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Protestbanner der BVB-Fans in Stuttgart.
Protestbanner der BVB-Fans in Stuttgart.(Foto: dpa)

++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++: BVB-Fans protestieren gegen Ticketpreise

Der italienische Trainer Giovanni Galeone meint zu wissen, wer der nächste Trainer in Chelsea wird, Stefan Effenberg kann einem leidtun, Nordirland ist sauer auf die Uefa und Juve darf auf ein vorzeitiges Comeback von Sami Khedira hoffen.

Fans von Borussia Dortmund haben das DFB-Pokal-Spiel beim VfB Stuttgart zu Protesten gegen die Ticketpreise genutzt. Wie angekündigt betraten viele von ihnen erst nach knapp 20 Minuten den Gästeblock. Davor zeigten sie Banner, auf denen "Wann sieht man's auch in Stuttgart ein? Fussball muss bezahlbar sein!" stand.

Nachdem sie in den Fanblock gegangen waren, zeigten die Fans ein weiteres Banner, auf dem "Grosses Tennis" zu lesen war. Danach warfen sie zahlreiche Tennisbälle auf das Spielfeld. Die Partie musste deshalb kurz unterbrochen werden. Ob diese Aktion auch mit den Ticketpreisen zu tun hatte, war unklar. (cwo)

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Khedira vor Blitz-Comeback gegen FC Bayern

Sami Khedira steht nach seiner Verletzungspause wieder vor dem Comeback bei Juve.
Sami Khedira steht nach seiner Verletzungspause wieder vor dem Comeback bei Juve.(Foto: imago/HochZwei/Syndication)

Giorgio Chiellini fehlt Juventus Turin für etwa drei Wochen und damit auch im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München am 23. Februar. Der Abwehrspieler falle wegen einer Wadenverletzung aus, die er sich vergangene Woche bei der Partie gegen Frosinone zugezogen hat, teilte der italienische Fußball-Rekordmeister am Dienstag mit. Juve bestreitet am Wochenende das Spitzenspiel der Serie A bei Tabellenführer SCC Neapel.

Für den verletzten Sami Khedria deutet hingegen alles auf eine vorzeitige Rückkehr hin. Er wolle nach seiner Adduktorenverletzung von Ende Januar ein kleines Wunder vollbringen und durch hartes, auch nächtliches Training gegen Neapel wieder auf dem Platz stehen, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Khedira trainiere derzeit unter Aufsicht des DFB-Mannschaftsarztes Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, hieß es. Trainer Massimiliano Allegri hatte vor wenigen Tagen bereits angekündigt, dass er auf eine vorzeitige Rückkehr des Mittelfeldspielers hoffe. (kbe)

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EM-Ticketvergabe der Uefa erbost Nordirland

Nordirlands Fußball Fans hatten während der EM-Quali viel zu lachen. Jetzt sind sie sauer.
Nordirlands Fußball Fans hatten während der EM-Quali viel zu lachen. Jetzt sind sie sauer.(Foto: imago/Richard Wareham)

Die Ticketvergabe für die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich hat unter den Fans von EM-Debütant Nordirland für großes Unverständnis und Ärger gesorgt. Wie der "Belfast Telegraph" berichtete, seien viele der treuesten Anhänger von Deutschlands Gruppengegner leer ausgegangen. Demnach bekamen Fans, die mit einem Block-Ticket alle Qualifikationsspiele besucht hatten, mitunter keine Karten - einige Anhänger ohne Ticket für eine der Quali-Partien dagegen schon.

Besonders viele Enttäuschungen gab es demnach für das erste Spiel gegen Polen am 12. Juni in Nizza. Das Stadion dort fasst nur 39.000 Zuschauer und ist das zweitkleinste des Turniers. Der nordirische Verband IFA betonte, man habe im Vorfeld extra eine Prioritätenliste erarbeitet und der UEFA übergeben, um die begehrten Tickets fair zu verteilen und Besuche der Qualifikationsspiele zu honorieren. Laut einer Verbandsmitteilung bemüht sich die UEFA nun, leer ausgegangenen Fans an der Spitze der Liste dennoch Karten zu geben. Nordirland ist am 21. Juni Deutschlands letzter Gruppengegner. (kbe)

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"Effe": Presse hat mich "persönlich verletzt"

Stefan Effenberg fühlt sich von der Presse persönlich verletzt.
Stefan Effenberg fühlt sich von der Presse persönlich verletzt.(Foto: imago/Pressefoto Baumann)

Stefan Effenberg fühlt sich nach dem Trainingslager-Eklat beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn von den Medien persönlich tief getroffen. "Wie dieser Vorfall medial ausgeschlachtet wurde, zielt voll auf meine Person ab. Ich weiß nicht, ob das bei einem anderen Trainer genauso passiert wäre. Mit Sicherheit nicht", sagte der bei den abstiegsbedrohten Ostwestfalen unter Druck stehende Trainer-Neuling in einem Interview der "Westfalenpost".

Im Paderborner Wintertrainingslager im türkischen Belek hatte sich Nick Proschwitz in einem öffentlichen Hotelbereich entblößt. Nach Suspendierung und Vertragsauflösung spielt der Stürmer mittlerweile beim belgischen Erstligisten VV St. Truiden. "Die Sache tat weh und hat mich persönlich verletzt. Und glauben Sie mir nicht, dass ich dann nach Hause gehe und sage: Och, der Effenberg kann das ab", sagte der einstige Mittelfeldstar von Bayern München. Nach zwei Siegen zum Saison-Auftakt ist der SCP inzwischen seit acht Spielen ohne Sieg. (kbe)

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Italiener könnte Hiddink in Chelsea ablösen

Wechselt Massimiliano Allegri von Juve zu Chelsea?
Wechselt Massimiliano Allegri von Juve zu Chelsea?(Foto: imago/Insidefoto)

Der ehemalige Coach von Udinese Calcio und des SSC Neapel, Giovanni Galeone, ist überzeugt, dass Juve-Trainer Massimiliano Allegri neuer Teammanager des englischen Meisters FC Chelsea wird. "Allegri wird am Ende der Saison Juventus verlassen, Chelsea ist sein Ziel", sagte Galeone, ein Vertrauter Allegris. im Interview mit dem Radiosender Radio Radio. Angeblich soll Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch den italienischen Fußballlehrer mit einem fürstlichen Salär ködern. Allegri zähle laut Galeone zu den fünf besten Coaches der Welt. "Wir werden sehen, was José Mourinho entscheidet, Carlo Ancelotti und Pep Guardiola haben schon ihre neuen Klubs. Ich bin überzeugt, dass Allegri bei Chelsea sehr Gutes leisten wird. Meiner Ansicht nach hat es keinen Sinn, dass er in Italien bleibt", sagte Galeone. Allegri leiste Unglaubliches, "wenn man bedenkt, dass er keinen der Spieler, die er gefordert hatte, unter anderem Mario Götze, bekommen hat", sinnierte Galeone. (kbe)

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Magdeburg muss tief in die Tasche greifen

Im Spiel gegen Mainz zünden Anhänger des 1. FC Magdeburg ordentlich Pyro-Technik.
Im Spiel gegen Mainz zünden Anhänger des 1. FC Magdeburg ordentlich Pyro-Technik.(Foto: dpa)

Drittligist 1. FC Magdeburg ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Geldstrafe und einem Teilausschluss der Fans auf Bewährung belegt worden. Der Klub muss wegen des unsportlichen Verhaltens einiger Fans in vier Fällen 40.000 Euro Strafe zahlen, zudem muss er bei einem Ligaspiel die Nordtribüne schließen, sollte es in den kommenden zehn Monaten zu einem schwerwiegenden Wiederholungsfall kommen. Von der Geldstrafe kann der Verein die Hälfte für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, wie der DFB mitteilte. Dies müsse er dem Verband bis zum 31. Juli nachweisen.
Bestraft wurden die Vorkommnisse in den Ligaspielen am 24. Oktober 2015 beim SV Wehen Wiesbaden (Zünden von Pyrotechnik), am 31. Oktober 2015 bei Dynamo Dresden (Abfeuern von drei Leuchtraketen in Richtung der Dresdner Zuschauerbereiche), am 21. November 2015 bei der SG Sonnenhof Großaspach (Ausschreitungen mit Ordnungskräften, Werfen von Gegenständen aufs Spielfeld) und am 19. Dezember 2015 gegen den FSV Mainz 05 II (Zünden von Pyrotechnik) Der Verein kann gegen das Urteil innerhalb von 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen. (jgu)

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HSV beendet Spekulationen um Olic

Pierre-Michel Lasogga (l.) und Ivica Olic können auch weiterhin gemeinsam beim HSV feiern.
Pierre-Michel Lasogga (l.) und Ivica Olic können auch weiterhin gemeinsam beim HSV feiern.(Foto: picture alliance / dpa)

Obwohl er beim Hamburger SV kaum auf dem Platz steht, will Ivica Olic beim Klub bleiben. Man habe seine Rolle bis zum Vertrags-Ende im Sommer geklärt, sagte Sportdirektor Peter Knäbel der "Bild"-Zeitung: "Wir sind zu der Entscheidung gekommen, dass Ivica bleibt. Damit haben die Spekulationen ein Ende." Ein möglicher Wechsel nach China oder eine vorzeitige Vertragsauflösung sind damit keine Optionen mehr. Der 36-Jährige hat es in den drei Rückrunden-Partien nicht in den Kader von Trainer Bruno Labbadia geschafft, in dieser Saison kommt der Kroate bislang auf acht Bundesliga-Einsätze. (lsc)

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Allofs: "Habe nicht mit Verkäufen gedroht"

Klaus Allofs soll Spekulationen zufolge mit 100 Millionen Euro von VW planen dürfen.
Klaus Allofs soll Spekulationen zufolge mit 100 Millionen Euro von VW planen dürfen.(Foto: imago/MIS)

VfL-Wolfsburg-Manager Klaus Allofs bleibt trotz Krise seines Klubs gelassen. "Im Fußball müssen wir uns auch Geduld leisten können", sagte Allofs in einer Talkrunde. "Es war klar, dass unser Aufschwung in diesem Tempo nicht weitergehen konnte", so der Manager. Zudem stellte er klar, dass er nach der 0:3-Niederlage am vergangenen Samstag bei Schalke 04 "nicht mit Verkäufen von Spielern gedroht" habe, wie Medien berichteten. Er habe lediglich auf die im Hintergrund stets ablaufende Kaderoptimierung hingewiesen: "Auch in Zukunft werden uns einige Spieler verlassen. Das ist aber ein ganz normaler Vorgang."

Die "Wolfsburger Nachrichten" berichteten, dass der auf Tabellenplatz acht abgestürzte Vizemeister im Sommer wohl nicht um Etatkürzungen herumkommen werde, sollte das Ziel Champions-League-Qualifikation verfehlt werden. Spielerverkäufe aus finanziellen Zwängen wären dann nicht ausgeschlossen. Der VfL finanziert sich größtenteils aus dem VW-Konzern, der durch den Abgasskandal in der Krise steckt. Spekulationen zufolge pumpt der Autobauer VW bis zu 100 Millionen Euro pro Saison in den Verein. VW-Aufsichtsratsmitglied Olaf Lies betonte jedoch, dass der VfL-Mutterkonzern trotz der angespannten Situation im Unternehmen den Fußballklub nicht hängen lassen werde. (lsc)

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Vertrag enthüllt: Kroos ist kein Schnäppchen

Weltmeister Toni Kroos ist ein sehr guter Fußballspieler. Und deshalb müsste ein Verein, der ihn bei Real Madrid loseisen möchte, auch sehr viel Geld bezahlen. Wie viel genau, das enthüllt nun das Portal "Football Leaks", das den Vertrag des Mittelfeldspielers publik gemacht hat. Darin steht: Will Kroos gegen den Willen seines Arbeitgebers wechseln, werden 300 Millionen Euro fällig.

So viel wird allerdings vermutlich so schnell keiner bezahlen - egal, wie gut Kroos auch sein mag. Der bisher teuerste Transfer war der von Cristiano Ronaldo von Manchester United zu Real Madrid im Jahr 2009. Damals flossen "nur" rund 94 Millionen Euro. Die 300 Millionen Euro in Kroos' Vertrag dienen also eher der Abschreckung kaufwilliger Konkurrenten. Bei Ronaldo soll die Ablöse übrigens mit einer Milliarde Euro festgeschrieben sein. (jog)

Quelle: n-tv.de

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