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Untröstlich und doch selbst schuld: Daniele De Rossi  nach seinem Platzverweis.
Untröstlich und doch selbst schuld: Daniele De Rossi nach seinem Platzverweis.(Foto: AP)

Nach Faustschlag im Ligaspiel: De Rossi muss zu Hause bleiben

Er ist ein Weltklassespieler, aber manchmal gehen die Emotionen mit Daniele De Rossi durch. So auch am Wochenende, als der Italiener seinen Gegenspieler mit der Faust zu Boden streckt. Rossis Ausraster hat Konsequenzen, beim Länderspiel gegen Frankreich darf er nicht auflaufen.

Wegen seiner Roten Karte im Derby gegen Lazio wird AS Roms Mittelfeldstar Daniele De Rossi nicht für Italien im Länderspiel gegen Frankreich spielen können. Nationaltrainer Cesare Prandelli hatte für die "Squadra Azzurra" einen Ethik-Code eingeführt - demnach verzichtet er freiwillig auf Spieler, die in der Liga wegen einer Tätlichkeit gesperrt sind.

De Rossi hatte im Stadtduell am Wochenende Stefano Mauri kurz vor der Pause bei einem Zweikampf mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der AS Rom verlor mit 2:3. De Rossi entschuldigte sich nach der Partie persönlich bei Mauri. "Das war eine Geste, die ihn ehrt", sagte Mauri.

AS-Rom-Trainer Zdenek Zeman kritisierte De Rossi dagegen für die "hässliche Aktion" im Spiel. Man müsse im Derby die Nerven behalten, meinte der Coach. "Er wollte zu viel, und das hat ihn nervös gemacht", sagte Sportdirektor Franco Baldini über den 29-Jährigen. Bei der WM 2006 war De Rossi bereits mit einer Tätlichkeit im Spiel gegen die USA aufgefallen. Für seinen neuerlichen Ausraster muss De Rossi in der Serie A mit einer Sperre von drei Spielen rechnen.

Quelle: n-tv.de

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