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Ilkay Gündogan und der BVB - das passt, scheint aber keine Beziehung für die Ewigkeit.
Ilkay Gündogan und der BVB - das passt, scheint aber keine Beziehung für die Ewigkeit.(Foto: dpa)

++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++: Gündogan lässt den BVB wieder zappeln

Vor dem Spiel auf Schalke erwartet Wolfsburgs Manager einen ungemütlichen Empfang für Draxler. Beim HSV gibt's Streit. Götze hat keine Comeback-Eile, der DFB muss weiter prozessieren, Gladbachs Xhaka träumt von England. Nur wovon träumt Gündogan?

Neues Jahr, altes Spiel: Wieder einmal ist das Vertragsende von Ilkay Gündogan bei Borussia Dortmund in Aussicht, wieder einmal drückt sich der Spielmacher um klare Aussagen zu seiner Zukunft herum. Bei Sky Sport News sagte er zwar: "Ich fühle mich nach wie vor unheimlich wohl beim BVB. Das war auch letztes Jahr so. Ich genieße es, dass Trikot zu tragen." Aber auch wenn vieles für Dortmund spreche, müsse die Entscheidung erst noch fallen. Gündogans Vertrag läuft im Sommer 2017 aus. Will der BVB noch eine ordentliche Ablösesumme für den Spielmacher bekommen, müsste der Verein den 25-Jährigen bei ausbleibender Vertragsverlängerung im kommenden Sommer verkaufen.

Obwohl er sich erneut mit einer Entscheidung Zeit lässt, möchte er keine vergleichbare Hängepartie wie im letzten Jahr. Damals hatte er das BVB-Angebot zur Vertragsverlängerung verstreichen lassen, allenthalben wurde deshalb mit einem Abschied im Sommer 2015 gerechnet. Dann verlängerte Gündogan plötzlich doch noch um ein Jahr - und muss sich nun schon wieder entscheiden. (cwo)

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Xhaka will in die Premier League

"England ist mein Traum. Den verstecke ich auch nicht", sagt Granit Xhaka.
"England ist mein Traum. Den verstecke ich auch nicht", sagt Granit Xhaka.(Foto: imago/Moritz Müller)

Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach hat seinen Traum von einem Wechsel in die Premier League bekräftigt. "England ist mein Traum. Den verstecke ich auch nicht. Ob er erfüllt wird, weiß derzeit nur der liebe Gott", sagte der 23 Jahre alte Schweizer im Gespräch mit "derWesten.de". Für Xhaka spielt dabei der sportliche Reiz eine weitaus größere Rolle als das Geld. "Ich will, wenn ich wechseln würde, einen sportlichen Schritt nach vorn machen. Würde ich in Sunderland unterschreiben, wüssten doch die Menschen, dass es nur ums Geld ginge. Und ich komme aus keiner geldgierigen Familie, sondern aus einer charakterfesten", sagte Xhaka. (tno)

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Keine Einigung zwischen Hans und DFB - Niersbach weiter belastet

Stefan Hans (l.) streitet sich weiter mit dem DFB.
Stefan Hans (l.) streitet sich weiter mit dem DFB.(Foto: picture alliance / dpa)

Im Streit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und seinem früheren Direktor Stefan Hans ist die erhoffte Einigung nicht zustande gekommen. Beide Seiten konnten sich vor dem Arbeitsgericht Frankfurt in dem komplizierten Fall im Rahmen des DFB-Skandals nicht verständigen, deshalb wurde nach dem Gütetermin jetzt für den 24. Mai eine Verhandlung angesetzt. Hans belastete den früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und den noch amtierenden Generalsekretär Helmut Sandrock.

Der Verband hatte seinem stellvertretenden Generalsekretär im Zuge des Skandals um die Vergabe der WM 2006 gekündigt. Angeblich habe Hans seine Informationspflicht gegenüber dem DFB-Präsidium verletzt. Der frühere DFB-Direktor bestreitet dies. Er habe in der Diskussion um den dubiosen Vertrag mit dem früheren Fifa-Vizepräsidenten Jack Warner sowohl Niersbach als auch Sandrock stets auf dem Laufenden gehalten. Hans' Aussagen bringen Niersbach und Sandrock noch mehr in Bedrängnis. Seine Anwältin versicherte, dass ihr Mandat "von Anfang an jedes Mal unverzüglich die beiden Spitzenfunktionäre informiert" habe. (tno)

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Götze trainiert, braucht aber weiter Geduld

Bis zum Comeback dauert's noch ein wenig: Mario Götze braucht beim FC Bayern nach seiner Verletzung noch Geduld.
Bis zum Comeback dauert's noch ein wenig: Mario Götze braucht beim FC Bayern nach seiner Verletzung noch Geduld.(Foto: imago/Philippe Ruiz)

Weltmeister Mario Götze will sich bei seinem Comeback nicht unter Druck setzen. Er fühle sich "gut, aber natürlich brauche ich noch ein bisschen Geduld", sagte der 23-Jährige vom FC Bayern bei "FCB.tv". Götze trainiert seit Montag wieder mit der Mannschaft. "Ich versuche, diese und nächste Woche alle Einheiten mitzumachen und dann werden wir sehen, wo ich stehe", sagte er weiter: "Wenn man eine Weile raus ist, dann will man möglichst viel machen - aber da muss man clever sein." Der Nationalspieler hatte sich im Oktober eine Sehnenverletzung im Adduktorenbereich zugezogen und fällt seitdem aus. (tno)

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Kopfnuss sorgt für Aufregung beim HSV

Dietmar Beiersdorfer und HSV-Coach Bruno Labbadia haben immer neue Brandherde zu löschen.
Dietmar Beiersdorfer und HSV-Coach Bruno Labbadia haben immer neue Brandherde zu löschen.(Foto: imago/Michael Schwarz)

Ist das nur ein Beleg für den nötigen Pfeffer im Team, den man im Abstiegskampf braucht? Oder liegen beim Hamburger SV die Nerven blank, was im Tabellenkeller überhaupt nicht hilfreich wäre? Diese Frage dürften sich manche Fans des Bundesliga-Dinos nach einem unschönen Trainingszwischenfall stellen. Die Hauptbeteiligten: Ivo Ilicevic, Michael Gregoritsch, und ein Golfcart. Auf letzterem musste Gregoritsch abtransportiert werden, nachdem ihm Ilicevic eine offenbar harte Kopfnuss verpasst hatte - als Reaktion auf einen mindestens ebenso harten Zweikampf.

Grund für den Abtransport von Gregoritsch war aber nicht die Kopfnuss, sondern laut HSV-Coach Bruno Labbadia Blessuren an Knöchel und Schienbein. Wegen denen wird der Österreicher im Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Sonntag sehr wahrscheinlich ausfallen. Zur Kopfnuss sagte Labbadia: "Die beiden sind ganz klar über das Ziel hinausgeschossen." Aber: Ilicevic habe sich bereits entschuldigt: "Das ist erstmal geklärt." Auf die Frage, ob er eine Suspendierung der beiden Streithähne ausschließt, ließ Labbadia die Antwort offen. (cwo)

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Allofs fürchtet Pfiffe für Draxler

Dieser Weg wird kein leichter sein: Draxler vor der Rückkehr auf Schalke.
Dieser Weg wird kein leichter sein: Draxler vor der Rückkehr auf Schalke.(Foto: dpa)

Manager Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg hofft auf einen halbwegs normalen Empfang für Julian Draxler bei dessen Rückkehr zu Schalke 04. "Ich fände es nicht fair, wenn ein Spieler, der sich nach wie vor Schalke verbunden fühlt, ausgepfiffen würde", sagte Allofs vor dem Auswärtsspiel auf Schalke am Samstag den "Wolfsburger Nachrichten": "Julian hat mit seinem Wechsel zu uns den nächsten Schritt seiner Karriere gemacht und Schalke hat dafür auch gutes Geld eingenommen."

Nationalspieler Draxler hatte zuvor zugegeben, dass er einen Spießrutenlauf in der Schalke-Arena erwartet: "Ich bin auf das Schlimmste vorbereitet. Von den 60.000 Zuschauern werden 55.000 gegen mich sein." Der 22-Jährige war im Sommer für rund 36 Millionen Euro zum Werksklub gewechselt, zuvor hatte er seit seinem achten Lebensjahr das königsblaue Trikot getragen. (shu)

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Lazio-Fans sorgen für Rassismus-Skandal

Kalidou Koulibaly wurde von den Rom-Fans unentwegt beleidigt.
Kalidou Koulibaly wurde von den Rom-Fans unentwegt beleidigt.(Foto: imago/Insidefoto)

Wegen anhaltender rassistischer Rufe der Heimfans ist das Spiel zwischen Lazio Rom und dem SSC Neapel (0:2) für dreieinhalb Minuten unterbrochen worden. Ziel der Beleidigungen während der zweiten Halbzeit war Neapels Verteidiger Kalidou Koulibaly aus dem Senegal. "Ich bin froh darüber, dass das Spiel unterbrochen worden ist. Es wurde langsam peinlich", sagte SSC-Trainer Maurizio Sarri. Lazio, Klub von Weltmeister Miroslav Klose, kann sich auf eine Strafe einstellen. Gonzalo Higuain erzielte sein 23. Tor im 23. Saisonspiel (24.), den zweiten Treffer markierte José Callejon (27.). Klose stand in der Startfelf und wurde nach 70 Minuten ausgewechselt. Lazio hinkt als Tabellenneunter den eigenen Ansprüchen hinterher. (tno)

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Ex-Wolfsburg-Star D'Alessandro kehrt heim

(Foto: AP)

Der frühere Wolfsburger Andres D'Alessandro kehrt zu seinem Jugendverein CA River Plate aus Buenos Aires zurück. Der 34 Jahre alte Argentinier wechselt für ein Jahr auf Leihbasis vom brasilianischen Erstligisten SC Internacional aus Porto Alegre, bei dem er noch einen Vertrag bis Ende 2017 hat, zum amtierenden Libertadores-Cup-Champion.

Der trickreiche Mittelfeldspieler war 2003 von River Plate zum VfL Wolfsbug gewechselt. Mit dem damaligen Nachwuchstalent gelang den Niedersachsen ein echter Transfer-Coup. Mit neun Millionen Euro stellte D’Alessandro auch einen Wolfsburger Transferrekord auf. Er bestritt bis Ende 2005 in Deutschlands Fußball-Oberhaus 61 Ligaspiele und schoss dabei acht Tore. Nach Kurzgastspielen in England, Spanien und seiner Heimat schloss sich der ehemalige argentinische Nationalspieler Mitte 2008 dem SC Internacional an, wo er zum Klub-Idol wurde. (shu)

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Hier finden Sie die Fußball-Nachrichten von Mittwoch den 3. Februar.

Quelle: n-tv.de

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