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Szabolcs Huszti hatte in seiner Zeit bei Hannover 96 den Spitznamen "Eisvogel".
Szabolcs Huszti hatte in seiner Zeit bei Hannover 96 den Spitznamen "Eisvogel".(Foto: dpa)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Frankfurt holt früheren Hannover-Star

Italiens Topklubs werben um zwei DFB-Stars, auch Arsenal London will sich im auf Winter Shopping-Tour begeben. Derweil zögert Herthas Innenverteidiger John Anthony Brooks mit der Vertragsverlängerung - wegen Wolfsburg. Und Man City plant die Ära Pep.

Eintracht Frankfurt hat nach der enttäuschend verlaufenden Hinrunde bereits den zweiten Wintertransfer perfekt gemacht. Die Hessen verpflichteten Mittelfeldspieler Szabolcs Huszti, wie der Fußball-Bundesligist am Mittwochabend bekanntgab. Der 32 Jahre alte Ungar erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Zuvor hatte die Eintracht bereits den mexikanischen Offensivspieler Marco Fabián geholt.

"Mit Szabolcs haben wir eine weitere Variante für unser Offensivspiel gefunden. Er kennt sich in der Bundesliga bestens aus, hat einen starken linken Fuß und ist bei Standardsituationen sehr effektiv", sagte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner. Huszti stand zuletzt beim chinesischen Erstligisten Changchun Yatai unter Vertrag. In der Bundesliga war er zuvor insgesamt 132 Mal für Hannover 96 im Einsatz und erzielte dabei 36 Tore. (cwo)

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Fabregas dürfte auch nicht zum FC Bayern

Cesc Fabregas spielt eine sehr mäßige Saison beim FC Chelsea - so wie der gesamte Verein.
Cesc Fabregas spielt eine sehr mäßige Saison beim FC Chelsea - so wie der gesamte Verein.(Foto: imago/BPI)

Teammanager Guus Hiddink vom kriselnden englischen Fußballmeister FC Chelsea hat einen Transfer des Spaniers Cesc Fàbregas in der Winter-Transferperiode ausgeschlossen. "Wir brauchen bis zum Saisonende alle Spieler, wir müssen uns in der Tabelle verbessern", sagte der Niederländer Hiddink. Der 28 Jahre alte spanische Nationalspieler Fabregas, der sich in London zurzeit in einer Formkrise (kein Ligator, zwei Vorlagen) befindet, soll von zahlreichen europäischen Top-Klubs umworben sein. Auch der deutsche Rekordmeister Bayern München ist nach Angaben der italienischen Tageszeitung "Corriere dello Sport" interessiert. Fàbregas kam 2014 für 33 Millionen Euro vom FC Barcelona zum FC Chelsea und hat bei den Blues noch einen Vertrag bis 2019. (cwo)

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Man City will für Guardiola groß einkaufen

Bei der spanischen Sportzeitung "El Mundo Deportivo" ist man sicher, dass Josep Guardiola nach seinem Abschied vom FC Bayern im Sommer 2016 zu Manchester City wechseln wird. Der englische Spitzenklub sei das "mehr als wahrscheinliche Ziel" des Katalanen. Und Man City soll von Guardiola deshalb schon eine Liste mit Spielern bekommen haben, die der Katalane künftig bei City trainieren möchte, nämlich: Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund, um den allerdings auch Juventus Turin heftig buhlt. Thiago Alcantara von seinem Noch-Klub FC Bayern, den er vom FC Barcelona mit nach München gebracht hatte. Und den französischen Innenverteidiger Aymeric Laporte von Athletic Bilbao, der in den vergangenen Jahren auch immer wieder als Neuzugang bei den Bayern gehandelt worden war.

Während Thiago womöglich erst nach Vertragsablauf in München zu City wechseln könnte, verfügt Laporte über eine Ausstiegsklausel - von stolzen 50 Millionen Euro. (cwo)

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Schweiz friert Fifa-Millionen ein

Schweizer Behörden haben im Zuge des Skandals beim Fußball-Weltverband Fifa 73 Millionen Euro auf insgesamt 13 Konten eingefroren. Das teilte das Bundesamt für Justiz mit Sitz in Bern mit. Zugleich wurden der US-Justiz "erste Beweismittel für Strafverfahren gegen hochrangige Fifa-Funktionäre" übermittelt. Dabei handele es sich um Unterlagen zu 50 Bankkonten, über die Bestechungsgelder für die Vergabe von Vermarktungsrechten im Zusammenhang mit Turnieren in Lateinamerika und den USA geflossen sein sollen.

"Diese Gelder bleiben bis zum Abschluss des Rechtshilfeverfahrens gesperrt. In einem zweiten Schritt können die US-Behörden gestützt auf einen rechtskräftigen und vollstreckbaren Einziehungsentscheides eines US-Gerichts um die Herausgabe dieser Vermögenswerte ersuchen", hieß es in der Mitteilung des Bundesamtes. Am 27. Mai und 3. Dezember waren insgesamt neun Fifa-Funktionäre in Zürich verhaftet worden. (cwo)

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"Wölfe" sollen an Defensivmann dran sein

Wie lange bleibt John Anthony Brooks Hertha BSC Berlin noch treu?
Wie lange bleibt John Anthony Brooks Hertha BSC Berlin noch treu?(Foto: imago/Bernd König)

John Anthony Brooks ist einer der Garanten für Herthas Stabilität in der Abwehr. Derzeit stellen die Berliner mit 18 Gegentreffern die zweitstärkste Defensive der Liga. Doch mit einer Vertragsverlängerung in der Hauptstadt über 2017 hinaus soll der Innenverteidiger Brooks noch hadern. Ein möglicher Wechsel könnte Grund dafür sein. Denn laut "Kicker" soll der VfL Wolfsburg ein Auge auf den 22-jährigen US-Amerikaner geworfen haben. Im Sommer 2016 könnte ein Wechsel zu den Wölfen bevorstehen. (kbe)

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Arsenal lockt PSG-Star mit Mega-Offerte

Arsenals Trainer Wenger will nach Mesut Özil noch mehr Stars an die Themse locken.
Arsenals Trainer Wenger will nach Mesut Özil noch mehr Stars an die Themse locken.(Foto: imago/BPI)

Der englische Tabellenprimus Arsenal London will sich zum Winter offenbar verstärken. Für den Titelkampf soll das Team von Arsène Wenger laut "Guardian" schon einige Spieler im Visier haben: So etwa den Uruguayer Edison Cavani von Paris Saint-Germain. Für den Stürmer soll der Verein bereit sein, stolze 47 Millionen Pfund (63 Millionen Euro) auszugeben. Unter anderem soll auch Leverkusens Angreifer Javier "Chicharito" Hernández auf der Wunschliste der Londoner stehen. Im Moment könne Trainer Wenger aber noch nichts verkünden. Der Franzose hat schon seit Wochen Personalnot. Francis Coquelin und Santi Cazorla fallen mit Knieverletzungen weiter aus. Auch wann die verletzten Danny Welbeck und Jack Wilshere in den Kader zurückkehren, bleibt offen. (kbe)

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Juventus macht bei Gündogan Ernst

Kickt Ilkay Gündogan bald in Italien? Zumindest gilt Juventus Turin als äußerst interessiert an seinen Diensten.
Kickt Ilkay Gündogan bald in Italien? Zumindest gilt Juventus Turin als äußerst interessiert an seinen Diensten.(Foto: imago/Ulmer)

Interessiert am Dortmunder Mittelfeldstrategen Ilkay Gündogan ist Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin schon länger. Bislang hat sich die "Alte Dame" in ihrem Bemühen um eine Verpflichtung aber die Zähne ausgebissen. Deshalb intensiviert sie nun ihr Werben - und vertritt ihr Anliegen gegenüber dem BVB mit den bestmöglichen Argumenten: Geld, viel Geld. Laut "Gazzetta dello Sport" ist Juve bereit, 30 Millionen Euro für den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler zu zahlen. Gündogan gilt als Wunschspieler von Trainer Massimiliano Allegri.

Gündogan könnte nicht der einzige DFB-Kicker sein, der bald in Italien spielt. Der SSC Neapel soll sich weiter um Christoph Kramer bemühen. Ein Angebot der Italiener über 15 Millionen Euro soll Bayer Leverkusen aber abgelehnt haben, berichtet der "Corriere dello Sport". Neben Kramer soll Neapel auch an Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach interessiert sein. (cwo)

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Gladbach will nächsten Youngster kaufen

Borussia Mönchengladbach ist an Rapid Wiens Florian Kainz dran.
Borussia Mönchengladbach ist an Rapid Wiens Florian Kainz dran.(Foto: imago/GEPA pictures)

Nach der Verpflichtung des Dortmunders Jonas Hofmann für acht Millionen Euro hat Borussia Mönchengladbach schon den nächsten Mittelfeldspieler ins Visier genommen. Der Tabellenvierte der Bundesliga will den 23-jährigen Florian Kainz vom österreichischen Erstligisten Rapid Wien verpflichten. Das bestätigte Rapid-Sportdirektor Andreas Müller dem Kurier. "Von Gladbach gibt es eine Anfrage für einen Kauf im Sommer 2016", sagte der ehemalige Schalker Manager. (kbe)

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Blatter erhält Morddrohungen

Zuletzt sah man Joseph Blatter mit einem Pflaster im Gesicht. Es stammt von einem operativen Eingriff.
Zuletzt sah man Joseph Blatter mit einem Pflaster im Gesicht. Es stammt von einem operativen Eingriff.(Foto: imago/Xinhua)

Noch sitzt Joseph Blatter an der Spitze der Fifa, doch seine Amtszeit ist bald zu Ende. Der 79-Jährige wurde wegen Betrugsvorwürfen acht Jahre von der Fifa-Ethikkommission gesperrt. Nun soll er auch noch Morddrohungen erhalten, sagte seine Tochter Corinne dem Magazin "Bunte". Sie sei sehr besorgt über den Gesundheitszustand ihres Vaters. "Mein Vater und Michel Platini haben doch niemanden umgebracht. Die Sperre gleicht in meinen Augen einer Verurteilung wegen Totschlags", so die 54-Jährige.

Noch immer bestreitet der Fifa-Boss die Korruptionsvorwürfe gegen ihn und seinen Uefa-Amtskollegen Michel Platini. "Ich kämpfe jetzt nicht mehr für die Fifa. Sie haben mich fallen gelassen. Ich kämpfe nur noch für mich und meine Ehre", wird Blatter von dem Blatt zitiert. Nach Weihnachten wolle er anfangen, sich zu wehren, erklärte der Fußballfunktionär. (lsc)

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Bayern will "Mini-Kroos" loswerden

Als "Mini-Kroos" bezeichnet sahen viele in Sinan Kurt das neue Juwel des FC Bayern München.
Als "Mini-Kroos" bezeichnet sahen viele in Sinan Kurt das neue Juwel des FC Bayern München.(Foto: imago/Lackovic)

Die einstige Begeisterung des FC Bayern München für das junge Talent Sinan Kurt hat offenbar nachgelassen. Im Sommer 2014 hatte der Verein noch stolz verkündet: "Eines der größten deutschen Talente wechselt zum FC Bayern", zitiert die "Bild"-Zeitung den Verein. Nun ist die Euphorie abgeflaut und der 19-Jährige soll dem Blatt zufolge an Hertha BSC abgegeben werden. Michael Preetz, Manager der Berliner, soll bereits eine Einigung erzielt haben. Er will den Stürmer vorerst ausleihen - mit einer Kaufoption im Sommer 2016.

Immerhin kam Kurt für 2,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr von Borussia Mönchengladbach nach München. Sein Vertrag dort läuft eigentlich noch bis 2018. FCB-Sportvorstand Matthias Sammer fand ihn "spannend", Nachwuchschef Wolfgang Dremmler wollte ihn wie Toni Kroos aufbauen. Letztlich spielte er bei den Bayern nur in einer Halbzeit in der Bundesliga. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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