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Reüssiert beim PSV: Luuk de Jong.
Reüssiert beim PSV: Luuk de Jong.(Foto: dpa)

Königsklasse im Schnell-Check: Guardiola bangt um City, de Jong hilft PSV

Von Stefan Giannakoulis

Das mit der Meisterschaft kann Manchester City vergessen, in der Champions League hingegen steht das Team, das demnächst Josep Guardiola trainiert, vor dem Einzug ins Viertelfinale. In Eindhoven bauen sie auf einen Ex-Gladbacher.

Manchester City - Dynamo Kiew 20.45 Uhr (Hinspiel 3:1)

In der Premier League kann der englische Meister nach 30 von 38 Spieltagen die Sache mit der erfolgreichen Titelverteidigung wohl vergessen. Nach dem torlosen Unentschieden beim Drittletzten in Norwich an diesem Wochenende hat Manchester City zwölf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Leicester, wenn auch eine Partie weniger absolviert. Da bietet es sich eher an, auf die Mannschaften hinter sich zu schauen und nicht noch die erneute Teilnahme an der Champions League zu verspielen. Stadtrivale United und West Ham sind dem Team, das in der kommenden Saison unter der Anleitung Josep Guardiolas spielen wird, mit zwei und vier Punkten Rückstand dem Tabellenvierten durchaus auf den Fersen.

Da dürfte der Noch-Trainer des FC Bayern seiner Mannschaft in spe nicht nur heute die Daumen drücken. Denn in der europäischen Königsklasse könnte der ManCity erstmals in der Klubgeschichte ins Viertelfinale einziehen. Das Hinspiel in Kiew haben die Citizens mit 3:1 gewonnen, also macht Manuel Pellegrini das, was für einen Trainer in dieser Situation obligatorisch ist: Er warnt. Wir zitieren: "Wir dürfen nicht so tun, als stünden wir schon im Viertelfinale." Das sollten sie wirklich nicht tun. Aber ein Scheitern käme einer Blamage gleich. Und am Sonntag steht dann das Derby gegen ManUnited an.

ManCity: Hart - Sagna, Kompany, Otamendi, Clichy - Fernando, Fernandinho - Navas, Silva, Sterling - Agüero. - Trainer: Pellegrini. Dynamo: Schowkowskij - Vida, Chacherdi, Dragovic, Antunes - Bujalskij, Veloso - Jarmolenko, Garmasch, Gusjew - Teodorczyk. - Trainer: Rebrow. Schiedsrichter: Hategan (Rumänien)

Atletico Madrid - PSV Eindhoven 20.45 Uhr (Hinspiel 0:0)

Erinnern Sie sich noch an Luuk de Jong? Der Mann hat von 2012 bis 2014 für Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga gespielt. In 36 Partien erzielte der niederländische Nationalspieler sechs Tore. Für einen Angreifer ist das nicht gerade eine überragende Quote. Besser läuft es für ihn beim PSV Eindhoven. In der Eredivisie hat er in 26 Spielen 19 Mal getroffen. Und er steht als Kapitän mit seinem Klub in Achtelfinale der Champions League.

Nachdem er beim 0:0 gegen Atletico Madrid wegen einer Gelbsperre noch gefehlt hatte, trägt er nun im Rückspiel im Estadio Vicente Calderón die Hoffnungen des niederländischen Meisters und Tabellenführers, auf dass es gegen den Tabellenzweiten der spanischen Primera Division ein wenig überraschend doch noch mit dem Viertelfinale klappt. Dafür spricht, dass die Generalprobe in der Liga eher nicht so rund lief: Während Atletico mit der Empfehlung eines 3:0 gegen Deportivo La Coruna ins Rennen, gab's für den PSV gegen den Tabellendreizehnten SC Heerenveen im Philips-Stadion nur ein 1:1. Den Ausgleich nach 56 Minuten erzielte - Luuk de Jong.

Atletico: Oblak - Juanfran, Gimenez, Godin, Filipe Luis - Saul Niguez, Gabi, Augusto, Koke - Luciano Vietto, Griezmann. Trainer: Simeone. PSV: Zoet - Arias, Bruma, Moreno, Willems - Pröpper, Guardado, van Ginkel - Narsingh, L. de Jong, Locadia. - Trainer: Cocu. Schiedsrichter: Clattenburg (England)

Quelle: n-tv.de

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