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Interessante Posen gab es - für Tore hat es jedoch weder bei Liverpool noch bei West Ham United gereicht.
Interessante Posen gab es - für Tore hat es jedoch weder bei Liverpool noch bei West Ham United gereicht.(Foto: AP)

+++Fußball, Transfers, Gerüchte+++: Liverpool kann West Ham nicht schlagen

Hannover will offenbar einen neuen "Aggressiv-Leader" verpflichten und die Gunners besiegen den FC Burnley knapp. Unterdessen gibt es in Darmstadt gibt's einen Notfall in der Fankurve und Klopps Team muss im FA-Cup nochmal gegen West Ham antreten.

Jürgen Klopp muss mit dem FC Liverpool im FA-Cup erneut in ein Wiederholungsspiel. Die Reds kamen in der vierten Runde des englischen Pokals gegen Liga-Konkurrent West Ham United nicht über ein 0:0 hinaus. Wie schon in der Runde zuvor fällt die Entscheidung erst im zweiten Match. Trotz einiger personeller Änderungen im Vergleich zum Ligapokal-Halbfinalsieg gegen Stoke war die Klopp-Elf die bessere Mannschaft. Immer wieder scheiterte die Liverpool-Offensive aber am starken Gäste-Keeper Darren Randolph. (ahe)

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Darmstadt-Fan wird im Stadion reanimiert

Ein Fan musste noch im Stadion von einem Notarzt reanimiert werden.
Ein Fan musste noch im Stadion von einem Notarzt reanimiert werden.(Foto: imago/Jan Huebner)

Schock während des Bundesliga-Spiels zwischen Darmstadt 98 und Schalke 04: In der zweiten Halbzeit brach ein Darmstädter Anhänger im Fanblock der "Lilien" zusammen und musste von einem Notarzt zunächst reanimiert und danach ins Krankenhaus gebracht werden. Das bestätigte der Verein nach dem Spiel. Die Behandlung des Mannes sprach sich während der Partie schnell im Stadion herum. Zeitweise stellten die Fangruppen beider Teams jeden Gesang und Anfeuerungsrufe ein. Hunderte Zuschauer applaudierten, als der Mann auf einer Trage Richtung Krankenhaus abtransportiert wurde. "Das ganze Stadion war ruhig. Wir haben uns auf dem Platz gefragt: Was ist hier los? Wir wünschen dem Mann alles Gute", sagte Schalkes Mittelfeldspieler Johannes Geis. (tno)

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Arsenal schlägt Zweitligist Burnley mit Mühe

Calum Chambers uns Alexis Sanchez treffen für den FC Arsenal.
Calum Chambers uns Alexis Sanchez treffen für den FC Arsenal.(Foto: AP)

Ohne die Weltmeister Mesut Özil und Per Mertesacker ist der FC Arsenal mit viel Mühe ins Achtelfinale um den englischen FA Cup eingezogen. Ohne zahlreiche Stammspieler setzten sich die Londoner in der vierten Runde mit 2:1 (1:1) gegen den Zweitligisten FC Burnley durch. Für die Gunners trafen Calum Chambers (19.) und Alexis Sanchez (53.). Beim Premier-League-Absteiger Burnley war Sam Vokes (30.) erfolgreich, der Ex-Karlsruher Rouwen Hennings wurde in der 75. Minute eingewechselt. Deutlich weniger Probleme hatte Vizemeister Manchester City. Beim Premier-League-Konkurrenten Aston Villa siegte der Tabellenzweite 4:0 (2:0). (ahe)

 

Barcelona besiegt Atlético in Überzahl

Atlético Madrid verliert gegen Tabellenführer Barcelona.
Atlético Madrid verliert gegen Tabellenführer Barcelona.(Foto: REUTERS)

Der FC Barcelona hat mit einem Sieg im Tabellen-Gipfel gegen Atlético Madrid seine Spitzenposition in der spanischen Meisterschaft ausgebaut. Der Titelverteidiger gewann daheim 2:1 (2:1) und führt nun mit drei Punkten Vorsprung vor Atlético. Zudem hat der FC Barcelona eine Partie weniger absolviert.

Die Gäste gingen in der zehnten Minute durch Koke in Führung, Lionel Messi (30.) und Luis Suárez (38.) sorgten noch in der ersten Hälfte für die Wende zugunsten der Gastgeber. Kurz vor dem Pausenpfiff sah Atléticos Linksverteidiger Filipe Luis nach einem heftigen Einsteigen gegen Messi die Rote Karte (44.). Innenverteidiger Diego Godín musste zudem noch mit Gelb-Rot vom Feld (65.). In Überzahl brachte Barcelona den Vorsprung in der zweiten Halbzeit über die Runden. (ahe)

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Zwanziger leugnet jüngstes "DFB-Geschwätz"

Theo Zwanziger geht nach einem Pressegespräch im November vergangenen Jahres an wartenden Journalisten vorbei.
Theo Zwanziger geht nach einem Pressegespräch im November vergangenen Jahres an wartenden Journalisten vorbei.(Foto: picture alliance / dpa)

Theo Zwanzigers Anwalt Hans-Jörg Metz hat jüngste Vorwürfe gegen den früheren DFB-Präsidenten in der WM-Affäre zurückgewiesen. "Der jetzt angesprochene Vermerk vom April 2005 ist uns seit über 3 Monaten bekannt und stellt keine wirkliche Neuigkeit im Verfahren dar", heißt es in der Süddeutschen Zeitung. Erst der Ex-DFB-Präsident habe die genaue Summe für die dubiose Zahlung von 6,7 Millionen Euro festgesetzt, sollen demnach Recherchen ergeben haben. Dies hätten die Ermittler der Kanzlei Freshfields, die beim DFB die Affäre aufklären sollen, durch handschriftliche Notizen des einstigen Spitzenfunktionärs auf einem entsprechenden Dokument festgestellt.

Zwanziger bestritt diese Darstellung in dem "SZ"-Bericht. Dies sei "dummes Zeug" und das "Geschwätz von DFB-Leuten". Sein Anwalt Metz ließ dazu verlauten: "Im Rahmen eines für die kommende Woche bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt vereinbarten Termins werden wir nochmals Einsicht in das genannte Schreiben nehmen, auf diese Einsicht unsere weiteren rechtlichen Schritte stützen und soweit möglich entsprechende Dokumente vorlegen." Sein Mandant habe "bereits seit langem darauf hingewiesen, dass er erst nach der Überweisung vom tatsächlichen Verwendungszweck der angewiesenen Gelder (Provision) erfahren hat". (ahe)

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Bild: Hannover an Jermaine Jones interessiert

Landet Jermaine Jones bald bei Hannover 96?
Landet Jermaine Jones bald bei Hannover 96?(Foto: AP)

US-Nationalspieler Jermaine Jones steht angeblich vor einer Rückkehr in die Bundesliga. Laut "Bild" zeigt der abstiegsbedrohte Erstligist Hannover 96 Interesse an dem 34 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler. Zuvor hatte Trainer Thomas Schaaf bereits unter anderem die Offensivkräfte Hugo Almeida und Ádám Szalai verpflichtet. "Ein Schuss Sicherheit würde uns vielleicht noch gut tun", sagte Schaaf. Jones ist seit Anfang des Jahres vereinslos und hatte bereits verkündet, dass er gerne nach Deutschland zurückkommen möchte. Zuletzt stand der Ex-Schalker, -Leverkusener und -Frankfurter bei New England Revolution unter Vertrag. (tno)

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Scheich würde acht Millionen Euro abgeben

Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa hat selbst kein Interesse am Fifa-Gehalt und würde lieber Löhne erhöhen.
Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa hat selbst kein Interesse am Fifa-Gehalt und würde lieber Löhne erhöhen.(Foto: picture alliance / dpa)

Auch Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa aus Bahrain würde im Fall seiner Wahl zum Fifa-Chef auf sein Präsidentengehalt verzichten. "Anders als einige meiner Kontrahenten kandidiere ich nicht, um acht Millionen Euro jährlich zu verdienen", sagte der Kandidat aus Bahrain dem Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" einen Monat vor der Wahl am 26. Februar in Zürich. Das Geld sei "wesentlich besser angelegt, wenn wir damit marktgerechte Saläre für die Führungskräfte im operativen Bereich der Fifa zahlen - etwa für den Generalsekretär, der künftig als geschäftsführender Direktor fungieren soll".

Kürzlich hatte auch Jordaniens Prinz Ali bin Al-Hussein erklärt, er würde im Fall seiner Wahl sein Gehalt spenden. "Ich persönlich würde mein Salär Hilfsorganisationen zukommen lassen", sagte der 40-Jährige. Wie hoch die Bezüge des Fifa-Präsidenten seien, könne er wegen der Intransparenz im Weltverband nicht sagen. Damit kritisierte er indirekt den suspendierten Präsidenten Joseph Blatter, der eine Offenlegung seiner Bezüge stets verweigert hatte. Asiens Kontinental-Chef al Chalifa und Prinz Ali bin Al-Hussein treten im Kampf um die Macht im Weltfußball gegen drei Konkurrenten an: den Südafrikaner Tokyo Sexwale, Jérôme Champagne aus Frankreich und den Schweizer Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino, den der DFB unterstützt. (ahe)

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Stuttgarts Trainer feiert Großkreutz

Läuft wieder für Kevin Großkreutz.
Läuft wieder für Kevin Großkreutz.(Foto: dpa)

Bei Bundestrainer Joachim Löw spielt Kevin Großkreutz keine Rolle mehr, dem VfB Stuttgart gibt der Weltmeister dagegen etwas, was der Bundesligist bisher schmerzlich vermisst hat. Das zumindest meint VfB-Coach Jürgen Kramny. "Er ist sicher noch nicht bei 100 Prozent, aber er hat viele Attribute auf den Platz gebracht, die wir von ihm sehen wollen: Mentalität, den unermüdlichen Willen und die nötige Aggressivität. Das hat der Mannschaft im Herbst manchmal gefehlt", sagte Kramny in der "Südwestpresse" über den 27-Jährigen, der im Winter zu den Schwaben gestoßen war.

Der frühere Dortmunder Großkreutz hatte zum Rückrundenstart beim 1. FC Köln (3:1) sein Pflichtspieldebüt für die Schwaben gegeben. Zuvor war er bei seinem missglückten Engagement für Galatasaray Istanbul ein halbes Jahr ohne Einsatz geblieben. Ein Risiko sei er mit der Aufstellung von Großkreutz nicht eingegangen, betonte Kramny: "Ich hätte ihn ja auswechseln können, wenn es nicht funktioniert hätte." (tno)

Quelle: n-tv.de

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