Samstag, 05. September 2009
Fußball-WM-Qualifikation: Hitzfeld schlägt Rehhagel
Ottmar Hitzfeld hat in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika mit der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft das Duell der Ex-Bundesligatrainer gegen Otto Rehhagels Griechen mit 2:0 (0:0) gewonnen.Damit verdrängten die Schweizer in der WM-Qualifikationsgruppe 2 mit 16 Zählern Griechenland auf Platz zwei (13). Im Duell der deutschen Trainer-Routiniers Hitzfeld und Rehhagel trafen Stephane Grichting (83.) und Marco Padalino (88.) vor 38.500 Zuschauern im ausverkauften St.-Jakob-Park in Basel für die Gastgeber. Griechenlands Loukas Vyntra sah Gelb-Rot (42.).
Der WM-Vierte Portugal dagegen droht nach dem 1:1 in Dänemark die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu verpassen. Das Team um den Superstar Cristiano Ronaldo fielen nach dem Remis in Kopenhagen in der Qualifikationsgruppe 1 mit 10 Punkten auf den vierten Platz zurück. Dritter ist nun Schweden (12), das dank eines Last-Minute-Tores von Zlatan Ibrahimovic (90.) mit 2:1 in Ungarn (13 Punkte) gewann. Tabellenführer bleibt Dänemark (17), das gegen Portugal durch Nicklas Bendtner (42.) in Führung ging und erst vier Minuten vor Schluss den Ausgleich durch Liedson (86.) kassierte.
Italien siegt dank zweier Eigentore
Italien bleibt in Gruppe 8 mit 17 Punkten vor Irland (16), das 2:1 (1:1) auf Zypern gewann und Bulgarien (11), das sich gegen Montenegro mit 4:1 (1:1) durchsetzte. Dabei war der Sieg der italienischen Weltmeister in Georgien durchaus kurios. Dank zweier Eigentore von Milan-Verteidiger Kakhaber Kaladze (57./67.) behauptete Italien seine Tabellenführung in Gruppe 8.
Seine Mini-Chance auf die WM-Teilnahme wahrte Österreich durch ein 3:1 (2:0) gegen die Färöer. Vor 12 300 Zuschauern in Graz brachte Stefan Maierhofer die Elf von Trainer Dietmar Constantini nach 49 Sekunden in Führung, die weiteren Treffer erzielte Marc Janko (16., 59./Elfmeter). Für die Gäste traf Olsen (84.).
Vize-Weltmeister Frankreich hat dagegen einen Dämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer Raymond Domenech kam nicht über ein enttäuschendes 1:1 (0:0) gegen Rumänien hinaus. Thierry Henry hatte die Équipe tricolore in der 48. Minute in Führung gebracht, Verteidiger Julien Escude (58.) unterlief zehn Minuten später ein Eigentor. Die Franzosen haben als Zweiter der Gruppe 7 mit 14 Punkten nun vier Zähler Rückstand auf den Gruppenersten Serbien, wo am Mittwoch das Spitzenspiel ansteht.
Elfenbeinküste so gut wie dabei
In Afrika ist der Elfenbeinküste nach einem souveränen 5:0-Erfolg gegen Burkina Faso das WM-Ticket kaum noch zu nehmen. Die Elfenbeinküste haben bei zwei noch ausstehenden Partien in Afrika-Qualifikationsgruppe E mit 12 Punkten nun sechs Zähler Vorsprung auf Burkina Faso und das weitaus bessere Torverhältnis. Abdulkader Keita (10. Minute), Dider Drogba (50./65.) und Yaya Touré (55./70.) erzielten die Tore für die Gastgeber.
dpa
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