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Begehrt: Mats Hummels, Abwehrchef von Borussia Dortmund.
Begehrt: Mats Hummels, Abwehrchef von Borussia Dortmund.(Foto: imago/DeFodi)

Kontaktaufnahme über Mittelsmann: Chelsea baggert an BVB-Kapitän Hummels

Unter Thomas Tuchel spielt Borussia Dortmund eine unerwartet starke Saison. Unangenehmer Nebeneffekt für den BVB: Die eigenen Stars rücken verstärkt in den Fokus internationaler Topklubs. Für Abwehrchef Mats Hummels gibt es einen neuen Interessenten.

Englands Rekordmeister Manchester United gilt schon lange als heißer Verehrer von BVB-Abwehrchef Mats Hummels. Auch der FC Liverpool hat sich mit der Verpflichtung von Dortmunds Ex-Coach Jürgen Klopp in die Reihe der Interessenten eingereiht. Neu dazugekommen ist nun der FC Chelsea, der seinen Konkurrenten laut "Sport Bild" eines voraus hat: Er soll sogar schon Kontakt zum Umfeld von Hummels aufgenommen haben.

Über einen Mittelsmann habe man sein Interesse beim 27-jährigen Innenverteidiger hinterlegt, der im Abwehrzentrum der Londoner John Terry ersetzen könnte. Dessen Vertrag läuft am Saisonende aus und wird nicht verlängert.

Liebend gern verlängern würde allerdings der BVB den bis 2017 datierten Kontrakt mit seinem Abwehrchef, der unter Thomas Tuchel eine ganz starke Saison spielt. Am liebsten wäre den BVB-Bossen eine Unterschrift noch vor der EM. Doch Hummels ziert sich und ist unentschieden. Kürzlich sagte er: "Ich bin noch in der Phase, wo ich alles machen will. Ich will noch acht Jahre in Dortmund spielen, ich will aber auch noch vier Jahre Auslandserfahrung mitnehmen."

Erste Gespräche mit dem BVB soll es laut "Sport Bild" aber schon gegeben haben. Sollte Hummels nicht verlängern, dürften die Dortmunder ihn wahrscheinlich im Sommer verkaufen. Ein ablösefreier Abgang, wie einst bei Robert Lewandowski, gilt als unwahrscheinlich.

Als Ablöse für Hummels wird über eine Summe von 35 Millionen Euro spekuliert. Die könnte sich bei einem eventuellen Bieterwettstreit zwischen den englischen Großklubs noch deutlich erhöhen - zumal auch der FC Barcelona und Manchester City als mögliche Interessenten gehandelt werden.

Quelle: n-tv.de

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