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Weiter hinter Gittern: Breno.
Weiter hinter Gittern: Breno.(Foto: dpa)

Ex-Bayernprofi scheitert vor Gericht: Breno bleibt im Gefängnis

Knapp sieben Monate nach dem Schuldspruch gegen Fußballprofi Breno wegen schwerer Brandstiftung ist das Urteil rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision als unbegründet verworfen. Damit bleibt der ehemalige Spieler des FC Bayern in Haft.

Fußballprofi Breno muss wegen schwerer Brandstiftung weiter hinter Gittern bleiben. Der Bundesgerichtshof hat die vom früheren Abwehrspieler des Bundesligisten FC Bayern München eingelegte Revision gegen seine Verurteilung als "unbegründet" verworfen, teilte das Oberlandesgericht München mit. Damit ist das Urteil gegen den 23-Jährigen rechtskräftig, gegen den wegen schwerer Brandstiftung in der von ihm angemieteten Villa im vergangenen Juli drei Jahre und neun Monate Haft verhängt worden waren.

Mit der Entscheidung des BGH haben sich die Hoffnungen des jungen Brasilianers auf eine baldige Freilassung erst einmal zerschlagen. Die Verteidigung Brenos hatte mit der Revision das vor knapp sieben Monaten ergangene Urteil des Landgerichts München I kippen wollen. Der BGH verwarf die Revision jedoch mit Beschluss vom 23. Januar. Die Nachprüfung des Urteils habe "keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten" ergeben, hieß es.

Im September 2011 war die von Breno angemietete Villa im Münchner Nobel-Vorort Grünwald in Flammen aufgegangen. Dabei entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Rasch geriet der Innenverteidiger, der im Alter von nur 18 Jahren für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro nach München gekommen war, in Deutschland aber nie richtig Fuß fassen konnte, ins Visier der Ermittler.

Im vergangenen Juli wurde Breno vom Landgericht München I schuldig gesprochen und saß seitdem in Untersuchungshaft. Mit der Entscheidung des BGH muss sich Breno nun voraussichtlich auf eine lange Zeit hinter Gittern einrichten. Damit könnten sich auch die Bemühungen seines früheren Vereins FC Sao Paulo zerschlagen haben, der seinem früheren Spieler kurz vor Weihnachten einen Vertrag angeboten hatte.

Quelle: n-tv.de

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