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Beim Kampf um die Meisterschaft lässt Mario Gomez Duell mit dem direkten Stadtrivalen Fenerbahce Punkte.
Beim Kampf um die Meisterschaft lässt Mario Gomez Duell mit dem direkten Stadtrivalen Fenerbahce Punkte.(Foto: dpa)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Gomez und Klose kassieren bittere Pleiten

Die Wahl von Gianni Infantino war offenbar abgesprochen und der 1. FC Köln trauert um eine Sturm-Ikone. Leverkusen verzeichnet einen schweren Verlust und für die Legionäre Gomez und Klose wird der Spieltag zur bitteren Enttäuschung.

Fußball-Weltmeister Miroslav Klose hat mit Lazio Rom einen weiteren Rückschlag im Kampf um die Europapokal-Plätze kassiert. Gegen Sassuolo Calcio verloren die Römer im eigenen Stadion mit 0:2 (0:1) und bleiben mit 37 Punkten als Achter der Serie A hinter Sassuolo (41). Klose stand erst zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Startelf, blieb aber blass und wurde in der 76. Minute ausgewechselt. Domenico Berardi brachte die Gäste in der 41. Minute per Foulelfmeter in Führung, Gregoire Defrel erhöhte in der 67. Minute zum Endstand. Schon das Hinspiel hatte Sassuolo für sich entschieden. Lazio hat nun von den vergangenen sechs Begegnungen nur eine gewonnen.

Auch Mario Gomez muss eine Pleite hinnehmen und hat im Kampf um die türkische Fußballmeisterschaft mit Besiktas Istanbul die Tabellenführung verloren. Am 23. Spieltag unterlagen die Schwarz-Weißen mit 0:2 (0:1) beim Stadtrivalen Fenerbahce, der im Zweikampf um den Titel nun zwei Punkte voraus ist. Volkan Sen brachte den 19-maligen Meister im Sükrü Saracoglu Stadion bereits in der 3. Minute in Führung. In eine Drangphase von Besiktas hinein machte der frühere ManUnited-Star Nani nach 82 Minuten alles klar.
Besiktas um Gomez, der mit 16 Treffern weiter die Torschützenliste der Süper Lig anführt, hat aber noch ein Spiel in der Hinterhand.(jgu)

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Leverkusens Kampl fällt doch länger aus

Bitter für Kampl: Er wird seinem Team für mehrere Spiele fehlen.
Bitter für Kampl: Er wird seinem Team für mehrere Spiele fehlen.(Foto: dpa)

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss längere Zeit auf Mittelfeldspieler Kevin Kampl verzichten. Der slowenische Nationalspieler zog sich vor einer Woche  bei der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund in einem Zweikampf einen Bruch des linken Wadenbeins zu. Das gab der Bundesliga-Sechste nach einer erneuten CT-Untersuchung bekannt.

Die Spielzeit hat Kampl aber noch nicht abgehakt. "Mein Ziel ist es, diese Saison noch einige Spiele zu bestreiten und meinen Jungs und dem Verein dabei zu helfen, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen", schrieb er bei Instagram. In der Vorwoche war bei dem 25-Jährigen zunächst ein Muskelfaserriss sowie ein Knochenödem mit prognostizierter Ausfallzeit von zwei bis drei Wochen diagnostiziert worden. (shu)

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Hasenhüttl wehrt sich gegen Klopper"-Image

Es ist normal, dass wir kein Lob bekommen, wenn wir auswärts Punkte entführen": Ralph Hasenhüttl.
Es ist normal, dass wir kein Lob bekommen, wenn wir auswärts Punkte entführen": Ralph Hasenhüttl.(Foto: imago/Oliver Ruhnke)

Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl hat sich einmal mehr entschieden gegen das Image gewehrt, der Aufsteiger verfüge über eine Klopper-Truppe. "Wir haben seit fast zwei Jahren keinen Platzverweis, unfair sind wir nie! Wir laufen viel und sind nah am Gegner", sagte der 48-Jährige vor dem Heimspiel am Dienstag (ab 20 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) gegen seinen Ex-Klub 1. FC Köln. Man tue den Schanzern unrecht, "wenn man uns nur aufs Kämpfen reduziert. Wir setzen spielerische Akzente und bekommen dafür auch Anerkennung". Nach 1:1 des FCI am Wochenende in Hamburg hatten sich einige HSV-Profis über die angeblich "ekelhafte" Spielweise der Ingolstädter beschwert. "Es ist normal, dass wir kein Lob bekommen, wenn wir auswärts Punkte entführen", sagte Hasenhüttl dazu gelassen. Ingolstadt belegt mit 30 Punkten derzeit überraschend Rang neun und verfügt mit nur 24 Gegentreffern über die zweitbeste Abwehr der Liga. (sgi)

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Ex-Nationalspieler Hannes Löhr ist tot

Hannes Löhr wurde 73 Jahre alt.
Hannes Löhr wurde 73 Jahre alt.(Foto: imago/Togon)

Der 1. FC Köln trauert um seine Sturm-Ikone und einstigen Publikumsliebling Hannes Löhr: Der Linksaußen, wegen seines großen Riechorgans in der Domstadt nur "De Nas" gerufen, starb am Montag. Dies bestätigte der FC auf Anfrage des Sportinformationsdienstes. Noch am Sonntag hatte er sich in der Lanxess-Arena das DEL-Spiel der Kölner Haie gegen die Eisbären Berlin angeschaut. "Er ist wohl friedlich eingeschlafen. Er war sehr gläubig und hat immer gesagt: Der liebe Gott holt mich, wann er meint", sagte der langjährige Haie-Kapitän Detlef Langemann, ein langjähriger Freund von Löhr.

Weltmeister Lukas Podolski twitterte: "RIP Hannes Löhr!" Im vergangenen Jahr hatte Löhr eine Lungenentzündung und einen Schlaganfall erlitten. Zum Jahreswechsel hatte er im Interview auf dfb.de von seinen gesundheitlichen Fortschritten berichtet: "Besonders in den vergangenen sechs bis acht Wochen habe ich kleine, aber wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht." Sein Wunsch für 2016 war: "Ich würde mich freuen, wenn ich im kommenden Jahr wieder ein bisschen Golf spielen könnte. Dann wäre ich restlos zufrieden."

Der aus Eitorf stammende frühere Stürmerstar Löhr bestritt zwischen 1964 und 1978 381 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 166 Tore. Für Deutschland absolvierte Löhr 20 Länderspiele und war 1970 in Mexiko WM-Teilnehmer. 1968 wurde er mit 27 Treffern Bundesliga-Torschützenkönig. Nach der aktiven Karriere war Löhr bis 1986 als Trainer und Manager für Köln tätig, anschließend wechselte er zum Deutschen Fußball-Bund (DFB). Dort war er unter anderem für die U21-Auswahl zuständig. 1988 führte Löhr Jungstars wie Jürgen Klinsmann und Thomas Häßler in Seoul zu Olympiabronze. (tno)

Hier lesen Sie einen Nachruf von Ben Redelings auf n-tv.de.

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Heufer-Umlauf fliegt aus "Doppelpass"

Fragwürdiger Auftritt von Klaas Heufer-Umlauf im "Doppelpass".
Fragwürdiger Auftritt von Klaas Heufer-Umlauf im "Doppelpass".(Foto: picture alliance / dpa)

Ein fragwürdiger Auftritt von Klaas Heufer-Umlauf: Der Entertainer war am Sonntag bei der Talksendung "Doppelpass" auf Sport1 zu Gast. Ein Besuch, der bei vielen für Stirnrunzeln sorgte. Denn Heufer-Umlauf, der ohnehin nicht gerade für sein fundiertes Fußball-Wissen bekannt ist, gab erstaunlich viele unqualifizierte Kommentare ab. Nach einer halben Stunde musste er das Studio deswegen schon wieder verlassen.

Doch hinter dem Ganzen könnte ein geschickt eingefädelter Scherz stecken. Wie unter anderem die "Welt" berichtet, deuten einige Indizien darauf hin. So sollen einige Sendungs-Gäste berichtet haben, dass Heufer-Umlauf abseits der Kameras Anweisungen über ein Funkgerät erhalten habe. Auch in den sozialen Netzwerken wurde die Vermutung laut, dass es sich um einen Gag der ProSieben-Show "Circus HalliGalli" handeln könnte. Dort müssen Heufer-Umlauf und sein Kollege Joko Winterscheidt immer wieder Mutproben absolvieren und sich dabei gegenseitig in unangenehme Situationen bringen. (tno)

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Insider: Infantino-Wahl war abgesprochen

Scheich Ahmad Fahad Al-Sabah aus Kuwait behauptet, die Wahl von Gianni Infantino im zweiten Durchgang sein abgesprochen gewesen.
Scheich Ahmad Fahad Al-Sabah aus Kuwait behauptet, die Wahl von Gianni Infantino im zweiten Durchgang sein abgesprochen gewesen.(Foto: AP)

Die Wahl Gianni Infantinos zum Präsidenten der Fifa soll als Folge seiner Führung nach dem ersten Abstimmungs-Durchgang keine Überraschung mehr gewesen sein. Wie das WDR-Magazin "Sport inside" berichtet, soll abgesprochen gewesen sein, dass der Führende nach dem ersten Wahlgang auch am Ende gewinnt. "Sport inside" nennt als Quelle dafür das Fifa-Exekutivmitglied Scheich Ahmad Fahad Al-Sabah aus Kuwait. Er soll am Rande des Kongresses in Zürich gesagt haben, der erste Wahlgang sei entscheidend gewesen. Wer aus diesem mit den meisten Stimmen hervorging, sollte gewinnen. So sei es laut Al-Sabah abgesprochen gewesen und zudem Tradition. Infantino hatte im ersten Wahlgang 88 Stimmen erhalten. Sein größter Konkurrent, Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa, kam auf 85 Stimmen. Im zweiten Durchgang schaffte Infantino mit 115 Stimmen die absolute Mehrheit, für den Scheich votierten 88 Delegierte. (tno)

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Van Gaals "Schwalbe" erheitert Briten

Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal hat mit seiner "Schwalbe" am Spielfeldrand die ganze Insel verzückt. "Zum Schreien komisch", fand der "Daily Telegraph" van Gaals "Comedy-Einlage", mit der er beim 3:2 (2:1) in der englischen Premier League gegen den  FC Arsenal glänzte. Die "Sun" schrieb anerkennend von einer "ordentlichen Schwalbe". Der "Mirror" nannte van Gaal hingegen "übergeschnappt", die "Times" berichtete etwas pikiert von einem "bizarren Vorfall". Van Gaal hatte sich über eine angebliche Schwalbe von Arsenal-Profi Alexis Sánchez derart mokiert, dass er die Szene vor dem Vierten Offiziellen Mike Dean in der 75. Minute nachstellte. Der 64-Jährige baute sich wenige Zentimeter vor Dean auf und ging nach einem kurzen Wortwechsel theatralisch zu Boden. Während Arsenals Teammanager Arsène Wenger das Geschehen mit versteinerter Miene verfolgte, reagierten die Fans im Stretford End von Old Trafford begeistert auf die Show-Nummer. Van Gaal habe sich später allerdings bei den Unparteiischen für sein Verhalten entschuldigt, erklärte er, bereue seinen Akt aber nicht. (lsc)

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Klopp: "Nur Dummköpfe bleiben am Boden"

Bei Jürgen Klopp ist "Aufstehen" angesagt.
Bei Jürgen Klopp ist "Aufstehen" angesagt.(Foto: imago/BPI)

Trainer Jürgen Klopp zeigt sich nach der Niederlage seines FC Liverpool im Ligapokal-Finale gegen Manchester United trotzig. "Keine Angst, wir werden weitermachen und wir werden besser werden. Wir müssen eben den harten Weg gehen, so ist das", sagte er nach dem verlorenen Elfmeterschießen. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 (0:0) gestanden. Seine Mannschaft werde "zu 100 Prozent" zurückschlagen, versprach Klopp, der mit dieser Niederlage seinen ersten Titel mit den Reds verpasste. Zudem droht dem Tabellenneunten der englischen Premier League Neunten das Verpassen der Europaliga. Als Ligapokalsieger wäre Liverpool automatisch qualifiziert gewesen.

Der ehemalige Coach von Borussia Dortmund verbuchte die schmerzhafte Niederlage als wichtige Erfahrung für sein Team. "Für das nächste Mal, wenn wir in einem Finale stehen, muss man wissen, wie es sich anfühlt, zu verlieren", erklärte Klopp. Im Elfmeterschießen waren drei der vier Liverpooler Schützen gescheitert, lediglich der deutsche Nationalspieler Emre Can hatte getroffen. "Nur Dummköpfe bleiben am Boden und warten auf die nächste Niederlage", gab sich Klopp kämpferisch. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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