat FCA-Manager Stefan Reuter den Leipziger Coach Ralph Hasenhüttl heftig kritisiert. Der Geschäftsführer des schwäbischen Fußball-Bundesligisten kritisierte einerseits, dass sich Hasenhüttl im Spiel mit der obszönen und später geahndeten Geste unkorrekt benommen habe. Zudem monierte Reuter: "Auch den Gang nach dem Schlusspfiff, wie er auf unsere Spieler zustürmt, finde ich unmöglich."

Dass die Genital-Geste Baiers in Richtung Hasenhüttl derart hohe Wellen geschlagen habe, liege laut Reuter auch am Coach von RB Leipzig. "Das Thema wurde richtig groß gemacht aufgrund der Reaktion von Ralph Hasenhüttl", sagte Reuter und riet dem Trainer davon ab, sich als "Moralapostel" aufzuspielen.

"Wir können uns alle noch an die Szene erinnern mit der Schwalbe und dem Elfmeter...", ergänzte Reuter und meinte damit eine Unsportlichkeit des Leipziger Nationalstürmers Timo Werner im Dezember 2016. RB-Trainer war damals schon Hasenhüttl, dem Reuter deshalb Doppelmoral vorwarf: "Dass er jetzt den Richter spielt, das finde ich ein bisschen verfehlt."

Quelle: n-tv.de