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Lionel Messi machte den Auftakt mit seinem Führungstreffer in der 28. Minute.
Lionel Messi machte den Auftakt mit seinem Führungstreffer in der 28. Minute.

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Barcelona seit 30 Spielen ungeschlagen

Köln-Stürmer Anthony Modeste muss sich Kritik aus dem eigenen Lager gefallen lassen. Jogi Löw glaubt an eine baldige Rückkehr von Holger Badstuber, Oliver Kahn macht der Wechsel von Pep Guardiola nach England durchaus Sinn und Barcelona stellt einen neuen Rekord auf.

Der FC Barcelona ist nun 30 Spiele ungeschlagen und hat seinen Vereinsrekord weiter ausgebaut. Gegen Celta Vigo gab es im Sonntagabend in der Primera División einen 6:1-Erfolg, Barca bleibt Tabellenführer mit einem Drei-Punkte-Vorsrpung vor Atlético Madrid und liegt weiter vier Zähler vor Rekordmeister Real Madrid. Nach dem Führungstreffer durch Superstar Lionel Messi (28.) durch einen direkt verwandelten Freistoß und dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch den Schweden John Guidetti per Strafstoß, gelang Luiz Suárez (59./75./82.) ein lupenreiner Hattrick. Der Urugauyer profitierte bei seinem dritten Tor aber von Messis ungewöhnlichem Trick am Elfmeterpunkt. Statt selbst zu schießen, tippte der Argentinier den Ball an, Suárez verwandelte. Der frühere Schalker Ivan Rakitic (85.) und der Brasilianer Neymar (90.+1) sorgten für den Endstand.

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Darmstadt weist Spionage-Vorwurf zurück

Der SV Darmstadt 98 hat jeglichen Spionage-Verdacht nach einem Vorfall beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen von sich gewiesen. In der Halbzeitpause der Bundesliga-Partie am Samstag gegen die Werkself (1:2) hatte eine Person an der Tür der Gästekabine gelauscht. Diese befindet sich direkt neben dem Medienraum und ist damit für zahlreiche akkreditierte Personen zugängig. Die Darmstädter stellten am Sonntag klar, dass es sich um einen ehrenamtlichen Helfer aus dem organisatorischen Bereich handelte, der nicht zu den Betreuern des Profi-Teams gehöre oder anders mit ihm in Kontakt stehe. "Uns ist wichtig zu betonen, dass die Person selbstverständlich keine Informationen beschaffen sollte oder beschafft hat", hieß es in einer Mitteilung des Aufsteigers. (cwo)

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Stuttgarts Ginczek reißt das Kreuzband

Für Stuttgarts Daniel Ginczek beginnt die Saison nach seinem Bandscheibenvorfall nicht neu. Sie ist wegen eines Kreuzbandrisses beendet.
Für Stuttgarts Daniel Ginczek beginnt die Saison nach seinem Bandscheibenvorfall nicht neu. Sie ist wegen eines Kreuzbandrisses beendet.(Foto: dpa)

Stürmer Daniel Ginczek bleibt beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart das Verletzungspech treu. Der 24-Jährige erlitt im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie, damit ist die Saison für den Angreifer vorzeitig beendet. Ginczek, der nach einem Bandscheibenvorfall gerade erst wieder ins Training bei den Schwaben eingestiegen war, muss erneut operiert werden. "Die Nachricht ist ein herber Rückschlag für uns alle, aber natürlich vor allem für ihn selbst", sagte Sportvorstand Robin Dutt: "Daniel hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein Kämpfer ist." Trainer Jürgen Kramny ergänzte: "Es ist unglaubliches Pech für Daniel und unfassbar für uns alle." Für den ehemaligen U21-Nationalspieler ist es bereits der zweite Kreuzbandriss seiner Karriere. Schon 2014 fiel es deshalb sieben Monate aus. Hinzu kamen zwei Innenbandrisse und ein Zehenbruch. (cwo)

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BVB untersucht Vorfall mit Stadionbanner

Borussia Dortmund untersucht einen Vorfall, der sich in der Halbzeitpause des Spiels gegen Hannover 96 (1:0) ereignet hat. Im Stadion wurde ein Banner hochgehalten, auf dem "The Old Firm 26" stand. 26 soll dabei für die Buchstaben BF stehen, eine Abkürzung für Borussenfront, die der rechten Szene in Dortmund zugerechnet wird. "Wir werten das Videomaterial derzeit aus und behalten uns rechtliche Schritte vor", twitterten die Dortmunder am Sonntag: "Der BVB steht weiterhin entschlossen gegen rechte Gruppierungen im Stadion." (cwo)

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Bremens Schröder will Freigabe für Mainz

Der BVB duldet keine rechtsextreme Propaganda in seinem Stadion.
Der BVB duldet keine rechtsextreme Propaganda in seinem Stadion.(Foto: imago/nph)

Sportdirektor Rouven Schröder hat bei Werder Bremen um Freigabe gebeten, um Nachfolger von Christian Heidel als Manager beim FSV Mainz 05 werden zu können. "Rouven hat mich informiert, dass er Kandidat Nummer eins bei den Mainzern ist. Und er möchte das gerne machen", bestätigte Bremens Sportchef Thomas Eichin der "Kreiszeitung Syke": "Natürlich werden wir uns jetzt mit dem Thema beschäftigen." Sollte Heidel in den kommenden Tage wie erwartet seinen Abgang zu Schalke 04 verkünden, dürfte Werder Schröder keine Steine in den Weg legen. Schröder hat in Bremen noch einen Vertrag bis 2017. (cwo)

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Völler drohte Darmstadt-"Spion" mit Arschtritt

Leverkusens Rudi Völler ist auch Chef der Bayer-Spionageabwehr.
Leverkusens Rudi Völler ist auch Chef der Bayer-Spionageabwehr.(Foto: dpa)

Es ist schon verführerisch. Die (dünne) Tür zur Gästekabine im Darmstädter Stadion befindet sich genau neben dem Pressekonferenzraum, was am Samstag ein bislang noch unbekannter Spion in der Halbzeitpause gnadenlos versucht hat, auszunutzen - zumindest so lange, bis Rudi Völler davon Wind bekam. "Sie brauchen nicht ihr Ohr an die Tür zu legen, ich nehme sie mit in die Kabine", berichtete der Sportchef des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen im Doppelpass bei Sport1. Als allerdings der Spion auf die ironisch gemeinte Völler-Bemerkung nicht reagierte und weiter horchte, wurde der ehemalige DFB-Teamchef deutlicher. "Gegen Schlitzohrigkeit habe ich nichts, aber so was habe ich noch nie gesehen. Verschwinden Sie sofort, und sollte ich Sie hier noch einmal sehen, trete ich Ihnen in den Arsch", soll Völler laut "Bild am Sonntag" gesagt haben. Nach Angaben des Weltmeisters von 1990 war der Lauscher jemand aus dem Betreuerstab von Darmstadt 98. Die Lilien gaben allerdings am Sonntag zu Protokoll, auch nicht zu wissen, wer da zu nah an der Bayer-Tür gestanden hatte. (cwo)

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Kahn hat Verständnis für Guardiola

Sieht in der Premier League den größeren Reiz für Guardiola: Oliver Kahn.
Sieht in der Premier League den größeren Reiz für Guardiola: Oliver Kahn.(Foto: imago/MIS)

Torwart-Ikone Oliver Kahn kann den bevorstehenden Wechsel von Star-Trainer Pep Guardiola vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München zu Manchester City durchaus nachvollziehen. "In der englischen Liga spielt in Zukunft die Musik. Dort werden sich die besten Spieler versammeln", sagte Kahn der "Bild am Sonntag".

Zudem sieht der 46-Jährige für Guardiola in der Premier League einen größeren Reiz. "Die Konkurrenz um den Meistertitel ist viel härter, was für Guardiola eine größere Herausforderung darstellt, als jedes Jahr in der Bundesliga ohne größere Schwierigkeiten Meister zu werden. Er wird in München vor allem daran gemessen, ob er die Champions League gewinnt, was jedoch kaum planbar ist", sagte Kahn.

Guardiola wird die Münchner im Sommer nach drei Jahren verlassen. Nachfolger des Spaniers wird der Italiener Carlo Ancelotti. (jja)

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Löw äußert sich zu Badstuber-Verletzung

Jogi Löw sah Badstuber auf einem guten Weg.
Jogi Löw sah Badstuber auf einem guten Weg.(Foto: imago/Schüler)

Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber von Rekordmeister Bayern München bleibt der Pechvogel der Bundesliga. Der 26-Jährige wurde nach seiner im Training erlittenen Fraktur am Sprunggelenk bereits operiert und fällt bekanntlich drei Monate aus. Bundestrainer Jogi Löw glaubt dennoch an ein baldiges Comeback des Innenverteidigers.

"Es ist schon unglaublich, dass es immer wieder Holger mit schweren Verletzungen trifft", sagte Bundestrainer Joachim Löw über die abermalige schwere Verletzung des Abwehrspielers: "Das ist sehr bitter, er war zuletzt wieder auf einem guten Weg. Wir alle von der Nationalmannschaft wünschen ihm gute Besserung und eine baldige Rückkehr auf den Platz. Ich bin sicher: Mit seiner Moral und top Einstellung wird er das schaffen." (jja)

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Trapp mit Paris weiter ungeschlagen

Kevin Trapp hat sich in Paris einen Stammplatz zwischen den Pfosten erkämpft.
Kevin Trapp hat sich in Paris einen Stammplatz zwischen den Pfosten erkämpft.(Foto: imago/PanoramiC)

Nach dem 35. Spiel in Serie ohne Niederlage in der französischen Meisterschaft haderten die Profis von Paris St. Germain mit ihrer Chancenverwertung. "Uns hat ein Tor gefehlt", betonte PSG's deutscher Torwart Kevin Trapp nach dem 0:0 vor heimischer Kulisse gegen OSC Lille. Durch das Remis am Samstag ging eine Serie von neun PSG-Siegen in der Ligue 1 und 16 Erfolgen wettbewerbsübergreifend nacheinander zu Ende. "Selbst wenn wir es gewohnt sind, gegen defensiv eingestellte Mannschaften zu spielen, war es diesmal schwer", meinte Trapp.

Mit mehr als 20 Punkten Vorsprung führen die Hauptstädter die Tabelle nach 26 Spielen weiter klar an. Trainer Laurent Blanc, der kürzlich seinen Vertrag beim Meister und Pokalsieger vorzeitig bis 2018 verlängerte, konnte das Remis daher verschmerzen. Zumal in dieser Woche das Hinspiel der ersten K.o.-Runde in der Champions League gegen den wieder erstarkten englischen Meister FC Chelsea ansteht. "Paradoxerweise bin ich sehr zufrieden", sagte Blanc, "insbesondere mit der Einstellung". Und: "Wir haben keinen Verletzten." Gleichwohl räumte der 50-Jährige ein, dass es ein komisches Gefühl sei, nicht im Prinzenparkstadion zu gewinnen. Wegen des bevorstehenden Spiels in der Königsklasse verzichtete Blanc unter anderem auf Superstar Zlatan Ibrahimovic. (jja)

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Schmadtke nimmt sich Modeste zur Brust

Strittige Szene: Anthony Modeste sinkt nach einem Disput mit Marc Stendera zu Boden.
Strittige Szene: Anthony Modeste sinkt nach einem Disput mit Marc Stendera zu Boden.(Foto: imago/Eibner)

Torjäger Anthony Modeste vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln muss sich nach seiner Schauspieleinlage im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (3:1) auf deutliche Worte von Manager Jörg Schmadtke gefasst machen. "Da kriegt er noch eine Ansage, weil ich habe da echt keinen Bock drauf. Ich mag das bei anderen nicht und bei meiner Mannschaft schon mal gar nicht", sagte Schmadtke bei Sky.

Modeste hatte sich nach einer Rangelei theatralisch fallen lassen. Schmadtke: "Man muss nicht umkippen und den sterbenden Schwan markieren. Das macht die Sache für die Schiedsrichter unnötig schwierig. Ich werde mit ihm sprechen und sagen, dass ich solche Dinge nicht sehen möchte." (jja)

Quelle: n-tv.de

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