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Mario Gomez wurde in der 66. Minute eingewechselt. 25 Sekunden später hatte er zum 5:0 gegen Hannover 96 getroffen.
Mario Gomez wurde in der 66. Minute eingewechselt. 25 Sekunden später hatte er zum 5:0 gegen Hannover 96 getroffen.(Foto: dpa)

Meister BVB mit drei Punkten: FC Bayern demontiert Hannover

Der FC Bayern meldet sich mit einer Gala zurück. Gegen Hannover 96 kurieren sich die Münchner von ihrer drohenden November-Depression mit fünf bildschönen Toren. Neuer Bayern-Jäger Nr. 1 ist Meister Dortmund, der in Mainz ein Blitz-Traumtor wegsteckt. Schalke und Frankfurt nehmen sich gegenseitig Punkte weg. Trostlos verläuft das 255. Franken-Derby, sieglos Klaus Allofs' Wiedersehen mit Werder.

40-Millionen-Mann Javi Martinez eröffnete das Schützenfest gegen H96 mit seinem Premierentor - per Fallrückzieher.
40-Millionen-Mann Javi Martinez eröffnete das Schützenfest gegen H96 mit seinem Premierentor - per Fallrückzieher.(Foto: dpa)

Der FC Bayern München ist der Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bundesliga ein großes Stück näher gekommen. Der Tabellenführer deklassierte Hannover 96 mit 5:0 und baute seinen Vorsprung vier Spieltage vor Ende der Vorrunde auf neun Punkte vor dem neuen Zweiten Borussia Dortmund aus. Der Titelverteidiger siegte mit 2:1 beim FSV Mainz 05. Schalke 04 und Eintracht Frankfurt trennten sich im Verfolgerduell 1:1 und fielen mit je zehn Zählern Rückstand auf die Spitze auf die Ränge drei und vier zurück.

Beim Wiedersehen mit seinem Ex-Manager Klaus Allofs musste sich Werder Bremen mit einem 1:1 beim VfL Wolfsburg begnügen. Die SpVgg Greuther Fürth wartet nach dem 0:0 im 255. fränkischen Derby gegen den Erzrivalen 1. FC Nürnberg weiter auf den ersten Heimsieg im Oberhaus.

Münchner feiern lauter Traumtore

Vier Tage nach dem glücklichen 1:1 in Valencia kehrte beim FC Bayern die Freude am Toreschießen zurück. Der erste Bundesliga-Treffer von 40 Millionen-Euro-Mann Javi Martinez (3.) leitete den ungefährdeten Erfolg der Münchner gegen Hannover ein. Toni Kroos (25.), Franck Ribéry (38.), Dante (63.) und "Joker" Mario Gomez (67.) mit seinem ersten Saisontor rundeten den Erfolg gegen die Niedersachsen ab, denen nach ihrem Europa League-Spiel gegen Enschede ganze 42 Stunden zur Regeneration geblieben waren.

Die gute Nachricht aus Schalker Sicht: Klaas-Jan Huntelaar trifft wieder. Die schlechte: Frankfurt hat auch getroffen.
Die gute Nachricht aus Schalker Sicht: Klaas-Jan Huntelaar trifft wieder. Die schlechte: Frankfurt hat auch getroffen.(Foto: dapd)

Der starke Aufsteiger Eintracht Frankfurt versetzte der Stimmung bei den Schalkern nach dem Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse einen Dämpfer. Zwar beendete Klaas-Jan Huntelaar seine Torflaute nach 591 Bundesliga-Minuten und brachte Königsblau in Führung (11.). Doch keine 120 Sekunden später jubelten die Frankfurter, als Stefan Aigner per Kopf der Ausgleich gelang. Nach Gelb-Rot für Karim Matmour (87.) mussten die Hessen die Partie zu zehnt beenden.

BVB feiert dritten Sieg in Serie

Meister Borussia Dortmund setzte seinen Aufwärtstrend in der Liga in Mainz fort. Mit dem dritten Sieg nacheinander stimmte sich der Champions-League-Achtelfinalist auf das Gipfeltreffen kommende Woche in München ein. Mit seinem vierten Doppelpack in Folge machte Robert Lewandowski (12./43.) noch vor der Pause den 0:1-Rückstand wett. Marco Caligiuri (4.) hatte die Rheinhessen mit einem Traumtor aus vollem Lauf in Führung gebracht. Nach vier Heimsiegen in Folge ging der FSV erstmals wieder als Verlierer vom eigenen Platz.

Zehn Tage nach seinem Amtsantritt als Sportdirektor beim VfL Wolfsburg erkämpften die Niedersachsen im Nordduell ein 1:1 gegen den Ex-Club von Klaus Allofs. Der Niederländer Bas Dost (64.) glich mit seinem sechsten Saisontor die Werder-Führung durch Marko Arnautovic (35.) aus. Bei den Hanseaten sah Lukas Schmitz nach 62 Minuten wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Nach der Nullnummer im Nachbarschaftsduell stecken Fürth und Nürnberg weiter im Tabellenkeller fest. Spielerisch hatte das Franken-Derby nicht viel zu bieten, farbig war es dennoch. In der 35. Minute sah "Club"-Spieler Markus Feulner wegen groben Foulspiels die Rote Karte, in der 61. Minute musste auch Fürths Sercan Sararer wegen zu heftigen Ellbogen-Einsatzes mit Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine.

Quelle: n-tv.de

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