Dienstag, 30. Juni 2009
Letzter Arbeitstag bei Hertha: Hoeneß zeigt keinen Groll
Der zurückgetretene Manager Dieter Hoeneß hegt zumindest nach außen keinen Groll mehr über seinen unfreiwilligen Abgang beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin, bei dem er heute seinen letzten Arbeitstag hatte."Ich bin erleichtert. Die Monate vor meiner Vertragsauflösung waren sehr belastend. Jetzt geht es mir gut. Es ist wichtig für alle, dass es wieder nach vorn geht", sagte Hoeneß der "Bild"-Zeitung. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung des Präsidiums mit dem Vorsitzenden Werner Gegenbauer, mit dem sich Hoeneß einen offenen Machtkampf geliefert und am Ende den Kürzeren gezogen hatte, konnte sich der 56-Jährige aber nicht verkneifen: "Für mich ist so eine Trennung eine Frage von Stil und Klasse. Ich denke, bei einem großen Klub im Süden wäre so eine Ära anders beendet worden."
Hoeneß und der Verein hatten sich Anfang Juni auf eine Auflösung des bis 2010 laufenden Vertrages geeinigt. Hoeneß erhielt dafür eine Abfindung von rund einer Million Euro. Sein Nachfolger für den sportliche Bereich ist Herthas Rekord-Torschütze Michael Preetz.
sid
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