Dienstag, 09. Februar 2010
Platz vereist, Debüt verschoben: Ailton fit für Liga sechs
Der Kugelblitz ist wieder da – und meldet sich fit für Liga sechs. Ailton sollte heute Abend sein Debüt für den KFC Uerdingen gegen den den 1. FC Wülfrath geben. Doch das Spiel fällt aus. Der Platz sei tief gefroren und unbespielbar, hieß es.
Nun spielt er wieder selbst: Ailton, hier als Zuschauer beim Bundesligaspiel des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München im Januar.
(Foto: picture alliance / dpa)
Der Brasilianer Ailton hat sich fit für seine Mission in der 6. Liga gemeldet. "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, kann aber auflaufen und will mindestens ein Tor schießen", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi vor seinem Debüt für den KFC Uerdingen. Eigentlich sollte das an diesem Mittwoch stattfinden, doch das Spiel des Krefelder Fußball-Clubs in der Niederrheinliga gegen den 1. FC Wülfrath fällt aus. Der Platz sei tief gefroren und unbespielbar, hieß es.
"Es ist doch klar, dass ganz Deutschland zu schaut, wenn ich in der 6. Liga spiele", meinte der 36 Jahre alte Ailton, der seinen Einstand bei den Krefeldern nun voraussichtlich am 24. Februar (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Wuppertaler SV II geben wird. Die Krefelder hatten stets betont, dass Ailton wegen des zu erwartenden großen Zuschauer- und Medieninteresses sein erstes Spiel vor den heimischen Fans absolvieren soll.
Der KFC erwartet mehr als 5000 Zuschauer
Der KFC erwartete zur nun verschobenen Premiere des Stürmers mehr als 5000 Zuschauer und ein großes Medieninteresse. Mit der Hilfe des Brasilianers (219 Bundesligaspiele/106 Tore) wollen die Krefelder, die bis 1996 in der Bundesliga gespielt hatten, zurück in den Profifußball gelangen.
Neben Ailton schlossen sich in der Winterpause auch die Ex-Profis Bastian Pinske, Ersan Tekkan, Erhan Albayrak, Christian Alder und Kosi Saka dem KFC an. Ailton, der einen Vertrag bis Juni 2011 unterschrieben hat, leidet allerdings an einer Handverletzung und konnte erst wenige Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft absolvieren. "Er wird gegen Wülfrath aber auf jeden Fall spielen", meinte KFC-Geschäftsführer Lutz Spendig.
dpa
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