
Der Berater von Fußball-Nationalspieler Lewis Holtby, Marcus Noack, hat dementiert, sein Mandant stünde in Kontakt mit dem FC Bayern München. "Die Meldung hat mich überrascht. Da ist nichts dran. Es ist ein Gerücht", sagte Noack der Münchener Zeitung "tz".
Statt eines Wechsels deutete Noack eine mögliche Einigung über einen Verbleib beim FC Schalke 04 an. Er sagte der "tz": "Der Verein (gemeint ist der FC Schalke) wird morgen wohl eine Stellungnahme abgeben." Laut "tz" könnte dabei die Vertragsverlängerung bekanntgegeben werden. Noack hielt sich auf Nachfrage aber bedeckt.
Gemäß einer Absprache mit Manager Horst Heldt will sich der Schalker Profi bis Jahresende entscheiden, ob er seinen im Sommer 2013 auslaufenden Vertrag beim Revierklub verlängert oder den Verein wechselt. Seit Monaten kokettiert Holtby mit einem Transfer - allerdings schwebte ihm dabei stets die englische Premier League vor.
Über das Interesse des FC Bayern hatte dagegen die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet. Die WAZ berichtete, die Bayern wollten den ablösefreien Holtby zwar im kommenden Sommer verpflichten, aber zunächst aufgrund der großen Konkurrenzsituation im Münchner Kader gleich wieder an einen anderen Club ausleihen.
Neben dem Bundesliga-Primus sollen den offensiven Mittelfeldspieler vor allem Vereine aus England, der Heimat von Holtbys Vater Chris, auf dem Wunschzettel haben. Im Gespräch seien der FC Liverpool und Tottenham Hotspur.


