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Sebastian Rode (r.) hat sich kurz vor Weihnachten auf den Wunschzettel einiger Bundesliga-Topklubs gespielt.
Sebastian Rode (r.) hat sich kurz vor Weihnachten auf den Wunschzettel einiger Bundesliga-Topklubs gespielt.(Foto: REUTERS)

Bruchhagen lehnt sich aus dem Fenster: Frankfurts Rode ist unverkäuflich

Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt zählt derzeit zu den begehrtesten Bundesliga-Talenten. Meister Borussia Dortmund will ihn, Bayer Leverkusen auch. Bekommen soll ihn niemand. Das erklärt zumindest Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Seinen Trainer dürfte das freuen.

Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat den von mehreren Spitzenvereinen umworbenen U 21-Nationalspieler Sebastian Rode für unverkäuflich erklärt. "Rode wird bei uns mindestens bis zum 30. Juni 2014 spielen. Selbst wenn am Saisonende ein ambitioniertes Angebot kommt, werden wir nicht darauf eingehen. Er wird definitiv nicht abgegeben, weil wir uns weiterentwickeln wollen", sagte Bruchhagen bei SPORT1.

Auch Rechtsverteidiger Sebastian Jung sieht Bruchhagen über diese Saison hinaus beim Tabellendritten der Fußball-Bundesliga spielen. "Wir sind in guten Gesprächen", meinte er. Anders als Rode hat Jung jedoch eine Ausstiegsklausel in seinem bis Sommer 2014 datierten Vertrag.

Bis dahin will der hessische Traditionsverein seinen Jung-Stars neue Perspektiven bieten. "Unser Ziel ist es, in den nächsten zwei, drei Jahren den internationalen Wettbewerb zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass es auch so kommt", meinte Bruchhagen.

Er geht auch davon aus, dass Trainer Armin Veh seinen Vertrag verlängert. "Ich bin überzeugt, dass er bleibt. Er hat Spaß an der Arbeit und ist auch ein bisschen verliebt in seine jungen Spieler", sagte der Eintracht-Boss. Allerdings werde die Eintracht keinen Kniefall machen, "denn wir sind ein toller Verein. Armin hat in Hamburg und Wolfsburg gearbeitet und erlebt jetzt bei uns, dass er alle Fäden in der Hand hat."

Veh sieht Trapp vor Adler

Veh zeigte sich derweil verstimmt, allerdings nicht durch seinen Arbeitgeber. Ihm stieß vielmehr die Nominierung von Torwart Rene Adler (Hamburger SV) für das Länderspiel gegen die Niederlande sauer auf - weil er einen anderen Eintracht-Jungstar dadurch übergangen sieht.

 "Als Trainer von Eintracht Frankfurt würde ich Kevin Trapp klar vor Adler sehen, aber ich bin nicht der Bundestrainer", sagte er nach der starken Leistung seines Schlussmanns beim 0:2 gegen Bayern München.

Quelle: n-tv.de

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