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Kevin Großkreutz und Joachim Löw - das wird wohl nichts mehr.
Kevin Großkreutz und Joachim Löw - das wird wohl nichts mehr.(Foto: imago/Schwörer Pressefoto)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Löw bereut Umgang mit Großkreutz

Mit acht Toren für den FSV Mainz schießt sich Yunus Malli auf den BVB-Wunschzettel. In München schwört Philipp Lahm dem FC Bayern die Treue - mit Hintertür. Und Joachim Löw gesteht, gegenüber Kevin Großkreutz nicht ganz fair gewesen zu sein.

Kevin Großkreutz hat aus der Zeitung erfahren, dass er bei Joachim Löw keine Rolle mehr spielt. Dass das so gelaufen ist, bereut der Bundestrainer heute. "Das ist unglücklich, was ich gemacht habe. Das war kein guter Stil", sagte Löw der ARD. Löw hatte die Einstellung des 27-Jährigen bei dessen Halbjahres-Engagement bei Galatasaray Istanbul ungewohnt scharf moniert. Löw hatte seine Kritik beim DFL-Neujahrsempfang gegenüber der "Welt" geäußert.

Löw stellte aber nochmal klar: Der Neu-Stuttgarter Großkreutz hat keine Chance auf eine EM-Teilnahme. Auf seiner Position gäbe es jüngere Spieler mit mehr Qualität. (jog)

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Fandel dementiert "Schiedsrichterkrieg"

Herbert Fandel will nur noch bis zum Sommer Boss der Bundesliga-Schiedsrichter sein.
Herbert Fandel will nur noch bis zum Sommer Boss der Bundesliga-Schiedsrichter sein.(Foto: imago/David Bittner)

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den Rückzug von Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel aus dem Tagesgeschäft zum Ende der Saison "sehr bedauert." Fandel selbst ließ verlauten, dass Spekulationen über ein Zerwürfnis zwischen ihm und DFL-Schiedsrichterberater Hellmut Krug aber nicht der Grund für diese Entscheidung gewesen seien: "Mit Hellmut Krug habe ich in den zurückliegenden sechs Jahren sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet."

Ein DFL-Sprecher hatte zuvor Spekulationen über Differenzen der beiden ehemaligen Bundesliga-Schiris nicht von der Hand weisen können: "Über angebliche persönliche Differenzen im Schiedsrichterbereich werden wir intern mit dem DFB ebenso sprechen wie über die personelle Neuaufstellung." (cwo)

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Jubelnder Klopp sorgt für Weltpremiere

Jürgen Klopp, seit gut drei Monaten Trainer beim FC Liverpool, sorgt für Weltpremiere: Er ist der erste Coach mit eigenem Emoticon. Tippt man beim Messenger-Service Skype "(klopp)" ins Textfeld ein und verschickt die Nachricht, erscheint ein kleines Männchen mit Brille, grauem Trainingsanzug und roter Kappe, das einen Jubeltanz aufführt.

Liverpools Keeper Simon Mignolet verriet zwar kürzlich im "Guardian", dass Klopp bisweilen auch im Training Jubelorgien zeigt. Aktuell dürfte ihm aber nicht nach ausgelassenen Freudensprüngen zumute sein. Denn: Nationalstürmer Daniel Sturridge fällt weitere zwei Wochen aus, was Klopp zunehmend nervt. "Wir müssen geduldig sein. Das ist nicht meine beste Eigenschaft, um ehrlich zu sein. Aber ich habe in diesem Fall keine andere Wahl", sagte er vor dem Premier-League-Spiel bei Norwich City. "Man kann nicht fit sein, wenn man spielt, sich wieder verletzt, dann wieder spielt und sich dann wieder verletzt." Sturridge kam in der laufenden Saison lediglich auf fünf Liga-Einsätze und fiel immer wieder mit Verletzungen aus. (cwo)

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Man United dementiert Treffen mit Guardiola

Umworben: Noch-Bayern-Coach Josep Guardiola.
Umworben: Noch-Bayern-Coach Josep Guardiola.(Foto: dpa)

Manchester United hat ein angebliches Treffern mit Bayern-Trainer Pep Guardiola in einem Pariser Hotel dementiert. Dies hatte am Donnerstag die französische Sporttageszeitung "L'Equipe" vermeldet und damit die Wechsel-Spekulationen um den Spanier angeheizt. Bislang galt United-Stadtrivale Manchester City als Favorit auf die Verpflichtung des spanischen Erfolgstrainer. Der Ex-Profi soll Kandidat Nummer eins für die Nachfolge des aktuellen Trainers Manuel Pellegrini sein.

Allerdings steht bei den Red Devils auch Trainer Louis van Gaal seit Wochen in der Kritik. Guardiola beendet bei den Münchnern zum Saisonende nach drei Jahren sein Engagement, danach will er in England tätig sein. (cwo)

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Lahm kokettiert mit Blitz-Karriereende

Philipp Lahm wird seine Karriere beim FC Bayern beenden. Wann genau, lässt er trotz Vertrags bis 2018 offen.
Philipp Lahm wird seine Karriere beim FC Bayern beenden. Wann genau, lässt er trotz Vertrags bis 2018 offen.(Foto: imago/Team 2)

Fußball-Weltmeister Philipp Lahm will auf jeden Fall seine Karriere beim FC Bayern München beenden. Sein Verein sei der FC Bayern. "Ehrlicherweise geht es mir hier ja auch ganz gut", sagte der 32-Jährige im Interview mit der "Bild"-Zeitung auf die entsprechende Frage vor dem Rückrundenauftakt am Freitagabend beim Hamburger SV (ab 20.30 Uhr im n-tv.de Liveticker).

Eine Karriereende vor Ablauf seines Vertrages beim deutschen Fußball-Rekordmeister im Jahr 2018 schloss der Kapitän nicht aus. "Natürlich werde ich nicht jünger, sondern älter. Und da muss man sich als Profi-Sportler immer hinterfragen. Wenn jemand kommen sollte, der meine Position besser spielt als ich oder ich merke, dass ich nicht mehr mitkomme, dann müsste ich mich sicherlich damit befassen, dass vielleicht auch schon früher Schluss sein könnte." (cwo)

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Alle wollen Malli, keiner kriegt ihn

Yunus Malli wird vom BVB umworben.
Yunus Malli wird vom BVB umworben.(Foto: imago/Jan Huebner)

Der von Borussia Dortmund umworbene Mainzer Yunus Malli hat die Anfragen von gleich mehreren Klubs bestätigt. "Ich bin mit meinem Berater in Kontakt, es gibt mehrere Interessenten, sowohl für den Sommer als auch für jetzt gleich", sagte der türkische Fußball-Nationalspieler der "Bild"-Zeitung: "Ich sehe das alles sehr locker."
Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, habe ihm aber erklärt, "dass ich zur Zeit keine Freigabe erhalte", sagte Malli: "Das akzeptiere ich, von daher konzentriere ich mich jetzt ganz aufs Spiel in Ingolstadt."

Ausgeschlossen ist ein Abschied von Malli noch im Januar aber nicht, sagt Heidel: "Das Transferfenster ist noch ein bisschen offen, warten wir mal ab." Der 23-jährige Malli, mit acht Ligatreffern erfolgreichster Mainzer, besitzt bei den Rheinhessen noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. Der Kontrakt soll allerdings eine Ausstiegsklausel beinhalten, durch die Malli den Verein im Sommer für rund neun Millionen Euro verlassen dürfte. (cwo)

Quelle: n-tv.de

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