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Holger Badstuber würde gerne wieder in das Nationalmannschaftstrikot schlüpfen
Holger Badstuber würde gerne wieder in das Nationalmannschaftstrikot schlüpfen(Foto: imago/Joachim Sielski)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Badstuber will zurück in Löws Elf

Dortmunds Ilkay Gündogan darf sich über ein neues Angebot aus Italien freuen. Liverpool-Ikone Steven Gerrard plant seine zweite Karriere unter Jürgen Klopp. Real Madrids James Rodríguez wird beim Rasen erwischt. Und Holger Badstuber ist wieder fit.

Lange war er verletzt, nun ist Holger Badstuber von FC Bayern München zurück und hofft mittelfristig auf die Rückkehr in die Nationalmannschaft. "Die EM ist noch weit weg! Natürlich wird die Nationalmannschaft auch irgendwann wieder ein Thema. Aber momentan ist es das noch nicht", sagte Badstuber der "Bild"-Zeitung. Es seien, so der 31-malige Nationalspieler, "zwar alle Grundsteine dafür gelegt und ich bin bereit, aber erst mal möchte ich bei Bayern wieder meinen Beitrag dauerhaft leisten".

Der 26-jährige Abwehrspieler urteilte: "Der Fußball ist so schnelllebig, da kann so schnell so viel passieren." Badstuber kämpfte in den letzten drei Jahren mit vier schweren Verletzungen. Der Profi wurde wegen zwei Kreuzbandrissen, einem Sehnenriss und einem Muskelbündelriss fünfmal operiert. "Jetzt bin ich wieder da! Ich lache. Ich bin wieder glücklich. Ich bin zurück bei der Mannschaft und ich kann das ausüben, was ich mit am meisten liebe: Fußball. Daher ziehe ich ein positives Fazit für 2015!", sagte er. (lsc)

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Schalke gibt Werben um Augusto auf

Schalke 04 hat das Bemühen um die Verpflichtung von Renato Augusto von Corinthians São Paulo aufgegeben. "Der Transfer ist vom Tisch, seine Gehaltsforderungen waren nicht erfüllbar", sagte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt der "Bild"-Zeitung. Der brasilianische Mittelfeldspieler hatte von 2008 bis 2012 in der Bundesliga für Bayer Leverkusen gespielt. (lsc)

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Real-Star Rodríguez droht Haftstrafe

An das Posieren neben dem Auto darf sich James Rodríguez schon gewöhnen. Sein Führerschein ist wegen Geschwindigkeitsüberschreitung weg.
An das Posieren neben dem Auto darf sich James Rodríguez schon gewöhnen. Sein Führerschein ist wegen Geschwindigkeitsüberschreitung weg.(Foto: imago/AFLOSPORT)

Real Madrids Stürmerstar James Rodríguez ist beim Rasen erwischt worden und muss im schlimmsten Fall mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten rechnen. Auf dem Weg zum Training sei der WM-Torschützenkönig von 2014 am Freitagabend auf der Madrider Stadtautobahn in einer Zone, in der maximal 100 Kilometer pro Stunde erlaubt waren, mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde gefahren, hieß es in spanischen Medien. Ein Polizeiwagen nahm mit Blaulicht die Verfolgung auf. Die Beamten hätten Rodríguez per Megaphon zum Anhalten aufgefordert, doch der Fußballprofi habe nicht gestoppt und sei mit hoher Geschwindigkeit weitergefahren.

Erst im Trainingsgelände in Valdebebas nordöstlich der Hauptstadt hätten die Polizisten - nach längerer Diskussion mit dem Sicherheitspersonal des Klubs - den Profi sprechen und auch die Personalien des mutmaßlichen Verkehrssünders aufnehmen können. Seine Flucht begründete der Profi mit "Angst vor einer Entführung", da die verfolgenden Beamten in einem Zivilfahrzeug der Nationalpolizei unterwegs waren. (lsc)

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Mkhitaryan soll ein Borusse bleiben

Henrikh Mkhitaryan gehört zu den Leistungsträgern des BVB.
Henrikh Mkhitaryan gehört zu den Leistungsträgern des BVB.(Foto: imago/ActionPictures)

Henrikh Mkhitaryan wird auch weiterhin im schwarz-gelben Trikot auf dem Platz stehen. Borussia Dortmund hat Wechsel-Spekulationen um den Mittelfeldspieler eine Absage erteilt. Es sei der klare Plan, den noch bis 2017 laufenden Vertrag mit dem Armenier zu verlängern, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc der "Bild"-Zeitung. Zuletzt hatte Mkhitaryans Berater mit Aussagen über einen möglichen Wechsel des 26-Jährigen zu Juventus Turin für Wirbel gesorgt. Der Armenier gehört in dieser Saison unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel zu den Dortmunder Leistungsträgern. Er war 2013 von Schachtjor Donezk zur Borussia gewechselt. (lsc)

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Klopp buhlt um Klubikone Steven Gerrard

Schon einmal begegneten sich Jürgen Klopp und Steven Gerrard.
Schon einmal begegneten sich Jürgen Klopp und Steven Gerrard.(Foto: imago/HochZwei/International)

Liverpool-Übungsleiter Jürgen Klopp will Vereinsikone Steven Gerrard in seinen Trainerstab holen. "Ich habe mit Klopp gesprochen. Ich habe noch kein klares Angebot, aber der Klub hat mich wissen lassen, dass sie mich gerne wieder dort sehen würden", sagte Gerrard dem "Daily Telegraph". Der 35-Jährige hatte die Reds im Sommer nach 17 Jahren und 710 Spielen verlassen, er steht nun bei Los Angeles Galaxy in den USA unter Vertrag.

"Ich bin noch nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube, es wird mein letztes Jahr als Spieler sein", sagte der frühere Kapitän der englischen Nationalmannschaft. Er werde voraussichtlich im Dezember verfügbar sein und bis dahin einen Großteil seiner Trainer-Ausbildung absolviert haben. Gerrard bereut, damit nicht weit früher begonnen zu haben: "All die Zeit, die ich als Spieler in Hotels verschwendet habe, um 'The Office' oder die 'Sopranos' zu gucken. Da hätte ich besser meine Trainerscheine gemacht." (lsc)

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Bisher fühlt sich Ilkay Gündogan (l.) beim BVB sichtlich wohl.
Bisher fühlt sich Ilkay Gündogan (l.) beim BVB sichtlich wohl.(Foto: imago/Team 2)
Juve gibt Gündogan nicht auf

Juventus Turin will offenbar ein neues Angebot für Borussia Dortmunds Ilkay Gündogan abgeben. Die Italiener werden in der kommenden Woche mehr als 30 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler bieten, berichtet "Gazzetta dello Sport". Das Interesse des Champions-League-Finalisten an dem 25-Jährigen ist bereits seit längerem bekannt, nun intensiviert der Klub von Weltmeister Sami Khedira offenbar seine Bemühungen.

Christoph Kramer von Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbachs Kapitän Granit Xhaka stehen unterdessen im Fokus des SSC Neapel. Der Serie-A-Klub bemühe sich intensiv um eine Verpflichtung eines der beiden Mittelfeldspieler aus der Bundesliga, schreibt "Gazzetta dello Sport". (lsc)

Quelle: n-tv.de

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