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"Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass ich im Sommer 2013 etwas Neues beginne": Christian Nerlinger.
"Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass ich im Sommer 2013 etwas Neues beginne": Christian Nerlinger.(Foto: picture alliance / dpa)

Nach dem Rauswurf beim FC Bayern: Nerlinger bricht sein Schweigen

Christian Nerlinger spricht erstmals über seinen Rausschmiss als Sportdirektor des FC Bayern. Das Ende "kam für mich nicht ganz unerwartet und hat mich daher auch nicht getroffen". Die Gelassenheit kann er sich leisten - zahlen die Bayern doch bis Juni 2014 sein Gehalt.

Christian Nerlinger strebt nach seinem Rauswurf als Sportdirektor beim FC Bayern München keine rasche Rückkehr in die Fußball-Bundesliga an. Zumindest hat er das der Zeitschrift "Sport-Bild" erzählt. Es sei nicht so, "dass ich mit den Hufen scharre", sagte der 39-Jährige. "Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass ich im Sommer 2013 etwas Neues beginne", ergänzte der Ex-Profi: "Da müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren."

Nerlinger steht nach der Beurlaubung im vergangenen Sommer noch bis Ende Juni 2014 beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag und wird damit von den Bayern weiter bezahlt. Die Trennung nach der letzten titellosen Saison sei für ihn "nicht ganz unerwartet" gekommen: "In dem Moment, als wir das Champions-League-Finale gegen Chelsea verloren haben", habe er gewusst, "dass es für mich vorbei ist". Das Trennungsgespräch mit Vereinspräsident Uli Hoeneß sei damals "relativ emotionslos" verlaufen, berichtete Nerlinger.

Als Nachfolger wurde Anfang Juli 2012 Matthias Sammer verpflichtet, der als Sportvorstand fungiert. Der sechsmalige Nationalspieler Nerlinger hatte am 1. Juli 2008 zunächst als Teammanager beim FC Bayern begonnen und 2009 als Sportdirektor die Nachfolger des langjährigen Managers Uli Hoeneß angetreten.

Quelle: n-tv.de

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