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Adrian Sutil steht vor der Rückkehr in die Formel 1.
Adrian Sutil steht vor der Rückkehr in die Formel 1.(Foto: dpa)

Hängepartie um Formel-1-Comeback: Force India lässt Sutil zappeln

Kehrt Adrian Sutil in dieser Saison wieder in die Formel 1 zurück? Gut möglich, aber noch nicht bestätigt. Bislang lässt Rennstall Force India den 30-Jährigen trotz seiner überzeugenden Testfahrten in Barcelona zappeln.

Die Rückkehr des deutschen Formel-1-Piloten Adrian Sutil ins Cockpit von Force India entwickelt sich immer mehr zur Hängepartie. Der 30-Jährige weiß immer noch nicht, ob er in der neuen Saison an der Seite des Briten Paul di Resta Stammpilot im neuen VJM06 wird. Sutils Manager Manfred Zimmermann dementierte ein Meldung, wonach ein Comeback bereits perfekt sei. "Es ist noch nichts fix", sagte Zimmermann dem SID, "wir hoffen noch und warten weiter auf eine Bestätigung."

Zuvor hatte "Sport Bild" berichtet, Sutil kehre nach einem Jahr Pause zum Team des schillernden Milliardärs Vijay Mallya aus Indien zurück. Sutil würde damit Nachfolger von Nico Hülkenberg, der nach einem Jahr bei den Indern zur neuen Saison zu Sauber gewechselt war.

Vergangene Woche hatte Sutil den Force India in Barcelona bereits getestet. Neben ihm gilt der Franzose Jules Bianchi als Kandidat für das letzte freie Cockpit in der Königsklasse des Motorsports. "Ich denke, ich habe zeigen können, dass ich immer noch schnell unterwegs bin. Das war sehr wichtig", sagte Sutil, nachdem er in Barcelona nach 452 Tagen wieder in einem Formel-1-Boliden gesessen hatte. Noch weiß er nicht, ob er ab Donnerstag bei den letzten Tests vor dem Saisonauftakt im australischen Melbourne (17. März) fahren darf. Unterdessen sagte Bianchis Manager Nicolas Todt der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass sein Klient nicht Stammfahrer bei den Indern wird.

Fahrer muss Geld mitbringen

Force India sucht auf alle Fälle einen Fahrer, der genügend Sponsoren-Gelder mitbringt. Mallya, dem die Kingfisher Airline gehört, und der Mitbesitzer von Force India, die Sahara Group, sollen in erheblichen finanziellen Nöten stecken. Bereits in den vergangenen Jahren kamen immer wieder Gerüchte auf, dass Force India vor dem Aus stünde.

Sutil war 2007 beim Force-India-Vorgängerteam Spyker in die Formel 1 eingestiegen und hat somit praktisch seine gesamte Karriere bei diesem Team verbracht. Im Vorjahr hatte der vorherige Ersatzfahrer Hülkenberg den seinerzeit wegen Körperverletzung angeklagten und letztlich zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilten Sutil abgelöst. 2012 fungierte dieser dann als Sky-Experte, nun hofft er weiter auf seine zweite Chance.

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Quelle: n-tv.de

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