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Die Nullnummer gegen den FC St. Pauli kostet Daniel Stendel nun seinen Trainerjob bei Hannover 96.
Die Nullnummer gegen den FC St. Pauli kostet Daniel Stendel nun seinen Trainerjob bei Hannover 96.(Foto: dpa)
Montag, 20. März 2017

Hannover setzt auf Schalke-Power: Coach Stendel fliegt, Breitenreiter übernimmt

Der Absturz auf Platz vier der 2. Fußball-Bundesliga kostet Daniel Stendel den Job. Weil sein Klub den unbedingt angestrebten Wiederaufstieg in Gefahr sieht, wird der Trainer entlassen und durch einen prominenten Nachfolger ersetzt.

Fußball-Zweitligist Hannover 96 setzt mitten im Aufstiegsrennen auf einen kompletten Neuanfang und hat zwei Tage nach dem 0:0 beim FC St. Pauli und dem dadurch verbundenen Rutsch auf Tabellenplatz vier Trainer Daniel Stendel entlassen. Nachfolger wird der seit Saisonbeginn auf ein neues Engagement wartende André Breitenreiter, mit dem Sportchef Horst Heldt bereits bei Schalke 04 zusammengearbeitet hatte.

"Hannover 96 hat in dieser Saison ein Ziel: der direkte Wiederaufstieg in die erste Bundesliga. Diesem Ziel müssen wir alle Entscheidungen unterordnen", ließ Heldt ausrichten. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, sahen uns nach den Ergebnissen und den Auftritten der Mannschaft in den letzten Wochen aber zu diesem Schritt gezwungen."

Der Zeitpunkt der Trennung sei für den Klub eine logische Konsequenz des Spielplans. "Der neue Trainer hat in der Länderspielpause nun zwei Wochen Zeit, die Mannschaft auf das Heimspiel gegen Union Berlin vorzubereiten. Daniel Stendel danken wir herzlich für seine geleistete Arbeit", sagte Heldt weiter. Neben Stendel wird auch Ko-Trainer Markus Gellhaus freigestellt.

Stendel war am 4. April 2016 beim damaligen Bundesligisten auf den entlassenen Trainer Thomas Schaaf gefolgt. Nach seinem Start als Interimscoach wurde der Ex-Profi 22 Tage später zum Cheftrainer ernannt. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2018. Vor dieser Zweitliga-Spielzeit galt 96 neben dem VfB Stuttgart als großer Aufstiegs-Favorit. Nach einer ordentlichen Hinrunde mit Platz zwei kamen die Norddeutschen in diesem Jahr schwer in Tritt und gewannen lediglich vier von acht Partien. Erst vor zwei Wochen hatte sich der ambitionierte Zweitligist aus Niedersachsen von Sport-Geschäftsführer Martin Bader und dem Sportlichen Leiter Christian Möckel getrennt - und Horst Heldt als Nachfolger eingesetzt.

Quelle: n-tv.de

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