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Gute Laune vor dem Spiel: Gladbach-Fans auf der Spanischen Treppe in Rom.
Gute Laune vor dem Spiel: Gladbach-Fans auf der Spanischen Treppe in Rom.(Foto: dpa)

Messerattacken beim Fußball in Rom: Gladbacher Fans geht es besser

Der Gänsehautstimmung auf der Spanischen Treppe in Rom folgten das Entsetzen über die Messer-Attacken und die Enttäuschung über das Europapokal-Aus: Borussia Mönchengladbachs von 10.000 Fans begleitete Reise endet drei verletzten Anhängern bitter.

Die bei einer Messerattacke verletzten drei Fans von Borussia Mönchengladbach haben das Krankenhaus in Rom wieder verlassen und keine schweren Verletzungen davongetragen. Das teilte der Ordnungsdienst des Fußball-Bundesligisten mit. Die drei Anhänger waren vor dem Europaligaspiel bei Lazio Rom (0:2) in der italienischen Hauptstadt von Krawallmachern mit dem Messer angegriffen worden. Zu den Vorfällen sei es nach Medienberichten an drei verschiedenen Orten der Stadt gekommen. Die Polizei, die Ermittlungen aufgenommen hat, suche die Täter in der Lazio-Fanszene.

Roms Bürgermeister Gianni Alemanno und der Lazio-Chef Claudio Lotito verurteilten die Übergriffe auf die Fans. "Man wird aber sehen müssen, ob diese Vorfälle mit der Lazio-Fangemeinde zu tun haben oder ob es sich um verschiedene Dinge handelt", sagte Lotito dem TV-Sender Sky. Die Angriffe auf die drei Borussia-Anhänger ereigneten sich unabhängig voneinander. So wurde ein 50-jähriger Arzt an einer Brücke in der Nähe des Stadions attackiert. Ein zweiter Fan, als er von seinem Hotel zu Fuß zu dem Europa-League-Match seiner Mannschaft gehen wollte. Der dritte Vorfall ereignete sich am Tiberufer. In zwei Fällen seien es Messerstiche ins Gesäß gewesen, der dritte Fan wurde an der Hüfte verletzt.

"Noch einmal müssen wir an die Tifosi appellieren, die Gewalttätigen zu isolieren und insgesamt ein zivileres Verhalten zu zeigen", forderte Alemanno die Lazio-Fans zu mehr Besonnenheit auf. Die Lazio-Fans sind in der Vergangenheit wiederholt durch Gewalt und rechtsextreme Ausfälle in die Schlagzeilen geraten.

Quelle: n-tv.de

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