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Kein Mann der lauten Forerung: "Wenn ich einen Anruf bekommen würde, würde ich mich natürlich riesig freuen", sagt René Adler.
Kein Mann der lauten Forerung: "Wenn ich einen Anruf bekommen würde, würde ich mich natürlich riesig freuen", sagt René Adler.(Foto: picture alliance / dpa)
Mittwoch, 31. Oktober 2012

"Ich war noch nie besser": Adler sagt Bayern den Kampf an

Er ist kein Mann der lauten Töne, beim Thema Nationalmannschaft hält er sich zurück. Mit dem Hamburger SV aber möchte René Adler, gerne am Samstag gegen den FC Bayern gewinnen. Er hält das für durchaus möglich. Schließlich ist er einer der besten Torhüter der Fußball-Bundesliga.

Torhüter René Adler vom Hamburger SV hat vor dem Nord-Süd-Gipfel in der Fußball-Bundesliga eine Kampfansage an Bayern München am Samstag (ab 18.30 Uhr im Live-Ticker bei n-tv.de) gerichtet und einen mutigen Auftritt seines Teams gefordert. "Im Sport spielen Menschen. Und Menschen machen Fehler. Wir müssen versuchen, die Fehler auf der Gegenseite zu erzwingen", sagte Adler. "Die Basis ist, dass wir hinten kompakt stehen und wenig Chancen zulassen. Vorne haben wir genug individuelle Klasse, um ein Tor zu erzielen. Es wird aber nur eine Topleistung ausreichen."

Der ehemalige Nationaltorhüter geht voller Selbstvertrauen in das Duell mit seinem Nachfolger Manuel Neuer. "Ich habe einen Fitnesszustand erreicht, den ich noch nie hatte. Es gab noch nie einen besseren Adler als jetzt", sagte der 27-Jährige, "die Kunst ist es jetzt, die Routine zu haben, aber nicht zur Routine werden zu lassen." Mit zehn vereitelten Großchancen (47,62 Prozent) liegt er im Vergleich aller Bundesliga-Keeper an der Spitze und mit 78,85 Prozent gehaltener Torschüsse nur knapp hinter Bayern-Schlussmann Neuer, der auf 82,61 Prozent kommt.

Trotz seiner guten Leistungen beim HSV ist eine Rückkehr in die Nationalmannschaft derzeit kein Thema für Adler. "Ich weiß, dass das deutsche Trainerteam kompetent ist und immer die besten Spieler nominiert", sagte er, "wenn ich einen Anruf bekommen würde, würde ich mich natürlich riesig freuen, aber wenn nicht, dann wird für mich keine Welt untergehen." Adler war vor der Weltmeisterschaft 2010 die Nummer eins bei Bundestrainer Joachim Löw. Doch ein Rippenbruch verhinderte seinen Einsatz in Südafrika.

Quelle: n-tv.de

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