Nun halt Rooney statt Messi

Bayern trifft auf Manchester

imageStefan Giannakoulis
19.03.2010 | 14:53 Uhr
Nur nicht gegen den FC Barcelona, hatten die Münchner vor der Auslosung gesagt. Jetzt spielt der FC Bayern im Viertelfinale der Fußball-Champions-League gegen Manchester United. Das ist auch nicht viel leichter. Dann geht es halt gegen Wayne Rooney statt gegen Lionel Messi.
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Hauptsache nicht Barcelona. Da freut sich Arjen Robben. Allerdings: Manchester ist auch nicht leichter. (Foto: AP)

Fußball-Bundesligist Bayern München trifft im Viertelfinale der Champions League auf Manchester United. Das ergab die Auslosung in der Zentrale des Europäischen Fußball-Verbandes Uefa im schweizerischen Nyon – und ist, wie es so schön heißt, ein Hammerlos. Jetzt bekommen es die Münchner halt mit Wayne Rooney statt mit Lionel Messi zu tun.

Die Bayern treten zuerst am Dienstag, 30. März, in München an, das Rückspiel findet eine Woche später am Mittwoch, 7. April, in Manchester statt. Sollte der FC Bayern das Halbfinale erreichen, wird dort am Mittwoch, 21. April, zuerst zu Hause der Sieger der Begegnungen zwischen Olympique Lyon und Girondins Bordeaux der Gegner sein. Das Rückspiel wird am Dienstag, 27. April, ausgetragen.

Nicht die allerbesten Erinnerungen

Bevor es so weit ist, stehen aber erst einmal die Partien gegen Manchester United an. Und da haben die Bayern nicht die allerbesten Erinnerungen. Im Champions-League-Finale 1999 in Barcelona unterlagen sie den Engländern durch zwei Tore in der Nachspielzeit noch mit 1:2. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge freut sich dennoch.

Und sagt: " Dieses Duell hat ja schon Tradition. Seit dem Endspiel 1999 übt Manchester United einen großen Reiz auf uns aus. Die Niederlage war damals ein großer Schock. Manchester ist Favorit. Aktuell stehen sie ein Stück über uns, aber es ist ein großer Reiz für unsere Mannschaft, die kleine Chance zu nützen und das Halbfinale zu erreichen. Mit Manchester kommt ein ähnliches Kaliber wie Barcelona auf uns zu. Aber der englische Fußball liegt uns besser."

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Rooney schaltete Milan im Alleingang aus

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Kaum zu bremsen: Wayne Rooney. (Foto: REUTERS)

Nun ja. Prunkstück des 18-maligen englischen Meisters aus Manchester ist die Offensiv-Abteilung mit dem kaum zu bremsenden Torjäger Wayne Rooney. Der Nationalstürmer hat in dieser Saison bereits 25 Treffer in der Premier League erzielt. Den AC Mailand schaltete der bullige Angreifer im Achtelfinale mit vier Toren fast im Alleingang aus. Ihm zur Seite steht unter anderen der frühere Leverkusener Dimitar Berbatow. Im Mittelfeld zieht der 35 Jahre alte Teamsenior Paul Scholes immer noch die Fäden. Rückhalt der Hintermannschaft ist Torwart-Routinier Edwin van der Sar.

Das Endspiel wird übrigens erstmals an einem Samstag ausgetragen, und zwar am 22. Mai im Bernaubeu-Stadion Madrid. Schade für Real: Die Spanier scheiterten im Achtelfinale an Olympique Lyon. Von daher hat es der FC Bayern zumindest in diesem Jahr schon einmal weiter gebracht als die Madrilenen. Und das ist doch auch schon was.

Viertelfinale, Hinspiele

Dienstag, 30. März
Olympique Lyon- Girondins Bordeaux20.45 Uhr
Bayern München- Manchester United20.45 Uhr
Mittwoch, 31. März
FC Arsenal- FC Barcelona20.45 Uhr
Inter Mailand- ZSKA Moskau20.45 Uhr

Viertelfinale, Rückspiele

Dienstag, 6. April
FC Barcelona- FC Arsenal20.45 Uhr
ZSKA Moskau- Inter Mailand20.45 Uhr
Mittwoch, 7.April
Girondins Bordeaux- Olympique Lyon20.45 Uhr
Manchester United- Bayern München20.45 Uhr

Halbfinale, Hinspiele

Dienstag, 20. April
Mailand/Moskau- Arsenal/Barcelona20.45 Uhr
Mittwoch, 21. April
München/Manchester- Lyon/Bordeaux20.45 Uhr

Halbfinale, Rückspiele

Dienstag, 27. April
Lyon/Bordeaux- München/Manchester20.45 Uhr
Mittwoch, 28. April
Arsenal/Barcelona- Mailand/Moskau20.45 Uhr

Verwendete Quellen: mit dpa und sid