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Mit seinen Toren 17 und 18 rettet Mario Gomez einen 3:1-Erfolg gegen Schlusslicht Eskisehirspor.
Mit seinen Toren 17 und 18 rettet Mario Gomez einen 3:1-Erfolg gegen Schlusslicht Eskisehirspor.(Foto: imago/Seskim Photo)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Gomez erzielt seinen fünften Doppel-Pack

Thomas Schaaf spricht über seine Zukunft bei Hannover. Die Bayern ärgern sich, gleich zwei Shootingstars abgelehnt zu haben. Werder Bremen bemüht sich um Schadensbegrenzung und Mario Gomez betreibt Werbung in Sachen EM-Nominierung.

Nationalspieler Mario Gomez hat mit seinen Saisontreffern Nummer 17 und 18 Besiktas Istanbul auf die Siegerstraße gebracht. Der Topschütze der SüperLig traf beim 3:1 (2:0)-Erfolg gegen Schlusslicht Eskisehirspor in der 36. und 70. Minute. Es war bereits sein fünfter Doppel-Pack in der laufenden Spielzeit. Zuvor hatte der kanadische Nationalspieler Atiba Hutchinson die Führung erzielt (29.). Anel Hadzic (89.) traf für den Tabellenletzten zum Endstand. Besiktas rückte durch seinen 17. Saisonsieg mit 54 Punkten bis auf zwei Zähler an Tabellenführer Fenerbahce Istanbul (56) heran. (tno)

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Bremen veröffentlicht bizarre Rechtfertigung

Gegen Hannover jubelt Zlatko Junuzovic (l) noch gegen seinen Treffer - jetzt droht im Ärger durch den DFB.
Gegen Hannover jubelt Zlatko Junuzovic (l) noch gegen seinen Treffer - jetzt droht im Ärger durch den DFB.(Foto: dpa)

Nachdem der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen gegen die Werder-Profis Zlatko Junuzovic und Clemens Fritz aufgenommen hat, kontert der Verein mit einem bizarren Interview. Nach dem Spiel gegen Hannover 96 auf seine Gelbe Karte wegen Zeitspiels angesprochen, hatte Junuzovic freimütig zugegeben, die Gelb-Sperre provoziert zu haben: "Es war abgesprochen, das gebe ich zu", heißt es auch in der Anklageschrift des DFB. Nun will Werder Bremen offenbar Schadensbegrenzung leisten und veröffentlicht auf der Homepage des Vereins ein 5-Fragen-Interview mit Junuzovic und der Presseabteilung. Dort klingt der Werder-Profi nun auf einmal ganz anders – er will seinen Gelb-Trick nach Abpfiff gar nicht zugegeben haben, sondern lediglich falsch verstanden worden sein. "Ich war emotional, es war Minuten nach dem Abpfiff. Mir fehlten die richtigen Worte", wird der Österreicher zitiert. An anderer Stelle heißt es: "Es war nicht vorher besprochen, dass ich gegen den FC Bayern fehlen soll. Es waren weder die Trainer, irgendein Betreuer noch Thomas Eichin irgendwie eingeweiht. Es war einfach eine dumme Aussage." Tatsächlich hatte Junuzovic nach Spielende offen über seinen Trick gesprochen: "So ehrlich muss man sein. Wir haben im Vorfeld gesagt, dass ich das eventuell auch machen soll." Weil nun aber eine Strafe durch den DFB droht, ist Werders Maßnahme nur allzu offensichtlich.(jgu)

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Bayern wollten Sané nicht haben

Nicht nur beim DFB ist man inzwischen auf Leroy Sané aufmerksam geworden.
Nicht nur beim DFB ist man inzwischen auf Leroy Sané aufmerksam geworden.(Foto: dpa)

Im Oktober 2013 diskutiert der interne Kreis des FC Bayern München offenbar über eine Verpflichtung von Leroy Sané – doch der damals 16 Jahre alte Schalker fällt durchs Raster. Wie kicker.de berichtet, traute man dem Supertalent eine Karriere beim Rekordmeister nicht zu. Wie man heute weiß, ein großer Fehler. Sané ist inzwischen deutscher Nationalspieler und Leistungsträger bei S04 – Vereine aus England und Spanien meldeten bereits Interesse an dem 19-Jährigen an. Glaubt man Insidern, so wäre es längst keine Sensation mehr, sollte Sané für die Summe von 50 Millionen Euro zu einem europäischen Spitzenklub wechseln. Laut kicker.de ärgert man sich in München zudem über einen weiteren Shootingstar, den man sich hat entgehen lassen. Der damals 14-jährige Julian Weigl spielte 2010 an der Säbener Straße vor – wurde allerdings nicht als gut genug erachtet. Weigl, der inzwischen im defensiven Mittelfeld von Borussia Dortmund den Ton angibt, machte dann Karriere beim Stadtrivalen 1860 München. Offenbar hat man allerdings auch bei Bayern seine Lehren daraus gezogen. "So was wie mit Weigl darf uns nicht mehr passieren", erklärte Heiko Vogel, der neue Sportliche Leiter für alle Teams ab der U 16 beim FC Bayern.(jgu)

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Hymne verursacht Lachanfall bei DFB-Frauen

Die Nationalhymne sorgt für Lacher.
Die Nationalhymne sorgt für Lacher.

Im Fußball gilt: Vor dem Spiel ist während der Nationalhymne, und die kann mitunter missraten. Unvergessen ist Sarah Connor und ihr "Brüh im Lichte", das sie 2005 in München zum Besten gab. Ähnlich inbrünstig, deutlicher textsicherer, aber leider etwas kreischiger geriet die Hymnen-Darbietung vor dem Spiel der DFB-Frauen in Nashville gegen England. Die "11 Freunde" haben den Videobeweis - und freuen sich diebisch über die Reaktion der DFB-Frauen. Denn die müssen lachen - obwohl sie gar nicht wollen. Sehen Sie selbst:

 

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Schaaf will auch bei Abstieg in Hannover bleiben

Mit Leib und Seele bei Hannover 96: Trainer Thomas Schaaf.
Mit Leib und Seele bei Hannover 96: Trainer Thomas Schaaf.(Foto: dpa)

Hannover-96-Trainer Thomas Schaaf will auch bei einem möglichen Abstieg den Klub nicht unbedingt verlassen. "Schaffen wir es nicht, gibt es erst einmal für beide Seiten die Option zu sagen, 'lass uns mal drüber reden'", sagte Schaaf im NDR-"Sportclub": "Ich gehe aber davon aus, dass ich anderthalb Jahre noch Vertrag habe bei Hannover 96." Schaafs Kontrakt bei den Niedersachsen bis 2017 gilt allerdings nur für die 1. Liga. Hannovers Rückstand auf den Relegationsrang beträgt nach der 1:4-Niederlage bei Werder Bremen sieben Punkte, zum rettenden Ufer sind es inzwischen neun. Seit dem Amtsantritt von Schaaf zum Jahreswechsel gab es für 96 sieben Niederlagen in acht Spielen.

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt hat Schaaf noch nicht aufgegeben. "Natürlich sieht das im Moment sehr schlecht für uns aus", sagte der 54-Jährige. "Aber ich habe die Situation bei Hannover 96 angenommen, wie ich sie vorgefunden habe, und versucht, das zu bewegen. Und dabei bin ich immer noch. Es ist noch möglich", so Schaaf. (lsc)

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Medien: Karlsruhe sichert sich FSV-Trainer

Laut Medienberichten übernimmt Tomas Oral ab Sommer Trainerstelle beim Karlsruher SC.
Laut Medienberichten übernimmt Tomas Oral ab Sommer Trainerstelle beim Karlsruher SC.(Foto: imago/Sebastian Wells)

Der Karlsruher SC steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Tomas Oral als Nachfolger des scheidenden Trainers Markus Kauczinski. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der 42 Jahre alte Oral noch in dieser Woche einen Vertrag beim Zweitligisten unterschreiben. Offiziell bestätigt hat der Klub das aber noch nicht. Oral und der Karlsruher Ligarivale FSV Frankfurt trennen sich nach Saisonende. Er hatte das ihm vorgelegte Vertragsangebot nicht akzeptiert, teilten die Hessen mit. Dass Kauczinski den KSC verlässt, ist bereits seit mehreren Monaten bekannt. (lsc)

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DFB-Elf revanchiert sich für WM

Für die Deutschen dürfte der Sieg gegen England eine Genugtuung sein: Mandy Islacker am Ball.
Für die Deutschen dürfte der Sieg gegen England eine Genugtuung sein: Mandy Islacker am Ball.(Foto: AP AP)

Der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gelingt beim stark besetzten "SheBelieves Cup" in den USA der zweite Sieg. In einer Neuauflage des kleinen Finales der Weltmeisterschaft des Vorjahres besiegte das Team von Bundestrainerin Silvia Neid in Nashville England mit 2:1. Die Treffer für die DFB-Elf schossen die eingewechselten Sara Däbritz in der 76. Minute und Babett Peter (82.) mit einem verwandelten Foulelfmeter. Die Britin Toni Duggan hatte zuvor in der neunten Minute für die frühe Führung des WM-Dritten gesorgt.

Neid nahm im Gegensatz zum 1:0-Erfolg im ersten Turnierspiel gegen Frankreich sieben Änderungen in der Start-Elf vor. "Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht ganz zufrieden, da haben wir nicht geschafft, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Das ist uns nach der Pause besser gelungen, wo wir den Fußball gespielt haben, den ich mir vorstelle", meinte die Bundestrainerin. In der Nacht zum Donnerstag (01.45 MEZ) spielt Deutschland in Boca Raton/Florida gegen Weltmeister und Olympiasieger USA um den Turniersieg. Die Amerikanerinnen hatten zuvor auch ihr zweites Match mit 1:0 (0:0) gewonnen. Durch einen Treffer von Stürmerin Alex Morgan in der ersten Minute der Nachspielzeit setzten sich die Gastgeberinnen gegen Frankreich durch. (lsc)

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Roberto Firmino rückt für Kaká nach.
Roberto Firmino rückt für Kaká nach.(Foto: REUTERS)
Kaká fällt aus, Firmino rückt nach

Ohne Ex-Weltfußballer Kaká muss Brasilien die beiden kommenden Duelle der südamerikanischen WM-Qualifikation Ende März gegen Uruguay und in Paraguay bestreiten. Der 33-Jährige von Orlando City verpasste am Wochenende wegen einer Muskelverletzung auch den Saisonauftakt in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) und sagte daraufhin der Seleção ab.

Nationalcoach Dunga nominierte den Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino nach, der am Sonntag mit einem Tor dem von Jürgen Klopp trainierten FC Liverpool in Englands Premier League zum 2:1-Sieg bei Crystal Palace verhalf. In der Verfolgung von Eliminatorias-Spitzenreiter Ecuador (12 Punkte) will der Tabellendritte Brasilien (7) im Kampf um die vier Direkttickets für die WM-Endrunde 2018 in Russland in den Spitzenspielen gegen den Zweiten Uruguay (9) und vier Tage später beim Vierten Paraguay (7) in Asuncion punkten. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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