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Klaus Allofs hat in Wolfsburg schonmal probegesessen. Die Sitzgelegenheit schmeichelte ihm offenbar. Das verdoppelte Gehalt auch.
Klaus Allofs hat in Wolfsburg schonmal probegesessen. Die Sitzgelegenheit schmeichelte ihm offenbar. Das verdoppelte Gehalt auch.(Foto: dpa)

Ablösefrei von Bremen nach Wolfsburg?: Allofs sucht Vertragsschlupfloch

Nicht ob Klaus Allofs neuer Manager beim VfL Wolfsburg wird ist die Frage, sondern ab wann - und wie teuer sich Werder Bremen den Wechsel bezahlen lässt. Bislang gehen alle Beteiligten von einer Millionenablöse aus. Allerdings forscht der der Hauptbeteiligte laut Medienberichten nun intensiv nach einer Lücke im Vertragswerk.

Der sich anbahnende Wechsel von Werder Bremens Manager Klaus Allofs zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg könnte möglicherweise ohne Zahlung einer Ablösesumme über die Bühne gehen. Nach Informationen der "Wolfsburger Nachrichten" soll der heftig umworbene Allofs derzeit prüfen, ob es in seinem bis 2015 laufenden Vertrag eine Ausstiegsmöglichkeit gibt, die ihm die Möglichkeit eröffnet zu wechseln, ohne dass der VfL eine Ablöse zahlen muss.

Mit einem Scheitern des spektakulären Coups rechnet zumindest auf Wolfsburger Seite niemand mehr. Medienberichten zufolge haben sich Allofs und der VfL bereits auf einen Dreieinhalb-Jahresvertrag bis 2016 geeinigt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll das Jahresgehalt drei Millionen Euro betragen und damit doppelt so hoch wie in Bremen sein.

Werders Aufsichtsrats-Chef Willi Lemke erklärte jedoch, dass sein Verein noch immer keine Anfrage erhalten habe. Der ehemalige Manager des Fußball-Bundesligisten sagte: "Ich warte auch nicht und erwarte nichts. Es hat sich nicht verändert, null Komma null", sagte Lemke. Demnach hat den Werder-Aufsichtsrat weder jemand vom VfL Wolfsburg oder von Volkswagen noch ein Berater wegen der Personalie kontaktiert.

Quelle: n-tv.de

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