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Lionel Messi trifft und trifft und trifft.
Lionel Messi trifft und trifft und trifft.(Foto: imago/Agencia EFE)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Messi schreibt schon wieder Geschichte

Klopp sieht in Joel Matip ein prima Geschäft, der BVB legt sich auf einen Gündogan-Ersatz fest. Ronaldo hat keine Lust, über Messi zu sprechen, der Geschichte schreibt. Boateng droht Ärger, Armeniens Profifußball das Ende - und Schalkes Aogo wird beklaut.

Lionel Messi hat als erster Fußballer der Primera Division die 300-Tore-Marke durchbrochen. Der Argentinier erzielte beim 3:1 (2:1)-Auswärtssieg des FC Barcelona gegen Sporting Gijon seine Treffer Nummer 300 und 301 in Spanien. In der Tabelle bauten die Katalanen mit jetzt 60 Punkten ihren Vorsprung auf Atletico Madrid (54) und Real Madrid (53) deutlich aus. Messi traf in der 25. und 31. Minute. In der "ewigen" Torjägerliste der Liga liegt er nun klar vor Telmo Zarra, der zwischen 1940 und 1955 251 Tore für Athletic Bilbao erzielte, und Cristiano Ronaldo (Real Madrid/246). Messi benötigte nur 334 Begegnungen.

Zum Vergleich: In Deutschland liegt Gerd Müller mit 365 Treffern in 427 Spielen klar an der Spitze. Messi hatte bei einem Foulelfmeter sogar die Chance zu einem dritten Tor. Anders als am Wochenende gegen Celta Vigo, als er einen Straßstoß als Querpass auf Luis Suárez gespielt hatte, lief Suárez diesmal direkt an, scheiterte aber an Torhüter Iván Cuéllar (62.). Wenig später traf Suárez (67.) dennoch, für Gijon hatte Carlos Castro (27.) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. (cwo)

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Schalkes Aogo während TV-Interview beklaut

Dennis Aogo wurde um eine Luxustasche samt Inhalt erleichtert, während er vor TV-Kameras Rede und Antwort stand.
Dennis Aogo wurde um eine Luxustasche samt Inhalt erleichtert, während er vor TV-Kameras Rede und Antwort stand.(Foto: dpa)

Für Dennis Aogo vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 begann die Europapokalreise denkbar schlecht. Während der Abwehrspieler am Flughafen Köln/Bonn vor dem Abflug in die Ukraine ein Fernsehinterview gab, wurde ihm eine Luxus-Tasche mit Laptop gestohlen. Zunächst glaubte Aogo an einen Scherz seiner Teamkollegen, doch das teure Handgepäck tauchte nicht wieder auf: Tasche, Geld und Laptop blieben verschwunden. Andere persönliche Gegenstände wie der Reisepass und ein Schlüsselbund tauchten wenig später an einer nahegelegenen Raststätte auf, wie der Verein auf SID-Anfrage am Abend mitteilte.
Der Defensivspieler hatte sich an die Polizei gewandt und Aufzeichnungen der Überwachungskameras angeschaut. Nach Lwiw zum Hinspiel der Zwischenrunde der Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr/Sky) gegen den ukrainischen Vizemeister Schachtjor Donezk ging es ohne Laptop, aber nicht ohne Gepäck: Seinen Koffer hatte Aogo schon vorher aufgegeben. (cwo)

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Armeniens Fußball-Liga droht das Aus

Nach dem Rückzug von Ex-Meister Ulisses Jerewan droht der ersten armenischen Fußball-Liga der Zusammenbruch. Ohne den Vizemeister der abgelaufenen Saison, der aus finanziellen Gründen den Spielbetrieb eingestellt hat, besteht die "Bardsragujn chumb" nur noch aus sieben Klubs, von denen fünf in der Hauptstadt Jerewan beheimatet sind. Die Europäische Fußball-Union fordert allerdings für eine reguläre Meisterschaft ein Minimum von acht Vereinen. Somit könnten Armeniens Klubs um Rekordmeister FC Pjunik, Stammverein des Dortmunder Stars Henrich Mchitarjan, künftig nicht mehr am Europapokal teilnehmen. (tno)

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Heldt droht Boateng hohe Strafzahlungen an

Könnte mit seiner Biografie für mächtig Unmut sorgen: Kevin-Prince Boateng.
Könnte mit seiner Biografie für mächtig Unmut sorgen: Kevin-Prince Boateng.(Foto: dpa)

Kevin-Prince Boateng hat seine bewegte Geschichte aufgeschrieben. Die Biografie "Ich, Prince Boateng" erscheint am Donnerstag. Doch schon vor der Veröffentlichung droht Ärger. Horst Heldt, Manager des FC Schalke 04, hat in der "WAZ" angekündigt, dass mögliche negative Äußerungen im Buch des Ex-Knappen über Funktionsträger des Vereins zu hohen Strafzahlungen führen könnten.

"Im Zuge unseres friedlichen Auseinandergehens habe ich schon berücksichtigt, dass sowohl für Kevin als auch für Schalke 04 wichtig ist, das sauber zu beenden. […] Sollte es im Buch nun doch Passagen geben, wo er sich über aktuell oder ehemals handelnde Personen aus dem Verein negativ äußert, dann wird er nicht so viele Bücher verkaufen können, wie die Strafe kostet. Das wird er mit den Buchverkäufen nicht wieder hereinholen können." In zwei Kapiteln soll sich der 28-Jährige mit Schalke beschäftigen und unter anderem gehe es darum, wie sich Ex-Coach Jens Keller lächerlich gemacht habe. (tno)

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Dortmund bangt gegen Porto um ein Trio

Fehlt eventuell gegen Porto: Ilkay Gündogan.
Fehlt eventuell gegen Porto: Ilkay Gündogan.(Foto: imago/Werner Schmitt)

Borussia Dortmund bangt vor dem Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League gegen den FC Porto um den Einsatz von Ilkay Gündogan, Roman Weidenfeller und Nuri Sahin. Das Trio hat sich einen Infekt eingehandelt und konnte am Mittwoch nicht trainieren. "Sie sind absolut fraglich", sagte Trainer Thomas Tuchel. Für Weidenfeller, der in der Gruppenphase der Europa League Spielpraxis erhalten hatte, dürfte Stammtorhüter Roman Bürki zwischen den Pfosten stehen. Gegen den 27-maligen portugiesischen Meister kann Tuchel aber wieder auf den zuletzt angeschlagenen Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang zurückgreifen. "Er hat schmerzfrei trainiert", sagte Tuchel. (tno)

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Lavezzi wechselt für 30 Millionen Euro nach China

Zlatan Ibrahimovic verliert einen Kollegen an die chinesische Fußball-Konkurrenz,
Zlatan Ibrahimovic verliert einen Kollegen an die chinesische Fußball-Konkurrenz,(Foto: REUTERS)

Der chinesische Fußball rüstet weiter auf. Hebei China Fortune verkündete die Verpflichtung des argentinischen Stürmers Ezequiel Lavezzi. Der 30-Jährige kommt vom französischen Meister Paris St. Germain und soll rund 30 Millionen Euro kosten. Damit wechselt ein weiterer namhafter Spieler in die chinesische Super League. Erst in den vergangenen Wochen waren Jackson Martinez (von Atletico Madrid), Alex Teixeira (von Schachtjor Donezk) und Ramires (vom FC Chelsea) für hohe Millionen-Summen nach China gewechselt. Die Transferperiode in China endet am 26. Februar.  (tno)

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Ronaldo bricht Gespräch wegen Messi ab

Cristiano Ronaldo reagierte bei der Champions-League-PK gereizt auf Fragen zu Lionel Messi.
Cristiano Ronaldo reagierte bei der Champions-League-PK gereizt auf Fragen zu Lionel Messi.(Foto: imago/Marca)

Cristiano Ronaldo geht der Trubel um den "Jahrhundert-Elfmeter" der Kollegen aus Barcelona offenbar gehörig auf die Nerven. Als er auf der Pressekonferenz zum Achtelfinal-Hinspiel von Real Madrid gegen den AS Rom am Dienstag darauf angesprochen wurde, reagierte der Superstar schmallippig und antwortete rätselhaft: "Ich weiß, warum Leo das gemacht hat. Mehr sage ich nicht. Denkt, was ihr wollt." Als der 31-Jährige anschließend noch auf das freundschaftliche Verhältnis von Messi, Suarez und Neymar angesprochen wurde und auf seine aktuelle Torflaute in Auswärtsspielen, hatte er genug. Ronaldo stand auf und ließ seinen Trainer Zinedine Zidane allein auf der PK zurück. (chr)

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BVB will Gladbacher als Gündogan-Ersatz

Gladbachs Mahmoud Dahoud ist international heiß begehrt.
Gladbachs Mahmoud Dahoud ist international heiß begehrt.(Foto: imago/Baering)

Borussia Dortmund hat sich anscheinend auf einen Nachfolger festgelegt, falls Nationalspieler Ilkay Gündogan den Verein im Sommer verlassen sollte. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass der BVB als Ersatz Mahmoud Dahoud aus Gladbach verpflichten würde. Gündogans Vertrag in Dortmund läuft 2017 aus, der BVB könnte also nur noch dieses Jahr eine hohe Ablöse kassieren. Der Marktwert des 25-Jährigen liegt laut transfermarkt.de zurzeit bei 30 Millionen Euro, der Marktwert von Dahoud nur bei 8 Millionen. Laut "Bild"-Zeitung soll der Vertrag des 20-Jährigen in Gladbach allerdings keine Ausstiegsklausel enthalten - das Papier gilt noch bis 2018. Ein weiteres Problem für Dortmund wäre die große Konkurrenz: Auch die beiden Klubs aus Manchester, Chelsea, Juve und Real sollen an Dahoud interessiert sein. (chr)

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Matip: Klopp freut sich über gutes Geschäft

Für Jürgen Klopp ist Joel Matip ein gutes Geschäft.
Für Jürgen Klopp ist Joel Matip ein gutes Geschäft.(Foto: imago/BPI)

Nach der Verpflichtung des Schalke-Verteidigers Joel Matip freut sich Liverpools Trainer Jürgen Klopp über ein gutes Geschäft. "Es waren eine Menge anderer Klubs an ihm interessiert." Matip ist nach dem serbischen Mittelfeldspieler Marko Grujic die zweite Verpflichtung von Klopp für die kommende Saison.

"Er muss nicht herkommen und dem Trainer etwas Besonderes beweisen. Aber er muss hart arbeiten und sich weiter verbessern", sagte der Coach über den Schalker Abwehrspieler. Der 24 Jahre alte Matip hatte nach langen Verhandlungen eine Verlängerung seines Vertrags in Gelsenkirchen abgelehnt. (chr)

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Quelle: n-tv.de

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