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Ungeschlagen auch ohne seine Stars: Mit dem 1:1 im Pokal-Halbfinalrückspiel beim FC Valencia blieb der FC Barcelona im 29. Spiel in Folge ungeschlagen.
Ungeschlagen auch ohne seine Stars: Mit dem 1:1 im Pokal-Halbfinalrückspiel beim FC Valencia blieb der FC Barcelona im 29. Spiel in Folge ungeschlagen.(Foto: dpa)

++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++: Barҫa mit Klubrekord ins Pokalfinale

Für Kevin Großkreutz ist das Pokal-Viertelfinale eine besondere Partie: Mit seinem neuen Verein verliert er gegen den alten. Auch Bayer Leverkusens misslingt der Sieg. Indes hegt Kevin Kuranyi neue Karrierepläne.

Auch ohne seine Superstars hat der FC Barcelona einen Vereinsrekord aufgestellt. Der spanische Fußball-Meister kam im Halbfinal-Rückspiel des Pokals zu einem 1:1 (0:1) beim FC Valencia und blieb damit im 29. Spiel in Serie ungeschlagen. Am Sonntag hatten die Katalanen den alten Rekord aus dem Jahr 2011 mit dem damaligen Trainer Pep Guardiola bereits eingestellt. Der Einzug ins Finale stand nach dem 7:0 im Hinspiel quasi vorher schon fest. So kamen die Stars Lionel Messi, Neymar, Luis Suárez und Andres Iniesta erst gar nicht zum Einsatz. Im Tor stand wie im Pokal und in der Champions League üblich der frühere Gladbacher Marc-André ter Stegen.

Valencia, das ohne seinen gesperrten Weltmeister Shkodran Mustafi auskommen musste, war durch Alvaro Negredo in Führung gegangen (39.). Wilfried Kaptoum gelang für Barca der Ausgleich (84.). Im Endspiel trifft der Titelverteidiger vermutlich auf den FC Sevilla, der das Hinspiel gegen Celta Vigo 4:0 gewonnen hatte. (cwo)

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Nach-Protest: Liverpool friert Ticketpreise ein

Der Protest der Fans des FC Liverpool war erfolgreich. Der englische Premier-League-Club nahm seine umstrittene Eintrittspreiserhöhung zur kommenden Saison wieder zurück. "Es war eine turbulente Woche. Unsere Pläne für die Eintrittskarten waren falsch", schrieben die Club-Eigentümer in einer Mitteilung an die Fußball-Anhänger. "Die Nachricht ist angekommen." Aus Protest gegen die Erhöhung verließen am vergangenen Samstag beim Ligaspiel gegen Sunderland über 10.000 Fans der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp rund 13 Minuten vor dem Ende die Anfield Road. Weitere Maßnahmen sollten in den nächsten Partien folgen. Doch die Fenway Sports Group, Besitzer der Reds, ruderte am Mittwoch wieder zurück.

Demnach wird das teuerste Ticket nicht wie angekündigt 77 Pfund (rund 100 Euro) kosten, sondern bleibt bei weiterhin 59 Pfund. Dazu wird es keine Top-Zuschläge bei namenhaften Gegnern geben.

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Wildert Klopps Liverpool in der Bundesliga?

Jürgen Klopp muss Liverpools Abwehr in der kommenden Saison definitiv verstärken, und könnte das mit einigen Bundesliga-Profis tun.
Jürgen Klopp muss Liverpools Abwehr in der kommenden Saison definitiv verstärken, und könnte das mit einigen Bundesliga-Profis tun.(Foto: imago/Colorsport)

Mit Schalkes Innenverteidiger Joel Matip soll Jürgen Klopps FC Liverpool angeblich schon einig sein, im Sommer wird der ablösefreie Wechsel des Abwehrspielers vom FC Schalke auf die Insel erwartet. Der Schalker ist aber nicht der einzige Bundesliga-Profi, auf den Klopp ein Auge geworfen haben soll. Auch der Kölner Linksverteidiger Jonas Hector, nach der WM zum Nationalspieler aufgestiegen, gilt als Kandidat für die Liverpooler. Nachdem die "Bild"-Zeitung bereits über ein angebliches Interesse berichtet hatte, meldet nun die "Sun", dass Liverpool den Kölner im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg beobachtet haben soll.

Laut "Bild" müssten die Engländer für Hectore eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro bezahlen. Eine machbare Summe angesichts der in der neuen Saison nochmal ein stark steigenden Einnahmen an TV-Geldern in der Premier League. Allerdings soll Hector erklärt haben, noch in Köln bleiben zu wollen. Neben dem Kölner und Matip wird auch Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic immer wieder mit einem Wechsel zu seinem Ex-Coach in Verbindung gebracht. (cwo)

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DFB verhängt Geldstrafen über 62.000 Euro

Für Markus Kauczinski und seinen Karlsruher SC wird es teuer.
Für Markus Kauczinski und seinen Karlsruher SC wird es teuer.(Foto: imago/Jan Huebner)

Der Deutsche Fußball-Bund DFB bitte zwei Zweitligisten wegen Fehlverhaltens ihrer Anhänger zur Kasse. Wegen drei Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger muss Eintracht Braunschweig eine Geldstrafe in Höhe von 28.000 Euro zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Mittwoch. Von dieser Strafe kann der Verein 10.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies ist dem Verband bis zum 31. Juli nachzuweisen.

Der Karlsruher SC wurde wegen vier Fällen von Unsportlichkeit seiner Fans mit einer Geldstrafe von 34.000 Euro belegt. Von diesen können 12.000 Euro umgewandelt werden. (cwo)

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Bayer verliert Pokalfight und Hernandez

Bayer Leverkusen muss auf seinen Stürmerstar Javier Chicharito Hernández im Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Darmstadt 98 verzichten. Der Mexikaner zog sich im Viertelfinale des DFB-Pokals am Dienstag gegen Werder Bremen (1:3) einen kleinen Faserriss im linken Gesäßmuskel zu, teilte der Fußball-Werksclub am Mittwoch mit. Chicharito, der bislang 22 Tore in 26 Pflichtspielen erzielte, war in der 57. Minute ausgewechselt worden. (cwo)

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Höwedes verlängert "mit pochendem Herzen"

Wenn er seinen Vertrag erfüllt, ist Benedikt Höwedes im Sommer 2020 19 Jahre beim FC Schalke 04.
Wenn er seinen Vertrag erfüllt, ist Benedikt Höwedes im Sommer 2020 19 Jahre beim FC Schalke 04.(Foto: dpa)

Einmal Königsblauer, immer Königsblauer? Benedikt Höwedes bleibt dem FC Schalke 04 bis zum Sommer 2020 erhalten. Der Abwehrspieler verlängerte seinen Vertrag mit dem Verein, für den er seit 2001 aufläuft. Es scheint die große Liebe zu sein: "Ich habe den Vertrag mit pochendem Herzen unterschrieben", sagte Höwedes. "Schalke 04 ist ein toller Verein mit  großartigen Fans, dem ich sehr dankbar bin."

Etwas nüchterner klingt da Sportvorstand Horst Heldt: "Wir freuen uns sehr, dass Benedikt sich zu diesem Schritt  entschlossen hat, denn es ist ein klares Bekenntnis eines Führungsspielers zum FC Schalke 04." (jog)

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Kuranyi denkt nicht ans Karriereende

Richtig glänzen konnte Kevin Kuranyi (l.) beim TSG 1899 Hoffenheim bisher nicht.
Richtig glänzen konnte Kevin Kuranyi (l.) beim TSG 1899 Hoffenheim bisher nicht.(Foto: imago/Jan Huebner)

Trotz seines missglückten Bundesliga-Comebacks will Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi seine Karriere nach dem Ende der laufenden Saison fortsetzen. "Ich fühle mich fit. Ich denke, ich kann und will noch ein paar Jahre weitermachen", sagte der 33 Jahre alte Angreifer von 1899 Hoffenheim der "Sport"-Bild: "Ich kann mir vorstellen, im Sommer in ein anderes Land zu wechseln." Kuranyi ist seit seiner Rückkehr von Dynamo Moskau zum TSG im vergangenen Sommer weder ein Tor noch eine Tor-Vorbereitung im Trikot des Tabellenvorletzten gelungen. Zuletzt stand der Deutsch-Brasilianer, dessen Vertrag im Kraichgau am Ende der Spielzeit ausläuft, nur noch selten im Kader. (lsc)

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Leverkusens Kießling schiebt Frust

Stefan Kießling ist sauer über das Pokal-Aus seiner Mannschaft aus Leverkusen.
Stefan Kießling ist sauer über das Pokal-Aus seiner Mannschaft aus Leverkusen.(Foto: imago/Horstmüller)

Stefan Kießling, Urgestein bei Bayer-Leverkusen, hat mit großem Frust auf das erneute Pokal-Aus seines Klubs reagiert. "Wenn Du so auftrittst, hast Du es nicht verdient. Und wenn Du 1:0 führst, darfst Du es nicht so beschissen aus der Hand geben", sagte der 32-Jährige nach der 1:3-Viertelfinal-Niederlage gegen Werder Bremen. Bayer hatte das Pokalfinale in Berlin vorher offensiv als Ziel ausgegeben, "aber ich hatte das Gefühl, dass jeder einen Rucksack von 50 Kilo auf dem Rücken hat", sagte Kießling, der seit 2006 bei Bayer spielt: "Vielleicht haben wir uns zu viel vorgenommen." Eine derart schlechte Leistung könne "zwar passieren", sagte der 32-Jährige: "Aber es passiert immer in solchen Spielen. Und in Phasen, wo Du denkst, es kann nicht passieren, weil wir gefestigt wirken. Deshalb kann ich das nicht nachvollziehen." Bayer scheiterte gegen Werder bereits zum dritten Mal in Folge in einem Viertelfinale. (lsc)

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Großkreutz bedauert VfB-Pleite

Kevin Großkreutz traf auf seinen alten Verein. Die Freude war auf beiden Seiten groß.
Kevin Großkreutz traf auf seinen alten Verein. Die Freude war auf beiden Seiten groß.(Foto: imago/DeFodi)

Das Pokal-Viertelfinale zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund war vor allem für einen Spieler etwas ganz Besonderes: Kevin Großkreutz. Der Neu-Stuttgarter und Ex-Borusse freute sich über das Wiedersehen mit den alten Kollegen, das 1:3 (1:2)-Ergebnis sorgte jedoch für miese Stimmung. "Die Enttäuschung ist schon sehr groß. Das ist bitter. Wir haben durch eigene Dummheit in der ersten Halbzeit verloren. Jetzt geht es aber weiter", sagte der 27-Jährige. Immerhin sei es "sehr schön" gewesen, "alle wiederzutreffen. Ich wurde herzlich empfangen", fügte Großkreutz an. 236 Pflichtspiele hatte er für den BVB absolviert.

Nach einem unglücklichen Türkei-Abenteuer bei Galatasaray Istanbul war der Weltmeister im Winter nach Stuttgart gewechselt. Nach zuletzt fünf Pflichtspielsiegen in Serie war es für den unter Trainer Jürgen Kramny aufstrebenden VfB der erste Dämpfer des Jahres. Der Übungsleiter wollte sich allerdings gar nicht lange mit dem Rückschlag aufhalten. "Wir waren nahe dran. Gegen Dortmund zu verlieren, ist nicht unnormal. In der Bundesliga werden wir wieder aufstehen", sagte er vor dem anstehenden Spiel gegen Hertha BSC. (lsc)

Einen ausführlichen Spielbericht zur Begegnung lesen Sie hier.

Quelle: n-tv.de

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