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+++Fußball, Transfers, Gerüchte+++: Bayern-Jungstar verursacht Shitstorm

Im Finale um Englands Ligapokal trifft Jürgen Klopp mit Liverpool auf Manchester City. Die schlechte Nachricht für die Citizens ist: Kevin De Bruyne verletzt sich. Real soll mehrmals versucht haben, Barças Lionel Messi zu verpflichten. Schalkes Trainer steht in der Kritik.

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Ein Alter kommt, ein Junger geht in Bremen

Viktor Skripnik darf mit Gerhard Tremmel bald ein neues Gesicht im Training begrüßen.
Viktor Skripnik darf mit Gerhard Tremmel bald ein neues Gesicht im Training begrüßen.(Foto: imago/nph)

Werder Bremen hat Torhüter Gerhard Tremmel für die Rückrunde ausgeliehen. Der 37 Jahre alte Schlussmann stand bislang im Aufgebot des Premier-League-Clubs Swansea City und kommt nun als vorübergehende Nummer zwei hinter Stammtorhüter Felix Wiedwald an die Weser. "Nach der Verletzung von Michael Zetterer und dem langen Ausfall von Raphael Wolf haben wir auf dieser Position Handlungsbedarf gesehen", wurde Sportchef Thomas Eichin zitiert.

Während mit Tremmel ein Routinier kommt, verlässt mit Felix Kroos ein jüngerer Spieler die Bremer. Das bestätigte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler, nachdem er seinen Spind bei Werder geräumt hatte. Der Bruder von Weltmeister Toni Kroos wechselt in der Rückrunde auf Leihbasis zu Zweitligist Union Berlin. Kroos war 2010 von Hansa Rostock nach Bremen gekommen und absolvierte seitdem 65 Bundesligaspiele für die Hanseaten. Sein Vertrag bei Werder läuft noch bis 2017. (cwo)

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Schalkes Breitenreiter wehrt sich

"Das sind unbewiesene Behauptungen": André Breitenreiter.
"Das sind unbewiesene Behauptungen": André Breitenreiter.(Foto: imago/Team 2)

André Breitenreiter setzt sich gegen öffentliche Kritik an seiner Arbeitsweise und Berichte über angebliche interne Unstimmigkeiten beim FC Schalke 04 zur Wehr. "Das sind unbewiesene Behauptungen einzelner Personen. Ich werde meine Linie zu 100 Prozent beibehalten. Ich muss als Trainer auch mal harte Entscheidungen treffen, die sicher nicht immer angenehm sind." Medienberichten über angebliche Differenzen zwischen ihm, Teilen der Mannschaft und Klubangestellten bezeichntete Breitenreiter vor dem Bundesligaspiel am Samstag bei Darmstadt 98 als rufschädigend. Er werde seine Linie weiterverfolgen und habe positives Feedback von Spielern und Angestellten erhalten. Jetzt müsse man sich auf das konzentrieren, was wichtig ist. Das ist, möglichst drei Punkte in Darmstadt zu holen." (sgi)

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Real war dreimal an  Barças Messi dran

Den hätten sie in Madrid gerne: Lionel Messi.
Den hätten sie in Madrid gerne: Lionel Messi.(Foto: AP)

Hört, hört: Real Madrid hat in den vergangenen fünf Jahren offenbar drei Mal versucht, dem Erzrivalen FC Barcelona dessen Superstar Lionel Messi abzuwerben. Das berichtet der spanische Radiosender Cadena Cope. Demnach seien Vertreter der Königlichen in den Jahren 2011, 2013 und 2015 an den fünfmaligen Weltfußballer herangetreten - jeweils erfolglos, wie wir alle wissen. Der erste Versuch sei 2011 zu einem Zeitpunkt erfolgt, als Reals Superstar Cristiano Ronaldo mit dem englischen Klub Manchester City in Verbindung gebracht wurde. Im Sommer 2013 habe Madrids Präsident Florentino Pérez einen weiteren Vorstoß veranlasst, nachdem Neymar sich gegen Real - und für Barça - entschieden hatte. Zuletzt habe es der spanische Rekordmeister im vergangenen Sommer als Reaktion auf Barcelonas Triple versucht. Transfers zwischen den Rivalen sind selten, aber nicht ausgeschlossen. Der frühere deutsche Nationalspieler Bernd Schuster schloss sich 1988 nach acht Jahren Barcelona für zwei Jahre den Königlichen an. Barças aktueller Coach Luis Enrique wechselte 1996 aus der spanischen Hauptstadt nach Katalonien. Vier Jahre darauf lotste Pérez den Portugiesen Luís Figo aus Barcelona zu Real und löste dort damit ein mittelschweres Erdbeben aus. (sgi)

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ManCity sorgt sich um De Bruyne

Verletzt: Kevin De Bruyne.
Verletzt: Kevin De Bruyne.(Foto: imago/BPI)

Kevin De Bruyne von Manchester City droht nach seiner Knieverletzung womöglich ein längerer Ausfall. "Der Arzt glaubt, dass es ein Problem mit dem Innenband ist. Wir müssen abwarten, wie schlimm es ist", sagte Trainer Manuel Pellegrini nach dem Einzug der Citizens in das Finale des Ligapokals: "Ich bin optimistisch, dass er nicht für den Rest der Saison ausfällt. Die Kreuzbänder sind nicht betroffen." Der ehemalige Wolfsburger De Bruyne war nach einem Zweikampf mit Ramiro Funes Mori gegen Ende der Partie gegen den FC Everton 3:1 (1:1) vom Platz getragen worden und verließ das Stadion mit einer dicken Bandage um das rechte Knie. "Laut Kevin ist es etwas weniger schlimm, als es zunächst aussah", sagte Patrick De Koster, Berater von Deutschlands Fußballer des Jahres, im belgischen Radio. Manchester trifft im Finale des Ligapokals auf Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool. Das Finale steigt am 28. Februar im Londoner Wembley-Stadion. (sgi)

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Juventus schlägt Inter und hofft aufs Finale

Doppelt hält besser: Alvaro Morata.
Doppelt hält besser: Alvaro Morata.(Foto: AP)

Juventus Turin hat im Kampf um den Einzug ins italienische Pokalfinale im Halbfinal-Hinspiel gegen Inter Mailand einen großen Schritt gemacht. Der Tabellenzweite der Serie A bezwang die Gäste mit 3:0 (1:0) und hat nach Treffern von Alvaro Morata (36., Elfmeter/63. Minute) und Paulo Dybala (84.) beste Aussichten aufs Endspiel. Inters Jeison Murillo hatte 20 Minuten vor dem Ende der Partie die Gelb-Rote Karte gesehen. Das Halbfinal-Rückspiel steigt am 2. März in Mailand. Zuvor hatte der AC Mailand sein Hinspiel in diesem Halbfinale der Coppa Italia beim Drittligisten US Alessandria mit 1:0 gewonnen. Das Finale findet am 21. Mai in Rom im Stadio Olimpico statt. Juventus und Milan standen sich 1990 letztmals im Pokalendspiel gegenüber. (sgi)

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ManCity fordert Klopp und den FC Liverpool

Manchester City ist dem FC Liverpool in das Endspiel um den Ligapokal gefolgt. Der Tabellenzweite der englischen Premier League gewann das Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Everton nach frühem Rückstand mit 3:1 (1:1) und verhinderte ein Liverpooler Stadtderby im Finale am 28. Februar in Wembley. Das Hinspiel hatte Everton mit 2:1 gewonnen. Everton war durch Ross Barkley (18.) in Führung gegangen, ehe Fernandinho (24.), der Ex-Wolfsburger De Bruyne (70.) und Sergio Agüero (77.) die Partie drehten. Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp hatte sich im Halbfinale gegen Stoke City im Elfmeterschießen durchgesetzt. (sgi)

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PSG erreicht Ligapokal-Endspiel ohne Trapp

Paris St. Germain hat zum dritten Mal in Folge das Endspiel um den französischen Ligapokal erreicht. Der Titelverteidiger gewann ohne den geschonten Torhüter Kevin Trapp 2:0 (0:0) gegen den FC Toulouse, Zlatan Ibrahimovic wurde erst in 74. Minute eingewechselt. Für die Tore sorgten Ezequiel Lavezzi (65.) und Angel Di Maria (72.). In der 89. Minute parierte Trapps Vertreter Nicolas Douchez einen Foulelfmeter. Gegner im Finale am 23. April ist der OSC Lille, der mit 5:1 gegen Girondins Bordeaux gewonnen hatte. (sgi)

Quelle: n-tv.de

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