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Im orangefarbenen Trikot wird man Robben vorerst nicht sehen.
Im orangefarbenen Trikot wird man Robben vorerst nicht sehen.(Foto: imago/VI Images)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Hollands Elf muss auf Robben verzichten

Kevin Prince Boateng muss sich wohl einen neuen Klub suchen. Thomas Müller überholt seinen Namensvetter. Die Three Lions müssen gegen den Weltmeister ohne Wayne Rooney antreten. Und auch Arjen Robben fällt zum Länderspiel aus.

Arjen Robben fehlt derzeit nicht nur beim FC Bayern München, sondern verzichtet auch auf die nächsten Länderspiele der holländischen Nationalmannschaft. Er wolle sich voll und ganz auf die Genesung konzentrieren, hieß es in der Mitteilung des Verbands. Für seine nicht für die EM qualifizierte Auswahlmannschaft stehen Länderspiele gegen Frankreich und England an. Robben hatte am Mittwoch bereits das legendäre Champions-League-Spiel der Münchner gegen Juventus Turin verpasst.

Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer gab kurz vor Spielbeginn Details zum Ausfall des 31-Jährigen bekannt. "Nur eine Erkältung wäre kein Problem gewesen. Er hat Adduktorenprobleme (Muskelprobleme, Anm. d. Red.) ", berichtete Sammer. Es soll sich immerhin um "keine große Geschichte" handeln, wie der Funktionär versicherte. Allerdings werde Robben wohl auch am kommenden Samstag im Bundesligaspiel beim 1. FC Köln pausieren müssen. Die muskulären Probleme hatte sich Robben laut Sammer schon am Sonntag im Training zugezogen. (lsc)

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Pizarro erscheint zum Bremer Training

Da ist er wieder: Claudio Pizarro.
Da ist er wieder: Claudio Pizarro.(Foto: imago/nph)

Ein Comeback von Werder Bremens Claudio Pizarro am Samstag gegen den FSV Mainz 05 wird immer wahrscheinlicher. Der peruanische Stürmer stieg wieder ins Mannschaftstraining des abstiegsbedrohten Klubs ein. "Ich hoffe, er trainiert nicht nur, sondern kann auch am Samstag spielen", sagte Werder-Coach Viktor Skripnik. Pizarro hatte wegen einer Muskelzerrung beim 0:5 gegen den FC Bayern München am vergangenen Wochenende gefehlt.

Auch der zuletzt ebenfalls angeschlagene Abwehrspieler Papy Djilobodji trainierte am Donnerstag wieder mit. Weniger Hoffnung auf einen Einsatz gegen Mainz besteht dagegen bei Mittelfeldspieler Sambou Yatabaré, der aufgrund muskulärer Probleme weiterhin fehlt. Skripnik kann dafür gegen die Hessen wieder auf die in München gesperrten Clemens Fritz und Zlatko Junuzovic zurückgreifen. "Das Spiel ist sehr wichtig für uns, Mainz ist nicht unschlagbar", meinte Skripnik zur Partie. (lsc)

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England fährt ohne Rooney nach Berlin

Wayne Rooney hat sich am Knie verletzt und fällt vorerst aus.
Wayne Rooney hat sich am Knie verletzt und fällt vorerst aus.(Foto: imago/BPI)

Im Länderspielklassiker gegen die deutschen Weltmeister in Berlin am 26. März muss die englische Nationalmannschaft wie erwartet auf Kapitän Wayne Rooney verzichten. Der Stürmer von Rekordmeister Manchester United steht wegen seiner Knieverletzung nicht im Aufgebot von Teammanager Roy Hodgson. England trifft drei Tage nach dem Duell im Olympiastadion mit der DFB-Elf zu Hause in Wembley auf die Niederlande. Erstmals berufen wurde Danny Drinkwater von Sensationsteam Leicester City. "Er spielt eine fantastische Saison und bekommt die Gelegenheit zu beweisen, dass er das, was er für Leicester zeigt, auch in der Nationalmannschaft zeigen kann", sagte Hodgson über den Mittelfeldspieler.

Neben Drinkwater steht mit Danny Rose von Tottenham Hotspur ein weiterer Profi ohne Länderspiel-Einsatz im 24 Mann starken Kader des Weltmeisters von 1966. Die Spurs haben wie Jürgen Klopps FC Liverpool jeweils fünf Spieler im Aufgebot der Three Lions. Neben Rooney fehlen dessen Klubkollege Michael Carrick sowie die verletzten Arsenal-Profis Jack Wilshere und Alex Oxlade-Chamberlain. (lsc)

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Müller überholt Müller

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Mit seinem Tor im Wahnsinnsduell (4:2 n.V.) im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Juventus Turin hat Bayern Münchens Held Thomas Müller hat mit seinem 35. Treffer "Bomber" Gerd Müller überholt. Der Weltmeister von 1974 hatte 34-mal im Europapokal der Landesmeister getroffen. Das Müller-Duo erzielte alle seine Tore in europäischen Wettbewerben für den deutschen Rekordmeister Bayern München. Gerd Müller erzielte allerdings insgesamt 62 Treffer in allen Uefa-Vereinswettbewerben - und das in 71 Spielen. Auch die Torquote des viermaligen Torschützenkönigs scheint mit 34 Toren in 35 Spielen im Europapokal der Landesmeister wohl "ewig" unerreichbar zu sein (im Schnitt 0,97 Tore pro Spiel) und bleibt Europarekord. Hinter den Müllers folgen übrigens Mario Gomez mit 27 Toren und Michael Ballack mit 17 Treffern. (lsc)

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Milan will Kevin Prince Boateng loswerden

Kevin Prince Boateng hat beim AC Milan wohl keine Zukunft mehr.
Kevin Prince Boateng hat beim AC Milan wohl keine Zukunft mehr.(Foto: imago/Buzzi)

Seit Ende September vergangenen Jahres hält sich Kevin-Prince Boateng bei AC Mailand fit. Zur Winterpause erhielt der 28-Jährige endlich einen Vertrag bei den Italienern. Doch nun der Schock: Zum Saisonende will sich Milan offenbar von dem Mittelfeldspieler trennen. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, sieht Trainer Sinisa Mihajlovic in Boateng keine Verwendung mehr. Seit seiner Vertragsunterschrift kam der ehemalige ghanaische Nationalspieler bei Milan lediglich zehn Mal zum Einsatz - als Ergänzungsspieler. Auch Mario Balotelli soll auf Mihajlovics Liste derer stehen, die den Klub zum Saisonende verlassen sollen. In nur 15 Spielen für Milan erzielte der italienische Ex-EM-Held nur drei Tore. (cri)

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Rummenigge fordert Setzliste von der Uefa

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge fordert von der Uefa eine Modifizierung der Auslosung in der Champions League.
Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge fordert von der Uefa eine Modifizierung der Auslosung in der Champions League.(Foto: imago/MIS)

Was für ein Spiel: In einer hochdramatischen Partie hat der FC Bayern im Champions-League-Achtelfinale Juventus Turin mit 4:2 geschlagen - und steht nun im Viertelfinale der Königsklasse. Einer, bei dem die Freude über diesen Erfolg nicht allzu lange währte, ist Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandschef der Münchener nutzte unmittelbar nach dem Triumph die Gelegenheit, erneut eine Modifizierung der Auslosung in der Champions League zu fordern. "Irgendwann muss bei der Uefa darüber nachgedacht werden, ob man dem Schicksal seinen Lauf lässt oder ob man auch mal über Dinge wie eine Setzliste nachdenkt. Das ist in der Zukunft so nicht mehr tragbar", so Rummenigge. Er habe in der ersten K.o.-Runde "Spiele gesehen, da habe ich fast abgeschaltet. Und heute fliegt eine Mannschaft raus, die letztes Jahr im Finale war", ergänzte Rummenigge mit Blick auf den unterlegenen Gegner aus Turin.

Laut dem 60-Jährigen genüge für die Reform ein Blick zu anderen Sportarten: "Wir sprechen über Image, über Geld, über Meriten. Das alles muss irgendwann mal so gemacht werden wie es im Tennis oder in anderen Sportarten gang und gäbe ist." Bei dem derzeitigen Verfahren könne es die Uefa laut Rummenigge nicht belassen: "Alle sind abhängig vom Schicksal. Aber ich muss offen und ehrlich sagen: Irgendwann reicht's mir mit dem Schicksal." Am Freitag (12.00 Uhr) werden in der Uefa-Zentrale in Nyon die Viertelfinals der Königsklasse ausgelost. Dabei kann der FC Bayern auf schwere Gegner wie Titelverteidiger FC Barcelona, Real Madrid, Paris St. Germain oder Pep Guardiolas künftigen Klub Manchester City treffen. Es winken aber auch vermeintlich leichtere Lose wie Benfica Lissabon oder Atletico Madrid. Auch ein deutsches Duell gegen den VfL Wolfsburg ist möglich. (cri)

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Quelle: n-tv.de

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