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"Wenn ich da bin, wozu braucht FC Bayern einen Stürmer?"
"Wenn ich da bin, wozu braucht FC Bayern einen Stürmer?"(Foto: imago/ActionPictures)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: "FC Bayern braucht keinen Stürmer"

Thomas Müller könnte den Ausrüster wechseln, Werder treibt wohl schneller als gedacht einen Ersatz für Assani Lukimya auf. Trainer Jorge Sampaoli zahlt viel Geld, damit er Südamerikameister Chile verlassen darf. Und Robert Lewandowski hält sich für ziemlich gut.

Robert Lewandowski hält sich für so gut, dass er seinem Klub empfiehlt, keinen neuen Angreifer zu verpflichten. "Wenn ich da bin, wozu braucht FC Bayern einen Stürmer?" Zuletzt waren Gerüchte über ein Interesse der münchner an Gonzalo Híguain vom SSC Neapel aufgekommen, nachdem Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sich lobend über den Argentinier geäußert hatte. Lewandowski aber sagt: "Ich brauche keine Konkurrenz, um noch härter zu trainieren." Dabei sieht der 27 Jahre alte polnische Nationalspieler durchaus noch Potenzial - bei sich. "Ich bin in keinem Bereich perfekt. Meinen Torschuss kann ich zum Beispiel noch verbessern." Den Gedanken an das Duell um die Torjägerkanone mit dem Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang schiebt er beiseite: "Ich denke im Moment nicht über den Torschützenkönig nach. Wenn ich in den letzten Spielen noch eine Chance habe, dann kann ich vielleicht daran denken." (sgi)

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Chiles Sampaoli kauft sich frei

8d8f5e24a429706746fe94c51f73c209.jpgGut sechs Monate nach dem Triumph bei der Copa América verlässt Trainer Jorge Sampaoli Südamerikameister Chile. Wie die Tageszeitung "La Tercera" berichtete, muss der 55-Jährige dazu einen Teil der in der Ausstiegsklausel festgelegten Summe von 5,8 Millionen Euro an den chilenischen Verband zahlen. Sampaoli hatte das Team im Dezember 2012 übernommen und ist nun nach Informationen der "Sun" ein Kandidat beim FC Chelsea, wo Guus Hiddink auf eigenen Wunsch nur bis zum Saisonende arbeitet. Als Nachfolger beim Südamerika-Meister wird der Chilene Manuel Pellegrini gehandelt, der bei Manchester City am Saisonende wohl von Josep Guardiola abgelöst wird. (sgi)

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Vidal fühlt sich reif für Titelgewinn

4aa2f381abbdf4fcaf898d846208b37c.jpgArturo Vidal vom FC Bayern ist heiß auf einen Titelgewinn in der europäischen Königsklasse. "Ich will meiner Mannschaft helfen, wo ich nur helfen kann, um die Champions League zu gewinnen. Ich glaube, dass ich es dieses Jahr schaffen kann", sagte der chilenische Fußball-Star bei Sport1. Im vergangenen Jahr musste sich der 28-Jährige mit Juventus Turin im Endspiel in Berlin dem FC Barcelona mit 1:3 geschlagen geben. Schon jetzt zu wissen, dass Josep Guardiola die Münchner im Sommer verlässt, bezeichnete Vidal als "ein bisschen seltsam". Guardiolas designierten Nachfolger Carlo Ancelotti sieht der Mittelfeld-Profi auf einer Stufe mit dem Spanier: "Beide Trainer sind erstklassig und die besten der Welt." (sgi)

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Medien: Bremen holt Chelsea-Verteidiger

RTX167AV.jpgWerder Bremen hat offenbar schnell Ersatz für den verkauften Assani Lukimya gefunden - und zwar beim FC Chelsea. Der Senegalese Papy Djilobodji soll kommen, wie die "Bild" berichtet fehlt nur noch der Medizincheck für die Vollzugsmeldung. Djilobodji soll demnach zunächst bis zum Saisonende ausgeliehen werden, dafür zahlt Bremen 400.000 Euro Leihgebühr. Offenbar wird der Verteidiger sogar günstiger, je mehr er spielt. Auch eine Verlängerung der Leihe bis 2017 soll Werder erwägen. Djilobodji hat bei Chelsea einen Vertrag bis 2019, mehrere europäische Klubs sollen an ihm interessiert sein, auch Stuttgart und Gladbach werden genannt. Ein Verkauf kommt für Chelsea aktuell aber nicht in Frage. (jgu)

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US-Ausrüster ist heiß auf Müller

24b3717a0ea22ede43dc77c3390427e1.jpgBayern-Anteilseigner Adidas ist eigentlich die erste Wahl, wenn es um die begehrten Ausrüsterverträge für die Münchner Profis geht. Auch Thomas Müller hat einen persönlichen Vertrag mit dem Unternehmen aus Herzogenaurach – der läuft allerdings 2018 aus. Adidas soll dem Weltmeister zwar schon eine Vertragsverlängerung vorgelegt haben, doch der 26-Jährige Müller soll noch nicht unterschrieben haben. Grund dafür könnte ein aufstrebender Sportartikelhersteller aus den USA sein. Das Unternehmen Under Armour hat Adidas auf dem US-Markt abgelöst und ist die Nummer zwei hinter Marktführer Nike. Das junge Unternehmen will nun auch ein Big Player auf dem europäischen Markt werden – und als Gallionsfigur soll offenbar ein Star des FC Bayern dienen. Wie "Sport Bild" berichtet, will Under Armour Thomas Müller unter Vertrag nehmen. Nach Informationen des Blattes soll die Firma, die zwischen 2008 und 2011 bereits Hannover 96 ausstatteten und ab nächster Saison den FC St. Pauli ausrüstet, auch Deals mit weiteren Bundesligaklubs anstreben. So soll es bereits ein Angebot über 16 Millionen Euro pro Jahr für Schalke 04 gegeben haben. Auch mit Bayer Leverkusen soll Under Armour flirten. (jgu)

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Mancini: Neapel-Coach ist ein "Rassist"

5a70acd16eede3ee95a9f53ebe1cd063.jpgNach dem Viertelfinale des italienischen Fußball-Pokals zwischen Tabellenführer SSC Neapel und Inter Mailand (0:2) ist ein heftiger Streit zwischen beiden Trainern entbrannt. Inter-Coach Roberto Mancini nannte seinen Kollegen Maurizio Sarri einen "Rassisten" und erklärte, während des Spiels von ihm als "Schwuchtel" bezeichnet worden zu sein. "Sarri ist ein Rassist, und solche Leute haben im Fußball keinen Platz", sagte Mancini nach dem Spiel bei RAI TV: "Ich war bei ihm in der Kabine, da hat er sich entschuldigt. Aber ich habe ihm gesagt, dass er in England nie wieder einen Fuß auf einen Platz setzen dürfte." Mancini trainierte von 2009 bis 2013 Manchester City. Sarri zeigte sich von den Anschuldigungen überrascht. "Ich habe schon Schlimmeres auf einem Fußballfeld gehört", erklärte er: "Ich habe keinerlei diskriminierende Worte benutzt und habe nichts gegen Homosexuelle. Das Adrenalin während eines Spiels führt dazu, dass man schlechte Witze macht, aber das sollte nach dem Spiel kein Thema mehr sein. Ich habe mich bei Mancini entschuldigt, von meiner Seite aus ist alles in Ordnung." (jgu)

Quelle: n-tv.de

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