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Was Leicester-Spieler Danny Simpson (l.) hier wohl Newcastles Aleksandar Mitrovic sagen wollte?
Was Leicester-Spieler Danny Simpson (l.) hier wohl Newcastles Aleksandar Mitrovic sagen wollte?(Foto: REUTERS)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Leicester siegt schon wieder

Zlatan Ibrahimovic kokettiert mit einem Wechsel und macht in einem TV-Interview eine überraschende Aussage. Fortuna Düsseldorf funkelt, der FC Bayern bastelt, Galatasaray trauert mit Umut Bulut. Und Darmstadts Sandro Wagner spricht Klartext.

Underdog Leicester City strebt weiter dem  Gewinn der englischen Fußball-Meisterschaft entgegen. Gegen  Abstiegskandidat Newcastle United, bei dem Rafael Benitez erstmals  auf der Trainerbank saß, setzte sich der Tabellenführer etwas  glücklich mit 1:0 (1:0) durch und hat nach dem 30. Spieltag mit 63  Punkten weiterhin fünf Zähler Vorsprung auf Tottenham Hotspur.  Die weiteren Verfolger FC Arsenal (52) und Manchester City  (51/je ein Spiel weniger) scheinen acht Spieltage vor dem Saisonende bereits abgeschlagen. Der frühere Bundesliga-Spieler Shinji Okazaki schoss in der 25.  Minute per Fallrückzieher das Siegtor für den Beinahe-Absteiger der  Vorsaison, bei dem Ex-Nationalspieler Robert Huth wieder einmal die  Abwehr zusammenhielt. In der Schlussphase zeigten die Foxes  allerdings Anzeichen von Nervosität und gewährten dem  Tabellenvorletzten einige Gelegenheiten zum Ausgleich.

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FA ermittelt doppelt gegen Diego Costa

Diego Costa drohen mehrere Spiele Sperre.
Diego Costa drohen mehrere Spiele Sperre.(Foto: REUTERS)

Nach seiner vermeintlichen Biss-Attacke im FA-Cup-Spiel beim FC Everton (0:2) muss sich Angreifer Diego Costa vom englischen Fußball-Meister FC Chelsea wegen "ungebührlichen Verhaltens" vor der FA verantworten. Das gab der englische Verband bekannt. Zusätzlich muss sich 27 Jahre alte spanische Nationalspieler wegen abfälliger Gesten gegenüber den Everton-Fans in der Halbzeit erklären. Costa drohen mehrere Spiele Sperre. Die FA forderte den gebürtigen Brasilianer bis Donnerstag zu einer Stellungnahme auf. Costa war im Spiel mit der Gelb-Roten Karte bestraft worden.

Anhand der TV-Bilder war nicht zweifelsfrei ersichtlich, ob Costa Everton-Profi Gareth Barry wirklich gebissen hat. Ein Vereinssprecher erklärte am Samstag: "Diego äußerte sein Bedauern über seine Reaktion. Aber er machte auch klar, dass er seinen Gegenspieler in dieser Aktion nicht gebissen hat." (cwo)

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Juventus hält FC Bayern für "verwundbar"

Es dürfte hitzig werden im Rückspiel zwischen FC Bayern und Juventus.
Es dürfte hitzig werden im Rückspiel zwischen FC Bayern und Juventus.(Foto: imago/Newspix)

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin will im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales die Schwächen des Gegners FC Bayern München ausnutzen. "Im Hinspiel haben wir verstanden, dass wir den Bayern weh tun können", sagte Abwehrspieler Patrice Evra vor der Partie in München am Mittwochabend. "Jetzt wissen wir, dass auch die Bayern verwundbar sind", ergänzte er. Im Hinspiel vor drei Wochen hatte Juve trotz eines 0:2-Rückstandes noch ein 2:2 erreicht.

"Es war beeindruckend, wie sehr uns die Münchner fast eine Stunde lang mit ihrer herausragenden Qualität zerquetscht haben", sagte der Ex-Wolfsburger Andrea Barzagli dem "Kicker". "So eine ultra-offensive Haltung hatte ich nicht erwartet." Und auch Evra gab zu: "In den ersten 20 Minuten waren wir zu schüchtern, aber das ist auch eine psychologische Frage." Im Rückspiel will der Tabellenführer der Serie A nun "deutlich mutiger" auftreten, versprach Barzagli, allerdings "ohne auf eine solide Defensive zu verzichten. Ansonsten gibt es gegen dieses Offensivpotenzial ein böses Erwachen", warnte er. (cwo)

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"Peinlich": Wagner kritisiert Fußball-Kollegen

Mann mit Meinung: Sandro Wagner will nicht jedem gefallen.
Mann mit Meinung: Sandro Wagner will nicht jedem gefallen.(Foto: imago/Jan Huebner)

Stürmer Sandro Wagner vom SV Darmstadt 98 hat mit deutlichen Worten das öffentliche Auftreten der meisten Bundesliga-Profis kritisiert. "Viele meiner Fußball-Kollegen finde ich nur noch peinlich und zum Fremdschämen", sagte der 28-Jährige dem Fachmagazin "Kicker". "Wenn ich schaue, wie viele Kollegen im Fußball sich aalglatt geben, und deren Hauptsache es ist, nichts Falsches zu sagen, da kann ich nur den Kopf schütteln, das finde ich unglaublich. Damit kann ich mich nicht identifizieren."

Wagners Kritik richtet sich sowohl gegen das Verhalten vieler Fußball-Profis bei Interviews als auch deren Präsenz in den sozialen Netzwerken. "Ich werde mir keine Facebook-Seite oder Ähnliches anlegen", sagte er. "Ich spiele nicht Fußball, weil ich jemandem gefallen will, und ich will auch gar nicht jedem gefallen." (cwo)

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TV-Poker: Halbierte "Sportschau" vom Tisch

Es wird auch künftig eine 90-minütige Zusammenfassung des Bundesliga-Spieltags im Free-TV geben.
Es wird auch künftig eine 90-minütige Zusammenfassung des Bundesliga-Spieltags im Free-TV geben.(Foto: imago/Moritz Müller)

Fußballfans werden wohl auch in den kommenden Jahren eine ausführliche Bundesliga-Zusammenfassung im frei empfangbaren Fernsehen schauen können. Die Ausschreibung der Medienrechte wird nach Informationen des Fachmagazins "Kicker" kein Modell einer halbierten "Sportschau" beinhalten. Es bleibe bei den Bundesliga-Rechten für die Zeit von 2017/18 bis 2020/21 bei einer 90 Minuten langen Zusammenfassung am Samstag, wie sie derzeit die ARD anbiete.

"Wir warten ab, bis wir die Ausschreibung haben", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Montag. Sein Sender sei grundsätzlich weiter an Bundesliga-Rechten interessiert, eine verkürzte "Sportschau" sei aber "kein vorstellbares Modell". Die "Sportschau" in der ARD beginnt derzeit um 18.30 Uhr mit den Höhepunkten des Spieltages und dauert knapp 90 Minuten. Als zweiter Interessent für eine Highlight-Sendung im Free-TV gilt neben der ARD vor allem der Privatsender RTL. (cwo)

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Fortuna macht Funkel zum neuen Trainer

Läuft's für Düsseldorfs Spieler mit einem neuem Trainer besser?
Läuft's für Düsseldorfs Spieler mit einem neuem Trainer besser?(Foto: imago/Horstmüller)

Friedhelm Funkel soll den Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf vor dem Absturz in die 3. Liga bewahren. Die Verpflichtung des 62-Jährigen bis zum Ende der Saison gab der Verein am Montag bekannt, bereits am Dienstag soll Funkel das Training an der Arena leiten. "Mit der Verpflichtung von Friedhelm Funkel setzen wir einen neuen Impuls im Abstiegskampf. Kaum ein anderer Trainer bringt so viel Erfahrung mit, die wir in unserer Lage jetzt dringend brauchen. Er hat in seiner langen Karriere im Profi-Fußball schon extrem viele schwierige Situationen gemeistert. Daher sind wir uns sicher, dass er gemeinsam mit Peter Hermann die richtigen Entscheidungen treffen wird, damit wir die Klasse halten", sagte Sportdirektor Rachid Azzouzi. (tno)

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Mertesacker grätscht gegen Teamkollegen

"Wir spielen und spielen - und dann trifft der Gegner": Per Mertesacker vermisst beim FC Arsenal Effizienz.
"Wir spielen und spielen - und dann trifft der Gegner": Per Mertesacker vermisst beim FC Arsenal Effizienz.(Foto: imago/BPI)

Fußball-Weltmeister Per Mertesacker hat die mangelhafte Chancenverwertung beim FC Arsenal beklagt und von einem fehlenden Killerinstinkt gesprochen. "Uns fehlen momentan die Tore in den richtigen Momenten. Wir spielen und spielen - und dann trifft der Gegner", zitierte der "Guardian" den 31 Jahre alten Abwehrspieler.

Arsenal war im Viertelfinale des FA-Cups nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Außenseiter FC Watford ausgeschieden. Die Mannschaft von Teammanager Arsène Wenger verpasste damit die Chance, den englischen Pokal zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) steht der FC Arsenal mit dem Ex-Nationalspieler sowie Weltmeister Mesut Özil in der Champions League im Achtelfinal-Rückspiel gegen Pokalverteidiger FC Barcelona schon mit dem Rücken zur Wand. Bereits das Hinspiel im Emirates Stadium hatten die Katalanen mit 2:0 gewonnen. (cwo)

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Vater von Podolski-Mitspieler starb in Ankara

Der Vater von Umut Bulut hatte Galatasarays Auswärtsspiel in Ankara besucht.
Der Vater von Umut Bulut hatte Galatasarays Auswärtsspiel in Ankara besucht.(Foto: picture alliance / dpa)

Bei dem Autobomben-Anschlag in Ankara ist der Vater von Galatasaray-Profi Umut Bulut ums Leben gekommen. Der türkische Fußball-Nationalspieler und Teamkollege von Lukas Podolski habe die Nachricht am Vormittag kurz vor dem Mannschaftstraining erhalten und sei umgehend nach Ankara gereist, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Nach weiteren Medienberichten soll Kemal Bulut auf dem Heimweg vom Stadion Opfer des Attentats geworden sein. Dort hatte sein Sohn mit Galatasaray gegen Genclerbirligi gespielt. "Meine Gedanken sind bei den Toten, den Verletzten und ihren Familien. Was für eine schreckliche Welt", sagte Podolski der "Bild"-Zeitung. Bei dem Anschlag in der türkischen Hauptstadt waren am Sonntag mindestens 37 Menschen getötet worden. (cwo)

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FC Bayern bastelt an seiner Zukunft

Der FC Bayern steht vor der Vertragsverlängerung mit einem Leistungsträger: David Alaba bleibt angeblich über die Saison 2017/2018 hinaus in München. Laut "Bild" haben der deutsche Fußball-Rekordmeister und die Berater des österreichischen Nationalspielers Einigkeit über eine vorzeitige Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre bis 2021 erzielt. Alaba, an dem auch Trainer Pep Guardiolas künftiger Klub Manchester City sowie der FC Barcelona interessiert gewesen sein sollen, wäre damit nach Thomas Müller, Jerome Boateng und Javi Martinez der vierte Münchner mit einem Vertrag bis 2021.

Mit einer Vertragsverlängerung von Alaba hätte der FC Bayern große Teile seines Stammpersonals noch mindestens drei Jahre beisammen. Manuel Neuer, Robert Lewandowski, Thiago und Arturo Vidal, Juan Bernat und Medhi Benatia besitzen Verträge bis 2019, Jungstar Joshua Kimmich und Douglas Costa bis 2020. Bis zum Ende der kommenden Saison gebunden sind Arjen Robben, Franck Ribéry, Mario Götze, Holger Badstuber und Kingsley Coman - für Coman besitzen die Münchner eine Kaufoption. (cwo)

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Ibrahimovic liebäugelt mit der Insel

Starstürmer Zlatan Ibrahimovic hat seine Zukunft beim französischen Meister Paris St. Germain offengelassen und Zweifel an einem Verbleib geschürt. "Nach aktuellem Stand der Dinge werde ich nächste Saison nicht bei PSG sein", sagte der 34-Jährige nach dem 9:0-Sieg gegen ES Troyes AC und dem perfekt gemachten Titel im TV-Sender BeIN Sports. Ibrahimovic' Vertrag läuft Ende Juni aus, zuletzt war er immer wieder mit Klubs aus der englischen Premier League in Verbindung gebracht worden. Er werde bis zum Ende der Saison alles geben für Paris. "Was nächstes Jahr passiert, weiß ich im Moment nicht", sagte der Schwede. (tno)

Quelle: n-tv.de

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