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Der Formel-1-Chef und sein Lieblingsfahrer: Bernie Ecclestone mit Weltmeister Sebastian Vettel.
Der Formel-1-Chef und sein Lieblingsfahrer: Bernie Ecclestone mit Weltmeister Sebastian Vettel.(Foto: picture alliance / dpa)

Wann adoptiert er Vettel?: Ecclestone kontert Ferrari

Dass Bernie Ecclestone einen Narren an Weltmeister Sebastian Vettel gefressen hat, zeigt er immer wieder. Nun liegt er im Streit mit Ferrari, weil der Formel-1-Rennstall Protest gegen die Wertung des letzten WM-Rennens einlegt. Und weist die Kritik zurück.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat im Zoff mit Ferrari-Chef Luca di Montezemolo gekontert. Der Brite wies die Zweifel an seiner Befähigung für den Posten des Chefvermarkters entschieden zurück. "Ich spüre meine 82 Jahre nicht. Ich höre nicht auf, ich habe tausend weitere Ideen", sagte Ecclestone der "Gazzetta dello Sport". Zuvor hatte Montezemolo unter Bezug auf Ecclestone gesagt, "ein gewisses Alter ist inkompatibel mit der Übernahme von gewissen Aufgaben und Verantwortlichkeiten".

"Vielleicht war Montezemolo von anderen Problemen verwirrt, vielleicht von der Politik", sagte Ecclestone. Sein Ärger über die Beschwerde Ferraris beim Weltverband wegen eines Überholmanövers von Weltmeister Sebastian Vettel im Saisonfinale hatte den Streit ausgelöst. Ecclestone hatte das Vorgehen der Scuderia als "Witz" bezeichnet, sich wieder einmal klar auf die Seite seines Lieblingsfahrers Vettel gestellt und damit Montezemolo gegen sich aufgebracht.

"Niemand außer Luca konnte glauben, dass die WM infrage gestellt werden würde, wo die Angelegenheit doch so eindeutig war", betonte Ecclestone nun. Allerdings schlug er auch versöhnliche Töne an. "Es gibt keinen Grund zu dramatisieren. Er hat mich immer wieder mal attackiert. Aber am Ende verstehen wir uns", sagte er.

Quelle: n-tv.de

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