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Zum Verzweifeln, die Situation der US-Boys und ihres Trainers Jürgen Klinsmann.
Zum Verzweifeln, die Situation der US-Boys und ihres Trainers Jürgen Klinsmann.(Foto: AP)

Nach der Guatemala-Blamage: Für US-Coach Klinsmann wird's eng

Drei Spiele, vier Punkte: Die bisherige Bilanz von Klinsmanns US-Fußballern in der WM-Qualifikation ist ernüchternd. Vom erwarteten Spaziergang Richtung Russland ist nichts zu sehen. Bei der Revanche gegen Guatemala brauchen die USA nun einen Sieg.

Für Jürgen Klinsmann und seine US-Boys wird es auf dem angestrebten Weg zur WM nach Russland eng. Nach der Blamage in Guatemala ist im Qualifikations-Rückspiel gegen den Außenseiter in Columbus nach erst vier Punkten aus drei Spielen unbedingt ein Sieg nötig. "Wir müssen bereit sein, wenn die Chance da ist", sagte Klinsmann vor der Partie im US-Bundesstaat Ohio in der Nacht zum Mittwoch.

"Wir müssen auf den Platz gehen und vom Anpfiff an so spielen, dass es keinen Zweifel am Ergebnis am Ende des Spiels gibt", verlangte der Weltmeister von 1990. Sein US-Team - 2014 in Brasilien immerhin im WM-Achtelfinale - hatte in der vierten Runde der Concacaf-Qualifikationsspiele für die WM 2018 am vergangenen Freitag eine 0:2-Niederlage gegen die Mittelamerikaner bezogen.

"Wir sind ziemlich ehrlich zu uns selbst", sagte Klinsmann vor dem Training im Mapfre-Stadion zum Hinspiel "Wir wissen, dass wir vorgeführt wurden." Schon nach einer Viertelstunde waren beide Gegentreffer gefallen. "Wir haben unseren Blick auf den Dingen, die besser werden müssen", sagte Klinsmann.

Auf Platz drei abgerutscht

Das US-Team rutschte durch die Pleite auf den dritten Platz der Gruppe C. Für die Gastgeber war es der erste Sieg in der WM-Qualifikation gegen die USA. Den bisher einzigen Erfolg in der vierten Runde hatte Klinsmanns Truppe beim 6:1 gegen das Gruppenschlusslicht St. Vincent und die Grenadinen einfahren können. Drei Punkte trennen Klinsmanns Mannschaft derzeit vom Gruppen-Ersten Trinidad & Tobago. Der Weltranglisten-95. Guatemala liegt mit sechs Punkten auf dem zweiten Platz. Nur die beiden besten Teams erreichen die Sechser-Endrunde des Kontinentalverbandes Concacaf.

Seit 1990 waren die USA bei jeder WM-Endrunde dabei. Frische Unterstützung kommt aus der Bundesliga: Klinsmann nominierte am Wochenende den 17 Jahre alten Christian Pulisic von Borussia Dortmund. Für das Mittelfeld-Talent ist es die erste Berufung in den Kader der amerikanischen Nationalmannschaft. Neben Pulisic stößt auch Graham Zusi von Sporting Kansas City zu Klinsmanns Team. Am vergangenen Freitag stand Stürmer Bobby Wood von Zweitligist Union Berlin in der Startelf, John Brooks von Hertha BSC und Fabian Johnson von Borussia Mönchengladbach fehlten verletzungsbedingt.

Quelle: n-tv.de

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