Sport

"Louis hält sich für Gott-Vater": Hoeneß watscht van Gaal ab

Das verbale Duell der beiden Super-Egos geht weiter. Weil Ex-Bayern-Coach Louis van Gaal behauptet, die Verpflichtung von Josep Guardiola als Coach der Münchner trage seine Handschrift, setzt FCB-Präsident Uli Hoeneß zur Grätsche an - und hält sich nicht mit Argumenten auf.

Louis van Gaal und Uli Hoeneß: Man schätzt sich irgendwie, aber man mag sich gar nicht.
Louis van Gaal und Uli Hoeneß: Man schätzt sich irgendwie, aber man mag sich gar nicht.(Foto: picture alliance / dpa)

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat einmal mehr Ex-Trainer Louis van Gaal heftig kritisiert. Der Niederländer, inzwischen Bondscoach bei "Oranje", hatte behauptet, dass die Verpflichtung des deutschen Fußball-Rekordmeisters von Pep Guardiola einen "van-Gaal-Stempel" tragen würde.

"Nur Louis van Gaal kann so etwas sagen. Sein Problem ist, dass Louis sich nicht für Gott hält, sondern für Gott-Vater. Bevor die Welt existierte, war Louis schon da. So wie er die Welt sieht, funktioniert sie nicht", sagte Hoeneß der niederländischen Zeitung "Telegraaf".

Der 61 Jahre alte van Gaal sei zwar "ein guter Fußballtrainer, und er hat nach seinem schlechten Vorgänger Jürgen Klinsmann bei uns aufgeräumt. So hat er teilweise zur heutigen Entwicklung bei Bayern München beigetragen", führte Hoeneß weiter aus: "Aber weiter geht sein Anteil daran nicht, auch nicht bei der Verpflichtung Guardiolas."

Quelle: n-tv.de

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