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Mertesacker am Boden - später musste er wegen seiner Verletzung ausgewechselt werden.
Mertesacker am Boden - später musste er wegen seiner Verletzung ausgewechselt werden.(Foto: imago/BPI)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Arsenal jubelt und blutet im FA-Cup

Union Berlin kann den Streit mit einem Ex-Trainer ohne Prozess beilegen. Pep Guardiola plant im Luxushotel seine Zukunft in Manchester. Argentinien hofft in den WM-Quali-Spielen auf seinen Superstar. Und ein deutscher Legionär geht zu Boden.

Mesut Özil und Per Mertesacker peilen mit dem FC Arsenal weiter den historischen Hattrick im traditionsreichen FA-Cup an. Im Wiederholungsspiel des Achtelfinals setzten sich die Gunners mit 4:0 (1:0) beim englischen Fußball-Zweitligisten Hull City durch. Oliver Giroud (41./70. Minute) und Theo Walcott (76./88.) erzielten die Tore für das Team von Trainer Arsene Wenger. Das erste Spiel am 20. Februar im Emirates Stadion hatte 0:0 geendet, weshalb eine zweite Partie gespielt werden musste.

Mertesacker zog sich in der 17. Minute allerdings bei einem Kopfballduell mit Nick Powell eine blutende Wunde an der Augenbraue zu. Eine knappe Viertelstunde später konnte der Verteidiger nicht weiterspielen und wurde durch Nacho Monreal ersetzt. Özil war von Wenger geschont worden und kam nicht zum Einsatz. Am Sonntag steht das Viertelfinale an, in dem Arsenal auf Premier-League-Konkurrent FC Watford trifft. In den vergangenen beiden Jahren hatte Arsenal den FA Cup gewinnen können. (mli)

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Messi feiert Comeback in Albiceleste

Verletzungsbedingt fehlte Lionel Messi seiner Nationalmannschaft in den letzten vier Spielen.
Verletzungsbedingt fehlte Lionel Messi seiner Nationalmannschaft in den letzten vier Spielen.(Foto: imago/Alterphotos)

Weltfußballer Lionel Messi steht vor seinem ersehnten Einstieg in die WM-Qualifikation mit Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft. Nachdem er die ersten vier Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte, gehört der Stürmerstar des FC Barcelona zum Aufgebot der Albiceleste für die Partien in Chile am 24. März und gegen Bolivien fünf Tage später. Ohne Messi holte der Vize-Weltmeister nur fünf Punkte aus den ersten vier Partien.(jgu)

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Pep und Txiki tüfteln an ManCitys Zukunft

Noch bei den Bayern und schon Pläne für Manchester City: Pep Guardiola tanzt auf zwei Hochzeiten.
Noch bei den Bayern und schon Pläne für Manchester City: Pep Guardiola tanzt auf zwei Hochzeiten.(Foto: imago/Eibner)

Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola treibt die Planungen für die kommende Saison bei Manchester City voran. Am Montag soll sich der 45 Jahre alte Spanier in Amsterdam mit City-Sportdirektor Txiki Begiristain in einem Luxus-Hotel getroffen haben. Die Zeitungen "The Mirror" und "Telegraaf" berichten von Gesprächen über mögliche Transfers von City. Guardiola und Begiristain kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim FC Barcelona. Im Fokus der Citizens sollen die beiden Talente Jetro Willems (21) vom PSV Eindhoven, und Riechedly Bazoer (19) von Ajax Amsterdam stehen. Es ist nicht das erste Arbeitstreffen von Guardiola mit Verantwortlichen von Manchester.

Guardiola wechselt im Sommer für drei Jahre vom FC Bayern zu ManCity. Schon kurz nach seiner Unterschrift bei den Engländern hatte er betont, dass er sich weiter voll auf seinen Job in München fokussieren werde, nebenbei aber auch die Zukunft mit City planen würde. Dies sei für ihn "kein Problem. Ich bin wie eine Frau, ich kann beide Situationen kontrollieren", sagte er. (kbe)

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Union einigt sich außergerichtlich mit Düwel

Problem gelöst: Union kann sich außerhalb des Gerichts mit Norbert Düwel einigen.
Problem gelöst: Union kann sich außerhalb des Gerichts mit Norbert Düwel einigen.(Foto: imago/Picture Point LE)

Der 1. FC Union Berlin und sein gekündigte Ex-Trainer Norbert Düwel haben sich außergerichtlich über noch ausstehende Zahlungen geeinigt, ließ das Arbeitsgericht Berlin am verlauten. Damit findet der anberaumte Termin am Mittwoch zwischen beiden Parteien nicht statt. Am 20. November 2015 hatte das Gericht diesen Termin zur streitigen Verhandlung festgelegt, nachdem am selben Tag ein erster Gütetermin gescheitert war. Düwel, der am 31. August 2015 entlassen worden war, besaß einen Dreijahresvertrag bis 2017 und pochte auf eine Abfindung in Höhe von 450.000 Euro. Der Zweitligist zahlte aber bislang nur 80.000 Euro und hatte darauf verwiesen, dass dies für den Fall einer ordentlichen Kündigung so vertraglich vereinbart gewesen sei. (lsc)

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Oral trainiert den Karlsruher SC

Tomas Oral übernimmt den Karlsruher SC.
Tomas Oral übernimmt den Karlsruher SC.(Foto: dpa)

Es wurde bereits gemunkelt, nun steht es fest: Tomas Oral wird in der kommenden Saison neuer Trainer des Karlsruher SC. Der bisherige Coach des Ligakonkurrenten FSV Frankfurt habe beim Zweitligisten KSC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben, teilte der Klub mit. Oral wird damit Nachfolger vom Markus Kauczinski, der den Verein am Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der 42-Jährige Oral habe gezeigt, "dass er unter nicht ganz leichten Bedingungen eine spannende Mannschaft entwickeln kann", sagte Sportdirektor Jens Todt. Er sei ein Kenner der 2. Liga und ein Förderer junger Spieler. Sein Vertrag beim FSV läuft am Saisonende aus. (lsc)

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Robben: "Der FC Bayern ist Uli Hoeneß"

Wieder auf freiem Fuß und bei Spielen des FC Bayern München dabei: Uli Hoeneß.
Wieder auf freiem Fuß und bei Spielen des FC Bayern München dabei: Uli Hoeneß.(Foto: imago/Jan Huebner)

FC-Bayern-München-Star Arjen Robben hat die Bedeutung von Ex-Funktionär Uli Hoeneß für den Rekordmeister unterstrichen. "Der bleibt immer ganz wichtig für diesen Verein. Dafür braucht er keine Funktion. Dafür hat er diese Persönlichkeit. Er macht einfach alles für den Verein", sagte Robben im beim TV-Sender Sky. Zu einer möglichen Rückkehr des langjährigen Vereinspatrons in ein offizielles Amt beim FC Bayern äußerte sich der 32-jährige Niederländer zurückhaltend. "Das ist schwierig, ich bin nicht in der Position, darüber etwas zu sagen. Aber was ich sagen kann, und das empfinden alle Bayern-Anhänger genauso: Der FC Bayern ist Uli Hoeneß - mit oder ohne Funktion", sagte Robben weiter. Der langjährige Manager und Präsident Hoeneß war vor einer Woche nach 21 Monaten vorzeitig aus der Haft entlassen worden. "Dieser Tag war ein besonderer Moment, weil er ein Familienmensch ist. Man weiß, wie viel er gelitten hat. Das war eine schwierige Zeit für ihn, die jetzt zu Ende ist", sagte Robben. "Er ist wieder da, wo er hingehört: bei seiner Familie." (lsc)

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Perus Nationalelf setzt auf Pizarro

"Oldie but Goldie" heißt es für Claudio Pizarro.
"Oldie but Goldie" heißt es für Claudio Pizarro.(Foto: imago/DeFodi)

Für Perus Nationalmannschaft ist Tor-Phänomen ist Claudio Pizarro weiterhin unersetzlich. Der 37 Jahre alte Stürmer von Werder Bremen wurde wie Eintracht Frankfurts Abwehr-Ass Carlos Zambrano und der nach seiner Knie-OP wieder einsatzfähige Wolfsburger Carlos Ascues für den Ende März anstehenden Doppelspieltag in der südamerikanischen WM-Qualifikation nominiert. Für die Duelle gegen Venezuela am 24. März und in Uruguay am 29. März berief Perus Trainer Ricardo Gareca zunächst nur 13 im Ausland tätige Profis, darunter auch die Ex-Bundesligaprofis Jefferson Farfán (Schalke) und Paolo Guerrero (München, Hamburg) ins Team. (lsc)

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Bayern-Ex Roberto will allmählich aufhören

2003 erringt Zé Roberto mit dem FC Bayern München die Meisterschale.
2003 erringt Zé Roberto mit dem FC Bayern München die Meisterschale.

Insgesamt sechs Jahre spielte Zé Roberto für den FC Bayern München. Mit Anfang 40 will er seine Profikarriere nun aber beenden - reichlich spät für einen Fußballer. "Im Juli werde ich 42, ich habe noch einen Vertrag bis Ende des Jahres. Danach werde ich meine Karriere beenden", sagte der Brasilianer. Er spielt derzeit bei Palmeiras São Paulo und wurde im Dezember mit dem Klub noch einmal brasilianischer Pokalsieger. Neben sehr gesunder Ernährung und Verzicht auf Alkohol sieht er seine Fitness als einen Grund, dass er so ungewöhnlich lange auf Profiniveau spielen kann. Er sei nie schwer verletzt gewesen. "Die längste Auszeit waren mal zweieinhalb Monate beim Hamburger SV."

Mit insgesamt zwölf Jahren ist er der Brasilianer, der am längsten in der Bundesliga gespielt hat. Er betonte, vom Niveau her auch noch Bundesliga spielen zu können: "Ich glaube ja". Zé Roberto spielte vier Jahre bei Bayer Leverkusen, sechs bei Bayern München und zwei Jahre beim HSV. Der 41-Jährige hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft und kann sich vorstellen, mit seiner Familie nach dem Karriereende wieder in Deutschland zu leben. Ein Grund sei die Sicherheit. "Wir leben hier mit der Angst vor Überfällen, das ist in Deutschland anders." (lsc)

Quelle: n-tv.de

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