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"Es ist noch zu früh, um über 2014 zu sprechen": Mark Webber.
"Es ist noch zu früh, um über 2014 zu sprechen": Mark Webber.(Foto: dapd)

Streit mit Vettel bei Red Bull: Webber fährt Saison zu Ende

Der Formel-1-Rennstall Red Bull ist sichtlich bemüht, gute Stimmung zu verbreiten. Das fällt nach dem Streit zwischen Weltmeister Sebastian Vettel und seinem Kollegen Mark Webber sichtlich schwer. "Mark weiß, dass es im Team keine Verschwörung gab", sagt der Teamchef.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat Gerüchten widersprochen, Mark Webber könne nach der "Stallorder-Affäre" mit Weltmeister Sebastian Vettel vorzeitig aus der laufenden Formel-1-Saison aussteigen. "Er sitzt in einem Auto, das fähig ist, Rennen zu gewinnen und hoffentlich auch die Meisterschaft", sagte Horner, "daher habe ich keinen Zweifel daran, dass Mark die Saison bei uns zu Ende fährt."

Beim Großen Preis von Malaysia am vergangenen Sonntag hatte sich Vettel über eine Order der Teamleitung hinweggesetzt, den in Führung liegenden Webber in einem waghalsigen Manöver überholt und so seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Webber war daraufhin außer sich und wollte die Entschuldigung des dreimaligen Weltmeisters nicht akzeptieren. Spekulationen über einen Startverzicht beim nächsten Rennen in China am 14. April hatte bereits Webbers Vater Alan dementiert. Horner glaubt nicht, dass der Vorfall in Sepang Webbers Vertrauen in die Integrität des Rennstalls belasten wird. "Mark weiß, dass es im Team keine Verschwörung gab", sagte der Brite, "er ist erwachsen genug, um zu erkennen, dass keine Böswilligkeit und keine Absicht dahintersteckten."

Zudem sei das Aus von Webber nach der Saison noch nicht beschlossene Sache. "Es ist noch zu früh, um über 2014 zu sprechen", ließ das Team mitteilen und nannte entsprechende Berichte "pure Spekulation. Sein Vertrag wurde in den vergangenen Jahren immer auf einer jährlichen Basis verlängert. Er hat sich immer wieder dafür entschieden, für das Team zu fahren, und das Team wollte mit ihm weiterarbeiten, weil er ein exzellenter Fahrer ist."

Quelle: n-tv.de

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