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Die "Löwen" fühlen sich in der Arena nicht mehr wohl und wollen ein eigenes Stadion.
Die "Löwen" fühlen sich in der Arena nicht mehr wohl und wollen ein eigenes Stadion.(Foto: dpa)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: 1860-Investor will eigenes Stadion in München

Thomas Müller setzt auf Vereinstreue. Josep Guardiola plant seinen künftigen Kader. Der BVB dementiert einen möglichen Gündogan-Abgang. Theo Zwanziger war bei der Staatsanwaltschaft und Zweitligist 1860 München will eine neue Heimstätte.

Mal wieder liebäugelt Zweitligist TSV 1860 München mit dem Bau eines eigenen Stadions. "Löwen"-Investor Hasan Ismaik und Vereinspräsident Peter Cassalette schlugen Oberbürgermeister Dieter Reiter den Neubau einer Arena in Riem vor. "Ich will diese Planung gerne unterstützen - wohlgemerkt planerisch, nicht finanziell", erklärte der SPD-Politiker nach dem erneuten Treffen mit Ismaik. "Ich warte jetzt auf eine förmliche Anfrage der Verantwortlichen des TSV 1860, die die Grundzüge der Planung, wie Grundfläche, Zuschauerzahlen etc. skizziert. Danach werde ich die Verwaltung bitten, dies zu prüfen und Stellung zu nehmen, um sich dann gegebenenfalls mit den notwendigen Entscheidungen zu befassen." Die abstiegsbedrohten "Löwen" haben oft betont, sich in der Allianz Arena von Eigentümer FC Bayern nicht heimisch zu fühlen. Zudem erachtet der Traditionsverein die Stadionmiete als zu hoch an. (tno)

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Zwanziger bleibt in WM-Affäre zuversichtlich

Theo Zwanziger ist in der WM-Affäre weiter guter Dinge.
Theo Zwanziger ist in der WM-Affäre weiter guter Dinge.(Foto: REUTERS)

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger hat im Zuge der WM-Affäre bereits am Mittwoch bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt ausgesagt. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Gegen den 70-Jährigen wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall ermittelt, Zwanziger ist nach seiner Aussage allerdings "weiterhin sehr zuversichtlich, dass das Verfahren für mich gut ausgeht", wie er der "SZ" sagte. Der Deutsche Fußball-Bund soll die ominöse Zahlung von 6,7 Millionen Euro zu Unrecht als Betriebsausgaben steuerlich geltend gemacht haben. Beschuldigt sind neben Zwanziger auch dessen Nachfolger an der DFB-Spitze, Wolfgang Niersbach, sowie der frühere Generalsekretär und Schatzmeister Horst R. Schmidt. Nach "SZ"-Informationen habe die Staatswanwaltschaft beim DFB umfangreiches Material sichergestellt, das Aufschluss über das Vorgehen der Verbandsspitze vor den Spiegel-Enthüllungen geben  soll (tno)

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Guardiola schreibt Kroos auf Wunschzettel

So sieht ware Sportskameradschaft aus. Die Liebe zwischen Josep Guardiola und Toni Kroos ist groß.
So sieht ware Sportskameradschaft aus. Die Liebe zwischen Josep Guardiola und Toni Kroos ist groß.(Foto: imago/Sven Simon)

Josep Guardiola verlässt den FC Bayern München in Richtung Großbritannien, doch welche Weggefährten nimmt der Katalane mit? Laut der spanischen Sportzeitung "AS" ist der künftige Trainer von Manchester City an einem Spieler ganz besonders interessiert. Toni Kroos soll ganz oben auf Guardiolas Wunschliste stehen. Der ehemalige Star vom FC Bayern München wurde 2009 erst an Bayer Leverkusen ausgeliehen und fünf Jahre später an Real Madrid verkauft. Seitdem macht der Weltmeister in Spanien eine super Figur.

Ein Wechsel von den Königlichen zu den Citizens dürfte allerdings richtig teuer werden. Wie "Football Leaks" enthüllte, soll in Kroos' Vertrag eine Ausstiegsklausel über 300 Millionen Euro stehen. Dem britischen "Telegraph" zufolge könne Guardiola jedoch nur mit einem 200-Millionen-Euro-Budget rechnen. Zudem soll auch Manchester United Interesse an Kroos haben, berichtet "AS" weiter. Für Toni Kroos könnte sich ein Wechsel aber vor allem im zwischenmenschlichen Bereich lohnen. "Guardiola war der beste Trainer, den ich je hatte", sagte der 26-Jährige im Interview mit der "Zeit". (lsc)

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UPDATE: BVB dementiert angeblichen Gündogan-Wechsel

Verlässt Ilkay Gündogan den BVB im Sommer? Die Zeichen verdichten sich.
Verlässt Ilkay Gündogan den BVB im Sommer? Die Zeichen verdichten sich.(Foto: imago/Revierfoto)

Borussia Dortmund hat Medienberichte dementiert, wonach Ilkay Gündogan in diesem Sommer zum englischen Spitzenclub Manchester City wechselt. "Tatsächlich? Davon müssten wir doch wissen! Wir wissen davon aber nichts", kommentierte der Klub via Twitter. Damit reagierte der Bundesliga-Zweite auf eine Meldung der katalanischen Zeitung "Sport". Demnach soll der vertraglich bis 2017 an den BVB gebundene Nationalspieler seine Kontakte zum zuvor favorisierten FC Barcelona abgebrochen haben. Vielmehr wolle er nun Bayern-Coach Pep Guardiola zu den "Citizens" folgen. Laut "Sport" sollen sich Dortmund und Manchester City bereits auf einen Wechsel verständigt haben. (tno)

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SC Freiburg verlängert Vertrag mit Trainer Streich

Bleibt in Freiburg: Christian Streich.
Bleibt in Freiburg: Christian Streich.(Foto: imago/Heuberger)

Zweitligist SC Freiburg hat die auslaufenden Verträge mit Cheftrainer Christian Streich und dessen vier Assistenten verlängert. Zur Laufzeit der neuen Vereinbarungen machte der Klub keine Angaben. Zuletzt hatte Streich, der den Posten des Cheftrainers am 29. Dezember 2011 als Nachfolger von Marcus Sorg übernommen hatte, seinen Vertrag immer um ein Jahr verlängert. Er betreute die Breisgauer in bislang 119 Erst- und 21 Zweitligaspielen. (tno)

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Götze steht bei Bayern vor Comeback

Comeback am Samstag? Sieht gut aus für Mario Götze.
Comeback am Samstag? Sieht gut aus für Mario Götze.(Foto: imago/Philippe Ruiz)

Weltmeister Mario Götze steht beim FC Bayern München nach viereinhalb Monaten  Verletzungspause vor seinem Comeback. Der 23-Jährige sei ebenso wie  Serdar Tasci und Franck Ribéry "bereit und fit. Ich weiß nicht, wie  viele Minuten sie spielen können. Aber das ist eine gute Nachricht  für uns, diese Spieler auf dem Platz zu sehen", sagte Trainer Pep  Guardiola vor dem Bundesligaspiel am Samstag gegen Darmstadt 98. Nationalspieler Götze hatte sich im Oktober eine schwere  Adduktorenverletzung zugezogen. Tasci und Ribéry  waren schon am vergangenen Sonntag im Derby beim FC Augsburg (3:1)  erstmals im Kader des Rekordmeisters gestanden, aber nicht zum Einsatz gekommen. (tno)

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Guardiolas Offerten schmeicheln Zieler

Schon gehört? Ron-Robert Zieler freut sich über die Spekulationen.
Schon gehört? Ron-Robert Zieler freut sich über die Spekulationen.(Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Während Bayerns Thomas Müller sämtliche Angebote ablehnt, freut sich sein Nationalmannschaftskollege Ron-Robert Zieler über entsprechende Spekulationen. Der Weltmeister von Hannover 96 fühlt sich von den Gerüchten über ein Interesse von Manchester City geschmeichelt. "Es gibt Schlimmeres als mit einem Top-Klub in Verbindung gebracht zu werden", sagte der Torhüter der "Bild"-Zeitung: "Aber generell halte ich es wie in der Vergangenheit, dass ich Gerüchte nicht kommentiere." Bayern Münchens scheidender Trainer Pep Guardiola, in der kommenden Saison Teammanager bei den "Citizens", soll ein Auge auf den Keeper geworfen haben. Zieler könnte die Niedersachsen im Falle des Abstiegs im Sommer vorzeitig für eine Ablösesumme von nur drei Millionen Euro verlassen. (lsc)

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Putin-Shirt handelt Moskau-Spieler Strafe ein

Unter dem Kopf von Wladimir Putin steht "Der höflichste Präsident".
Unter dem Kopf von Wladimir Putin steht "Der höflichste Präsident".(Foto: dpa)

Russlands Nationalspieler Dmitri Tarassow ist für das provokante Tragen eines Wladimir-Putin-Shirts von seinem Verein Lokomotive Moskau mit 300.000 Euro Geldstrafe belegt worden, meldet die russische Agentur R-Sport unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Mitarbeiter des Erstligisten. Gegen Tarassow, der das T-Shirt mit dem Porträt des russischen Präsidenten nach dem Europa-League-Spiel bei Fenerbahce Istanbul (0:2) zeigte, ermittelt auch die Uefa. Sollte sie eine Geldstrafe gegen Lokomotive verhängen, werde der Verein seinen Spieler wohl erneut zur Kasse bitten, hieß es demnach.

Tarassow ist zudem für das Rückspiel gegen Fenerbahce am kommenden Donnerstag gesperrt. Das provokante Shirt ist allerdings nicht schuld: Der 28 Jahre alte Verteidiger erhielt beim Hinspiel in Istanbul seine dritte Gelbe Karte und muss deshalb eine Partie aussetzen. (lsc)

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Müller: Einmal Bayern, immer Bayern?

Thomas Müller wird auf dem Transfermarkt hoch gehandelt, doch der deutsche Nationalspieler ist und bleibt offenbar ein Münchner. "Ja, es gab Offerten", bestätigt Müller im Interview mit der "Abendzeitung München". "Aber wenn man auf das Fußballerische schaut, sind wir in den Top 3 in Europa", erklärte der 26-Jährige. 100 Millionen Euro soll Manchester United für den offensiven Mittelfeldspieler vom FC Bayern München geboten haben. Müller lehnte ab und verlängerte stattdessen seinen Vertrag beim FCB bis 2021. "Wenn der Vertrag ausläuft, bin ich auch schon über 30", zitiert das Blatt den Fußballprofi. Das klingt beinahe so, als wolle Müller seine Karriere bei seinem Heimverein beenden. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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