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Nach seinem Sturz ging es für Klaus Eder nicht weiter.
Nach seinem Sturz ging es für Klaus Eder nicht weiter.(Foto: REUTERS)

Muskelfaserriss gegen Österreich: DFB-Physio Eder wird zum Pechvogel

Eigentlich ist Physiotherapeut Klaus Eder der Mann für die medizinische Erstversorgung auf dem Rasen, wenn es bei den DFB-Kickern zwickt. Gegen Österreich braucht Eder selbst Hilfe. Beim engagierten Sprint aufs Feld reißt eine Muskelfaser. Im Gesäß.

Normalerweise ist Klaus Eder gerne der Mann im Hintergrund, am Freitag wurde er unfreiwillig zum Gesprächsthema. Bei einem schmerzhaften Ausrutscher im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich (3:0) erlitt der Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft einen Muskelfaserriss im Gesäßbereich und musste "ausgewechselt" werden. Er konnte seine Arbeit nicht fortsetzen und blieb zur Pause in der Kabine.

Der 60-Jährige, seit 1988 in Diensten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), war kurz vor dem Seitenwechsel auf dem Weg zur Behandlung von Marcel Schmelzer weggerutscht und auf den Rücken gefallen. Dabei verletzte er sich und konnte den Platz nicht allein verlassen.

Kapitän Philipp Lahm trug an seiner Stelle den Koffer zur Seitenlinie, Mesut Özil und Miroslav Klose stützten Eder auf dem Weg zu Schmelzer. Der Dortmunder Außenverteidiger musste in der Pause mit einer Kieferprellung wie Eder ausgewechselt werden. Der Stuttgarter Stürmer Martin Harnik, der Schmelzer bei einem Kopfballduell den Arm ins Gesicht gerammt hatte, war somit im Endeffekt für zwei Verletzte verantwortlich.

Quelle: n-tv.de

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