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Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (zwischen DFB-Sportdirektor Hans-Dieter Flick und DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel) ist nun im Besitz der Fußballlehrer-Lizenz.
Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (zwischen DFB-Sportdirektor Hans-Dieter Flick und DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel) ist nun im Besitz der Fußballlehrer-Lizenz.(Foto: imago/Jan Huebner)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Nagelsmann darf sich Fußballlehrer nennen

Real soll um Dortmunds Aubameyang buhlen. Beim SV Darmstadt herrscht Trauer. Rafael van der Vaart zieht es wohl nach Brasilien. Uli Hoeneß schließt eine Rückkehr Bayern-Präsident nicht aus. Und Ottmar Hitzfeld wird vom DFB als Legende ausgezeichnet.

Die TSG Hoffenheim hat nun einen "richtigen" Bundesligatrainer an der Seitenlinie zu stehen. Gemeinsam mit 22 Trainerkollegen, darunter Jeff Strasser und Patrick Weiser, hat Julian Nagelsmann nun die Fußballlehrer-Lizenz erhalten - nach einer Lehrgangsdauer von zehn Monaten an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef. Nagelsmann ist mit 28 Jahren der jüngste Trainer in der Liga-Geschichte. Es gab noch einen Grund zur Freude bei den Hoffenheimern: U-16-Trainer Domenico Tedesco wurde als Lehrgangsbester ausgezeichnet. (cri)

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Hitzfeld erhält DFB-Preis für Lebenswerk

Ottmar Hitzfeld ist eine lebende deutsche Trainerlegende. Sieben Mal holte er den Deutschen Meistertitel, drei Mal gelang ihm der Pokalsieg, zwei Mal der Gewinn der Champions League - 1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München. Nun ist der 67-Jährige vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Rahmen der Abschlussveranstaltung des 62. Fußballlehrer-Lehrgangs in Frankfurt/Main mit dem Ehrenpreis "Lebenswerk" ausgezeichnet worden.

Bei der Auszeichnung lobte DFB-Interimspräsident Rainer Koch Hitzfeld als "große Persönlichkeit": "Ottmar Hitzfeld hat auf all seinen Stationen einzigartige Erfolge feiern können und somit den deutschen Fußball entscheidend mitgeprägt. Mit zwei deutschen Mannschaften die Champions League zu gewinnen, gelang keinem anderen Trainer. Neben seinen fachlichen Qualitäten zeichnen ihn eine hohe Seriosität, Professionalität, Fairplay und Sportsgeist aus. Ottmar Hitzfeld ist eine große Persönlichkeit und für viele ein Vorbild", sagte Koch.

Mit dem Ehrenpreis reiht sich Hitzfeld in die Riege großer Trainer ein. Vor ihm erhielten lediglich Dettmar Cramer, Udo Lattek, Gero Bisanz, Otto Rehhagel und Jupp Heynckes die besondere Auszeichnung. "So etwas Großes zu schaffen, hätte ich mir früher nicht träumen lassen. Diese Auszeichnung ist wirklich etwas ganz Besonderes", sagte Hitzfeld. Nach der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, bei der er mit der Schweiz ins Achtelfinale einzog, hatte Hitzfeld seine Karriere beendet. (cri)

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Hoeneß: Kein Nein zu Rückkehr als Präsident

Uli Hoeneß denkt noch über seine Rückkehr ins Präsidentenamt beim FC Bayern nach.
Uli Hoeneß denkt noch über seine Rückkehr ins Präsidentenamt beim FC Bayern nach.(Foto: imago/ActionPictures)

Nicht einmal zwei Wochen ist es her, dass Uli Hoeneß aus der Haft entlassen wurde. Nun hatte der Ex-Präsident vom FC Bayern München seinen ersten Auftritt im Fernsehen - und das ausgerechnet bei einem Basketball-Format. Beim "Telekom Basketball-Talk", der am Donnerstagabend ausgestrahlt wird, hat der 64-Jährige nicht ausgeschlossen, wieder das Präsidentenamt bei den Bayern zu übernehmen. Wenn er kandidiere, werde er dies allerdings zunächst "den vielen Menschen sagen, die mich in den letzten zwei Jahren unterstützt haben. Denen bin ich das schuldig", sagte Hoeneß.

Zudem verriet er, dass ihm nicht nur Fußball, sondern auch Basketball am Herzen liegt: "Ich habe gesagt, dass ich Mitte des Jahres entscheide, was ich in Zukunft mache. Wenn ich mich entscheide, mich im November als Präsident zur Wahl zu stellen, werde ich selbstverständlich Basketball wieder so pushen wie es für den deutschen Basketball nicht das Schlechteste wäre." Wenige Tage vor seiner Haftentlassung besuchte Hoeneß am 20. Februar als Freigänger das Pokalfinale zwischen den Basketballern vom FC Bayern und Alba Berlin. Am 29. Februar war er nach 637 Tagen Haft vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. (cri)

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Van der Vaart plant Wechsel nach Brasilien

Rafael van der Vaart fristet bei Betis Sevilla nur noch ein Bankdasein.
Rafael van der Vaart fristet bei Betis Sevilla nur noch ein Bankdasein.(Foto: imago/MIS)

Rafael van der Vaart startet offenbar einen neuen Versuch, das Missverständnis bei Betis Sevilla zu beenden. Nach dem gescheiterten Wechsel nach China soll der Spielmacher nun Brasilien für einen Neuanfang auserkoren haben. Sein Berater Marcus Leite hat gegenüber dem brasilianischen TV-Sender "Globo Esporte" verraten, dass er mit einem Verein aus Rio de Janeiro und einem aus dem Nord-Osten des Landes über die Zukunft van der Vaarts verhandelt. "So einen Spieler kann in Brasilien nicht jeder verpflichten", sagte Leite. Momentan drehten sich die Gespräche um die Gehaltsvorstellungen. "Unser Geschäftspartner versucht, dass der Spieler ablösefrei dorthin wechseln kann", so Leite weiter.

Van der Vaart, derzeit 33 Jahre alt, war im Juli 2015 ablösefrei vom Hamburger SV zu Betis Sevilla gewechselt. Der Mittelfeldspieler, der für den HSV 152 Bundesliga-Spiele bestritt und 45 Tore erzielte, kam in dieser Saison in 28 Spielen der Primera División lediglich sieben Mal zum Einsatz, zumeist nur kurzzeitig. Bei den Spaniern hat der Niederländer einen Vertrag bis 2018. Doch auch Betis hat an einer Zusammenarbeit kein Interesse mehr und will van der Vaart am liebsten loswerden. (cri)

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Darmstadt trauert um Symbolfigur Johnny

Beim SV Darmstadt 98 herrscht große Trauer. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs ist Jonathan "Johnny" Heimes nun mit nur 26 Jahren gestorben. Auf der Facebookseite des Vereins war zu lesen: "Wir werden ihn für immer als großartigen Menschen in Erinnerung behalten, der uns allen unfassbar viel gegeben hat." 98-Trainer Dirk Schuster sagte: "Wir werden Johnnys Werte bewahren und sie weiterleben."

In den vergangenen Jahren trugen die Darmstadt-Kicker Armbändchen mit dem Leitspruch "Du musst kämpfen, es ist noch nichts verloren" - es war das Motto von Heimes, der zur Symbolfigur des Darmstädter Erfolgs wurde. Bei der Aufstiegsfeier im vergangenen Jahr hatte Kapitän Aytac Sulu erklärt, dass die Südhessen ohne die Inspiration durch Heimes den Sprung in die Bundesliga nicht geschafft hätten. "Wir wissen, was Johnny uns und dem gesamten Verein bedeutet. Es ist ein schwieriger Moment für alle", sagte Sulu. "Wir wollen unser Saisonziel auch für Johnny erreichen. Sein Motto hat uns geprägt und prägt uns immer noch." (cri)

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BVB dementiert Aubameyangs Wechsel

Michael Zorc, Sportdirektor der Dortmunder Borussia, hat einen Bericht über ein Traumangebot für Pierre-Emerick Aubameyang von Real Madrid dementiert. "Das ist vollkommener Quatsch! Wir haben weder ein Angebot noch eine Anfrage vorliegen", sagte Zorc der "Bild"-Zeitung. Der "Express" und Sport1 hatten berichtet, der Torjäger aus Gabun, der in Dortmund einen Vertrag bis 2020 besitzt, solle sich mit den Königlichen auf einen Wechsel im Sommer geeinigt haben. Als Ablösesumme seien 90 bis 100 Millionen Euro im Gespräch. (sgi)

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FC Barcelona baut Camp Nou aus

Der spanische Meister und Champions-League-Sieger FC Barcelona wird das Camp-Nou-Stadion ab 2017 auf 105.000 Plätze ausbauen lassen. Das gab der Verein bekannt. Aktuell finden 99.350 Fans in der 1957 eröffneten Arena Platz. Für den Umbau stehen den japanischen Architekten 420 Millionen Euro zur Verfügung. (sgi)

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Tormaschine Ronaldo distanziert Messi

90 Tore in der Königsklasse: Cristiano Ronaldo.
90 Tore in der Königsklasse: Cristiano Ronaldo.(Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports)

Cristiano Ronaldo von Rekordchampion Real Madrid hat seine Führung als Rekordtorschütze in der Königsklasse mit einem Treffer beim 2:0-Heimsieg gegen AS Rom weiter ausgebaut. Der Portugiese hat nunmehr 90 Tore auf dem Konto und seinen 13. Treffer in der laufenden Saison erzielt. Der Portugiese hat insgesamt acht Treffer mehr erzielt als Lionel Messi vom FC Barcelona. Thomas Müller vom FC Bayern traf zuletzt beim 2:2 bei Juventus Turin einmal und ist bester Deutscher mit 34 Treffern. Vereinskollege Robert Lewandowski folgt mit 30 Toren. (sgi)

Torjägerliste der Champions League

1.Cristiano Ronaldo90 Tore*
2.Lionel Messi82 Tore *
3.Raúl71 Tore
4.Ruud van Nistelrooy56 Tore
5.Thierry Henry50 Tore
6.Andrej Schewtschenko48 Tore
7.Karim Benzema46 Tore*
 Filippo Inzaghi46 Tore
 Zlatan Ibrahimovic46 Tore*
10.Didier Drogba44 Tore*
11.Alessandro Del Piero42 Tore
12.Thomas Müller34 Tore*
13.Fernando Morientes33 Tore
14.Samuel Eto'o30 Tore
 Kaká30 Tore
 Wayne Rooney30 Tore*
 Robert Lewandowski30 Tore*
18.Patrick Kluivert29 Tore
 Roy Makaay29 Tore
 David Trezeguet29 Tore
21.Ryan Giggs28 Tore
                       (*) Spieler noch aktiv

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Bericht: Guardiola baggert an Gündogan

Er plant schon: Josep Guardiola.
Er plant schon: Josep Guardiola.(Foto: imago/DeFodi)

Noch-Bayern-Trainer Josep Guardiola bastelt offenbar bereits am Kader für sein künftiges Engagement auf der Insel bei Manchester City in der englischen Premier League. Und das dürfte Bundesligist Dortmund wenig schmecken. Denn wie die "Bild"-Zeitung berichtet, traf sich der Übungsleiter in Amsterdam mit dem Berater von BVB-Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan Exakt eine Dreiviertelstunde hätten der Onkel des 25-Jährigen und Guardiola am Montag in der niederländischen Hauptstadt miteinander gesprochen. Über Ergebnisse sei nichts bekannt. Auch mit dabei soll allerdings Manchesters Sportdirektor Txiki Begiristain gewesen sein. Beim FC Bayern war übrigens trainigsfrei.

Der BVB wollte sich zu diesen Spekulationen nicht äußern: "Zu solchen Themen geben wir grundsätzlich keinen Kommentar ab", sagte Mediendirektor Sascha Fligge. Der Vertrag des Mittelfeldspielers beim Tabellenzweiten der Bundesliga läuft inm Sommer 2017 aus. Gündogan hatte schon zum Ende der vorigen Saison mit einem Vereinswechsel geliebäugelt, dann aber seinen Kontrakt mit dem BVB überraschend um ein Jahr verlängert. Schon damals soll es Kontakte zu Manchester City gegeben haben. Die Entscheidung über den künftigen Klub soll in den kommenden Wochen fallen. Der Marktwert des 25 Jahre alten Spielmachers wird auf 30 Millionen Euro geschätzt. (jwu)

Quelle: n-tv.de

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