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Die Bedingungen am ersten Trainingstag in Melbourne waren alles andere als optimal.
Die Bedingungen am ersten Trainingstag in Melbourne waren alles andere als optimal.(Foto: AP)

Rosberg fliegt in die Mauer: Formel-1-Saison erlebt stürmischen Auftakt

Lewis Hamilton, wer sonst: Im ersten Training der neuen Formel-1-Saison sichert sich der Weltmeister die Bestzeit. Das hat allerdings nur geringe Aussagekraft. Weil ein Regensturm über Melbourne hinwegfegt, bleibt der Schlagabtausch mit Ferrari aus.

Nico Rosbergs Aufgalopp in Melbourne weckte gleich böse Erinnerungen, Sebastian Vettel hatte bei stürmischen Bedingungen wenig Lust auf schnelle Runden - die Herausforderer verbrachten am ersten Tag der neuen Saison viel Zeit in der Garage und holten kaum Schwung für den Sturz des Formel-1-Weltmeisters. Lewis Hamilton dagegen führte gleich zum Auftakt des Großen Preises von Australien wie selbstverständlich das Feld an.

Bei schwierigen Wetterverhältnissen im Albert Park lieferte das freie Training kaum Erkenntnisse für das Rennen am Sonntag (6.00 Uhr/RTL), ein erster Schlagabtausch zwischen Mercedes und Ferrari blieb aus. Rosberg und Vettel konnten die ersten Bilder dieser Marathon-Saison nicht gerade als gutes Omen dienen.

Der Arbeitstag von Vizeweltmeister Rosberg endete eine Stunde früher als geplant, auf nasser Strecke verlor er die Kontrolle über seinen Mercedes, der Bolide schlug gegen die Bande, der Frontflügel brach - schon in der vergangenen Saison hatten Defekte, Pech und auch eigene Fehler Rosberg immer wieder zurückgeworfen, Hamilton machte schon frühzeitig seinen dritten WM-Titel perfekt.

Auch Vettel saß sehr lange mit mürrischer Miene in der Garage. Aufgrund der deutlich besseren Wetter-Aussichten für den Rennsonntag hielten sich alle die Teams zurück, die Erkenntnisse bei nassen Streckenverhältnissen wären ohnehin sehr begrenzt gewesen. Immer wieder setzte der Regen zwar aus, doch an Ausfahrten mit Slicks war auf der feuchten Strecke kaum zu denken. Vettel brach daher einige Versuche ab.

Vettel ohne aussagekräftige Zeit

Hamilton (1:29,725 Minuten) drehte seine schnellste Runde im Silberpfeil am Vormittag, als die Strecke annähernd trocken war. Auch bei durchgehend nassen Bedingungen am Nachmittag war er der Schnellste. Rosberg (1:31,814) war am Vormittag mit mehr als zwei Sekunden Rückstand auf dem sechsten Platz gelandet und konnte nach seinem Crash am Nachmittag gar nicht mehr fahren. Vettels Zeiten in insgesamt nur 15 Runden hatten keine Aussagekraft. Der Heppenheimer musste sich schließlich mit Rang acht begnügen.

Nico Hülkenberg (1:31,325) wurde im Force India Gesamtvierter und war auch auf der langsamen Strecke am Nachmittag schnell unterwegs. Rookie Pascal Wehrlein sammelte in seinem ersten Training für Manor erste Erfahrungen, konnte aber auch keine aussagekräftige Zeit setzen. "Es war spannend, wieder auf die Strecke zurückzukehren. Und dann war es frustrierend, eigentlich doch kaum auf der Strecke zu sein", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über den ersten Trainingstag des neuen Jahres.

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Quelle: n-tv.de

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