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Bleibt er oder geht er? Pep Guardiola möchte sich zu seiner Zukunft beim FC Bayern noch nicht äußern.
Bleibt er oder geht er? Pep Guardiola möchte sich zu seiner Zukunft beim FC Bayern noch nicht äußern.(Foto: dpa)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Guardiola hüllt sich in Schweigen

Ein Fanshop auf der Reeperbahn wird überfallen, der HSV verlängert mit einem langjährigen Spieler, beim FC Valencia läuft es auch mit neuem Trainer nicht rund. Und Josep Guardiola wird erneut zu seiner beruflichen Zukunft beim FC Bayern München befragt.

Josep Guardiola, bekanntlich Trainer des FC Bayern, hat sich auch nach dem Abschluss der Hinrunde mit einem müden 1:0-Sieg bei Hannover 96 (1:0) nicht konkret zu seiner beruflichen Zukunft beim deutschen Fußballmeister geäußert. Der Spanier verwies erneut auf ein für den morgigen Sonntag vereinbartes Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Klubs. "Karl-Heinz Rummenigge hat gesagt, am Tag nach dem Hannover-Spiel sprechen wir." Auch Sportvorstand Matthias Sammer verwies auf den Sonntag: "Ich werde den Teufel tun und jetzt irgendwelche Fragen beantworten."

Guardiola dürfte Rummenigge allerdings bereits über seine Entscheidung informiert haben. Schließlich hatte er am Freitag gesagt: "Kalle weiß alles." Nun sei es so: "Wir fahren jetzt mit dem Bus zum Flughafen und werden noch einmal sprechen. Wir sprechen an jedem Tag, den wir uns sehen." In den vergangenen Tagen hatten sich die Anzeichen nahezu bis zur Gewissheit verdichtet, dass Guardiola seinen im Sommer auslaufenden Vertrag in München nicht verlängern wird. Als Nachfolger des Spaniers wird Carlo Ancelotti gehandelt, der derzeit ohne Job ist und zuletzt Real Madrid trainiert hatte. Nach ZDF-Informationen wird Guardiola im Sommer Trainer beim englischen Top-Klub Manchester City. (sgi/spt)

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Trainer Neville konnte beim FC Valencia noch nicht für einen Kurswechsel sorgen. Gegen Getafe reichte es nur für ein Unentschieden.
Trainer Neville konnte beim FC Valencia noch nicht für einen Kurswechsel sorgen. Gegen Getafe reichte es nur für ein Unentschieden.(Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports)

Der FC Valencia mit Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi wartet unter seinem neuen Trainer Gary Neville weiter auf den ersten Sieg in der spanischen Primera División. Im vierten Ligaspiel mit dem englischen Ex-Nationalspieler auf der Bank kam der sechsmalige Meister gegen den FC Getafe nicht über ein 2:2 hinaus.

Mustafi spielte 90 Minuten in der Verteidigung. Paco Alcacer (15.) und Santi Mina (35.) glichen jeweils die  Getafe-Führungen durch Pablo Sarabia (10.) und Angel Lafita (22.) aus. Valencia bleibt nach 16 Spieltagen hinter den Erwartungen  zurück und liegt derzeit mit 22 Punkten auf Platz sieben. (spt)

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Diekmeier verlängert in Hamburg

Diekmeier spielt seit 2010 beim HSV.
Diekmeier spielt seit 2010 beim HSV.(Foto: imago/Michael Schwarz)

Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat den Vertrag von Dennis Diekmeier vorzeitig bis zum Jahr 2018 verlängert. Dies teilte der Verein kurz vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels des Jahres gegen den FC Augsburg via Twitter mit. Der Kontrakt des 26 Jahre alten Rechtsverteidigers bei den Hanseaten wären Ende der Spielzeit ausgelaufen. (spt)

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Räuber überfällt St. Pauli-Fanshop

Der Fanshop des FC St. Paul auf der Reeperbahn.
Der Fanshop des FC St. Paul auf der Reeperbahn.(Foto: Facebook)

Ein maskierter Täter hat einen Fanshop des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli auf der Reeperbahn in Hamburg überfallen. Der Mann bedrohte am Freitagabend den 37-jährigen Verkäufer mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der unbekannte Täter hatte sich nach Ladenschluss im Fanshop versteckt und den Verkäufer im Keller überrascht. Der Räuber flüchtete unerkannt mit dem erbeuteten Bargeld. Über die Höhe des Betrags machte die Polizei keine Angaben. (spt)

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Mourinho verzichtet auf Sabbatical

Wollte nicht gehen, sondern wurde gegangen: Mourinho.
Wollte nicht gehen, sondern wurde gegangen: Mourinho.(Foto: REUTERS)

Teammanager José Mourinho hat erstmals auf sein Aus beim FC Chelsea reagiert und den englischen Fußball-Meister kritisiert. "In seiner Karriere hat José einige Male entschieden, einen Klub zu verlassen. Aber nur in Chelsea hat der Klub entschieden, dass er gehen muss", hieß es in einer Erklärung, die der Portugiese über seine Agentur CAA verbreiten ließ. Mourinho und die in der Liga auf Platz 16 abgestürzten Blues hatten sich am Donnerstag offiziell einvernehmlich getrennt - der Wahrheit entspricht das wohl nicht. Allerdings kassiert der Trainer für seinen Abgang eine fürstliche Abfindung. Laut englischen Medienberichten bekommt Mourinho zehn Millionen britische Pfund (14 Millionen Euro).

Für den 52-Jährigen war es nach 2007 der zweite Abschied von der Stamford Bridge. "Jose Mourinho ist froh darüber, dass er nach Chelsea zurückgekehrt ist und den Fans einen weiteren Titel in der Premier League schenken konnte, den sie über Jahre nicht bekommen haben", hieß es im Statement.Eine Pause werde "The Special One" nicht machen: "Er wird kein Sabbatjahr einlegen, er ist nicht müde, und er braucht es nicht. Er denkt positiv und schaut nach vorn." Mourinho wird mit seiner Familie in London bleiben und will sich in naher Zukunft nicht weiter zur Situation äußern. (jja)

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Lienen: "Wir brauchen den Videobeweis."

Die Szene vor dem Karlsruher Siegtor lässt Ewald Lienen auch nach Schlusspfiff nicht los.
Die Szene vor dem Karlsruher Siegtor lässt Ewald Lienen auch nach Schlusspfiff nicht los.(Foto: imago/MIS)

Trainer Ewald Lienen hat nach einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen bei der 1:2-Niederlage seines FC St. Pauli gegen den Karlsruher SC erneut den Videobeweis gefordert. "Die ganze Welt weiß nach wenigen Sekunden, was los ist. Nur die Schiedsrichter wissen es nicht. Wir brauchen den Videobeweis", sagte der Coach des Hamburger Fußball-Zweitligisten am Freitagabend bei der Analyse des Spiels. Er sprach dabei die Szene vor dem Karlsruher Siegtor an, als der Unparteiische Michael Weiner erst einen fragwürdigen Freistoß für den KSC gab und dann die Abseitsstellung des Torschützen Dimitrios Diamantakos übersah. "Der Freistoß war mehr als zweifelhaft. Und das wird dann auch noch mit einem Abseitstor belohnt", klagte Lienen, der nach eigenen Worten wohl "schon mehr als 100 Mal" für die Einführung des Videobeweises eingetreten ist.

Seine Karlsruher Kollege Markus Kauczinski räumte ein, dass sein KSC nach mehreren zweifelhaften Referee-Entscheidungen in dieser Saison gegen sich in der fraglichen Szene so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit erfahren habe. Er selbst ist aber weiter gegen den Videobeweis. "Wir haben jetzt schon vier Schiedsrichter. Mit dem Videobeweis bräuchten wir sieben. Da habe ich doch die Befürchtung, dass zu viele Köche den Brei verderben könnten", sagte Kauczinski. (jja)

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Zehn Wochen Pause für HSV-Retter Diaz

Marcelo Diaz hatte zuletzt angekündigt, den HSV verlassen zu wollen
Marcelo Diaz hatte zuletzt angekündigt, den HSV verlassen zu wollen(Foto: imago/Claus Bergmann)

Mittelfeldspieler Marcelo Diaz steht dem Hamburger SV rund zehn Wochen nicht zur Verfügung. "Muskelsehnenausriss im linken Oberschenkel", twitterte der Fußball-Bundesligist vor dem letzten Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg. Das Missgeschick war im geheimen Abschlusstraining vor dem letzten Spiel der Hamburger in diesem Jahr gegen die Schwaben passiert.

Wegen seiner Reservistenrolle in Hamburg beabsichtigte der chilenische Nationalspieler, in der Winterpause in seine Heimat zu wechseln. CF Universidad de Chile hatte den Hamburgern bereits Interesse signalisiert. Ein Wechsel ist unter den neuen Bedingungen vermutlich kein Thema mehr. Beim HSV ist Diaz in dieser Saison häufig nur als Einwechselspieler zum Zug gekommen. (jja)

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Schalke hofft weiter auf Matip-Verbleib

Seit 2000 Königsblauer: Joel Matip.
Seit 2000 Königsblauer: Joel Matip.(Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat die Verhandlungen mit seinem umworbenen Abwehrspieler Joel Matip über eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages wieder aufgenommen und erwartet im Januar eine Entscheidung. "Wir hatten ein sehr gutes Gespräch", sagte Sportvorstand Horst Heldt nach dem 1:0 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim: "Wir werden uns Ende Januar noch einmal treffen, dann wird er sich entscheiden."

Der 24 Jahre alte Nationalspieler Kameruns, der seit 2000 auf Schalke kickt, hat mehrere lukrative Angebote und steht vor allem bei englische Klubs hoch im Kurs. "Viele haben schon angefragt, viele interessante Vereine", bestätigte Heldt. Matip, der für die Königsblauen 22 Tore in 239 Pflichtspielen als Profi erzielte, könnte im Sommer ablösefrei wechseln.

Heldt rechnet sich aber noch Chancen aus, den gebürtigen Bochumer auf Schalke zu halten. "Es ist spannend, es ist offen", sagte er: "Wir sind im Rennen, aber wir haben Konkurrenz." Nicht infrage kommt ein Abgang schon in der Winterpause, auch wenn es dann noch eine Ablösesumme geben würde. "Ein Wechsel im Winter, das geht gar nicht", erklärte Matip und betonte zum x-ten Mal: "Ich fühle mich wohl auf Schalke." (jja)

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Frankfurt: Fabián-Transfer nimmt Formen an

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Verpflichtung des mexikanischen Olympiasiegers Marco Fabián. Dessen Verein Deportivo Guadalajara verkündete den Transfer des Nationalspielers bereits als perfekt. Der 26-Jährige werde im Januar an den Main wechseln. Er soll einen Dreijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr erhalten. Nach Angaben der Eintracht wurde bislang aber noch keine endgültige Einigung über einen Wechsel in der Winterpause erzielt.

Für Fabián ist der Wechsel nach Frankfurt vor allem eine Möglichkeit, international Erfahrung zu sammeln. "Das ist eine Chance, die einmal im Leben kommt, und ich habe sie ergriffen", sagte er am Freitag bei einer Pressekonferenz. Fabián kann im offensiven Mittelfeld auf beiden Außenpositionen und auch im Zentrum eingesetzt werden.

Als Reaktion auf die sportliche Krise der vergangenen Wochen möchte die Eintracht ihren Kader in der Winterpause mit "zwei bis drei neuen Spielern" verstärken, wie Sportdirektor Bruno Hübner erst in dieser Woche bestätigte. Auf den offensiven Außenpositionen besteht dabei der größte Bedarf. Bis zum Beginn der Verhandlungen mit Marco Fabian galt Ex-Nationalspieler Sidney Sam von Schalke 04 als Wunschkandidat. (jja)

Quelle: n-tv.de

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